Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Ich bin jetzt Läufer – Woche 189

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Bald 68 Kilometer bin ich in der 189. Lauf-Woche unterwegs gewesen.

Tempo-Training, ein Lauf vom Büro nach Hause, Intervall-Training und ein paar Höhenmeter waren die Bilanz einer abwechslungsreichen Woche.

Tempo-Training zum Wochenstart

Bevor ich am Montag Mittag zu einem beruflichen Termin nach Bad Homburg reise, stand die erste Einheit der Woche auf dem Trainingsplan: “60 min. Lauf im wechselnden Tempo – 1. Tempo: GAT 1 10 min. / 2. Tempo: GAT3 5 min.” Gesagt, getan.

Nach dem langen Lauf über 29 Kilometer am Samstag war die etwas schnellere Einheit genau das Richtige für mich. Die neue Woche begrüßte mich um kurz nach halb acht mit drei Grad, Dunkelheit und Nieselregen.

Anfangs hatte ich wenig Spaß. Zu dunkel, zu kalt und zu usselig war es draußen. Doch mit jedem Kilometer machte das Laufen mehr Spaß und die Abwechslung war durch die beiden Geschwindigkeiten auch gegeben.

Und dann war da noch meine Waage mit positiven Nachrichten:

Marc hat einen runtastischen Lauf über 11,89 km in 1h 00m absolviert

Work-Lauf-Balance, die Vierzehnte – und Spaß bei 14 Grad im Januar

Zwei Tage war ich beruflich unterwegs und habe das Networking am Abend mit gutem Essen, leckerem Wein und Bier prompt auf der Waage gespürt. Da passte es gut, dass am Mittwoch ein langer Lauf auf dem Trainingsplan stand.

Der Tag war ungewöhnlich mild für einen 24. Januar. Satte 14 Grad ließen mich bei der Kleiderwahl zweifeln. Mit einer kurzen Laufhose und einem dünnen Langarmshirt konnte ich aber nichts falsch machen. Doch ich sollte mich täuschen.

Ich war immer noch zu warm angezogen. Also wurde das Langarmshirt hochgekrempelt und ich konnte entspannt laufen. Apropos entspannt: anders als am Samstag, als ich wild losgelaufen bin, habe ich dieses Mal penibel darauf geachtet, dass die Herzfrequenz im Bereich von 125 bis 130 Schlägen sich bewegt.

Das Vorhaben klappte prima und entsprechend entspannt war der Lauf. Übrigens: meine jüngste Bilanz im Training sind 69 Kilometer in vier Tagen. Keep on Running.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 28,21 km in 2h 45m absolviert

Intervall-Training am Donnerstag – knapp 82 Kilometer in fünf Tagen

Ich. Hatte. Keinen. Bock. Das war mir schon vor dem Lauf klar. Aber der Reihe nach.

Beruflich bedingt war ich am Montag und Dienstag in Hessen unterwegs und musste deshalb meine obligatorische Intervall-Einheit verschieben. Deshalb ging es am Donnerstag auf die schnelle Runde, bei der “3 x 2.000 m zügig (GAT 3), 5 min. Trabpause incl. Ein + Auslaufen” zu erledigen waren.

Vermutlich war der lange Lauf am Tag zuvor über mehr als 28 Kilometer doch zu viel. Beziehungsweise meine Ruhepause von einem Tag zu kurz. Schon am Abend zuvor hatte ich Schmerzen auf dem rechten Spann und hatte anscheinend die Schuhe zu eng geschnürt. Als ich dann am Donnerstag nach der Arbeit losgelaufen bin, habe ich nicht nur den schmerzenden Spann, sondern auch meine schweren Beine gespürt.

Zu allem Übel regnete es auch noch Bindfäden und ich war genervt. Es nützte aber nix, ich wollte die Einheit durchziehen. Das erste Intervall lief mit 4:45 Minuten pro Kilometer noch spitze, doch mit jedem weiteren Intervall baute ich ab. Erst 5:00 und bei der letzten Einheit über 5:10 Minuten war ich unterwegs. Das kann ich besser.

Jetzt freue ich mich auf drei Tage Pause. Pause, um neue Kraft zu schöpfen und endlich wieder Bock aufs Laufen zu haben. Die Regeneration wird meinem Körper und meiner Seele gut tun. Mehr als 80 Kilometer in fünf Tagen war wohl doch ein wenig zu viel…

Marc hat einen runtastischen Lauf über 12,35 km in 1h 05m absolviert

Wieder Bock auf Laufen – und sogar mit einigen Höhenmetern

Seit einigen Wochen habe ich meine vier Trainingseinheiten schwerpunktmäßig auf die Werktage Montag bis Freitag verlagert. Das hat zur Folge, dass ich am Wochenende nur einen Lauf erledigen muss und damit mehr Zeit für Familie und Freizeit bleibt.

Für dieses Wochenende stand “ca. 15 km lockerer Dauerlauf (ca. GAT 1)” auf dem Plan. Weil ich seit dem letzten Lauf am Donnerstag recht platt gewesen bin, habe ich mir eine dreitägige Pause verordnet. Und diese Laufpause hat mir richtig gut getan. Sowohl körperlich als auch mental. Ich hatte endlich wieder Lust auf das Rennen und habe mich schon beim Frühstück auf die Runde gefreut. Natürlich musste es auch aus diesem Grund eine abwechslungsreiche Strecke sein. Es ging rund um Liedberg.

Anfangs habe ich mich ein wenig schwer getan, doch dann kam sie wieder. Die Freude am Laufen. Insbesondere die Höhenmeter rund um Schloss Liedberg waren klasse. Und haben dafür gesorgt, dass ich die Steigungen ordentlich in den Waden gespürt habe. Der Lauf hat mir gezeigt, dass ich die Berg-Runde künftig häufiger in meine Läufe einbaue. Hier am Niederrhein sind wir ja mit Hügeln und Höhen eher nicht gesegnet. Die Kraft reichte sogar noch, um auf den letzten fünfeinhalb Kilometer ordentlich Gas zu geben.

Apropos: in zehn Wochen habe ich #DeinErsterMarathon in Rotterdam hoffentlich erfolgreich gemeistert 🥇

Marc hat einen runtastischen Lauf über 15,47 km in 1h 24m absolviert

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, #ProjektLaufen2015 #ProjektLaufen2016, #ProjektLaufen2017 und #ProjektLaufen2018.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Passionierter Läufer, Google-Fan, iPhone 7, ipad mini 2, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

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