Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Adidas Supernova

Ich bin jetzt Läufer – Woche 158

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Die 158. Lauf-Woche war für mich gleichbedeutend mit der Halbzeit des Jahres.

Mehr als 1.066 Kilometer bin ich in diesem Jahr bisher gelaufen und bin guter Dinge, dass ich mein Jahresziel von knapp 2.100 Kilometern erreiche kann.

Außerdem habe ich meinen dritten Lauf-Geburtstag gefeiert und mich auf die zweite Etappe der Tour de France als Läufer begeben. Es war also einiges los.

Mein dritter Lauf-Geburtstag

Tag 3 nach dem Himmelgeister Halbmarathon. Tag 3 nach meiner neuen persönlichen Bestzeit über 21,095 Kilometer. Und der erste Lauf ohne diese unglaublichen Glücksgefühle, etwas ganz Besonderes geschafft zu haben.

Der Alltag des Läufers ist zurück und damit die Routine. Das bedeutet für mich, Standardstrecke durch die Felder und den Blick auf neue Herausforderungen zu richten. Mein nächster Wettkampf ist erst Anfang Oktober, das ist noch gut drei Monate entfernt. Kein Wunder, dass mich das Motivationsloch nervt.

Beinahe hätte ich fast meinen Lauf-Geburtstag vergessen. Drei Jahre laufe ich nun schon. Heute auf den Tag genau vor drei Jahren hat ein adipöser 39-jähriger Mann in ausgelatschten Hallenschuhen mit Ach und Krach drei Kilometer und 340 Meter laufend absolviert. 22 Minuten und 11 Sekunden hat er für diese Distanz gebraucht.

Er hätte sich damals nicht erträumt, was aus diesem „Ich muss mal etwas für meinen Körper tun“ drei Jahre später geworden ist. Und deshalb habe ich diesen Tag auch mit einem Lauf beendet. Schön gemütlich nach dem Abendessen durch die Felder. Und wie es sich für einen Geburtstagslauf gehört, stimmte das Wetter. Statt des prognostizierten Regens blieb es trocken und mit über zwanzig Grad um 21 Uhr angenehm mild.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 12,16 km in 1h 08m absolviert

Laufen mit niedriger Sprengung

Nach einigen Wochen Pause habe ich den Brooks PureFlow 5 am Donnerstag eine neue Chance gegeben. Die Schuhe mit der niedrigen Sprengung sind für kurze, knackige Läufe konzipiert und das hatte ich vor ein paar Wochen vergessen. Damals bin ich länger als die Halbmarathon-Distanz mit den Brooks unterwegs gewesen und habe dafür mit Schmerzen am Knie bezahlt. Schmerzen, die mich mehrere Wochen lang begleitet haben.

Es war ein Test, der ganz gut verlaufen ist. Mehr als 25 Grad um 17 Uhr und Mitwind statt Gegenwind machten das Laufen lange Zeit zu einer schweißtreibenden Angelegenheit. Und das Knie meldete sich nur kurz bei Kilometer fünf und am Ende, sonst war es harmlos.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 12,79 km in 1h 12m absolviert

Das war mein Laufmonat Juni 2017

Mit diesem Lauf endete mein Laufmonat. Im Juni war ich fleißig und bin mehr als 190 Kilometer gelaufen. Meinem Jahresziel von mehr als 2.000 Kilometern komme ich damit zur Halbzeit ein gutes Stück näher.

Und so sieht die aktuelle Monatsstatistik 2017 aus:

  • Im Juni sind es 13 Läufe mit 190,10 Kilometern gewesen.
  • 11 Läufe und 170,32 Kilometer standen im Mai auf der Liste.
  • Der April hatte für mich 13 Läufe mit 177,42 Kilometern im Repertoire.
  • Im März bin ich in 13 Trainigseinheiten satte 206,05 Kilometer unterwegs gewesen – eine neue Bestleistung!
  • Der Februar ist mit acht Einheiten und 119,69 Kilometern aus bekannten Gründen (Stichwort: Operation) schwach gewesen.
  • Im Januar waren es 13 Läufe mit 203,33 Kilometern.
  • Die Gesamt-Distanz in sechs Monaten liegt damit bei 571 Läufen mit 1.066,91 Kilometern.

Auf den Spuren der Tour de France 2017

Zweieinhalb Stunden vorher habe ich noch dem Fahrerfeld bei der zweiten Etappe der Tour de France in Kleinenbroich zugejubelt. Und dann lief ich in Laufklamotten sechs Kilometer auf der Route, die von den Radfahrprofis bewältigt worden ist, bevor es bis nach Lüttich ging.

Somit habe ich drei Prozent der 203 Kilometer der Strecke live erlebt. Die Straßen, die drei Stunden zuvor von hunderten Menschen gesäumt waren, sind längst wie leergefegt. Nur ein paar Hardcore-Fans standen noch an der Strecke und ließen es sich unter Pavillons gutgehen.

Fünf von ihnen jubelten mir hinter Kleinenbroich auf dem Weg nach Korschenbroich sogar mit einer La Ola zu, als ich das Grüppchen im Laufschritt passiert hatte. So lasse ich mich gern motivieren 🙂 Auch in Korschenbroich waren einige Feierbiester in Garagenhöfen und vor den Häusern noch im Tourfieber und ließen es sich gutgehen. Der Rheinländer weiß, wie man feiert.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 15,27 km in 1h 24m absolviert

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 unter #ProjektLaufen2016 und #ProjektLaufen2017.

Autor: Marc

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