Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Von Wattwanderungen, Jugendherbergen und Fischbrötchen: meine Reise nach Wangerland und an die Nordsee

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Mein letzter Aufenthalt in einer Jugendherberge ist eine Ewigkeit her.

Ich muss viele Seiten in meinem persönlichen Geschichtsbuch blättern, um mich an die letzte Übernachtung in einer Jugendherberge zu erinnern. Es war in der vierten Klasse der Grundschule, das muss also 1984 oder 1985 gewesen sein.

Als Abschlussfahrt sind wir damals aus meinem Heimatort in das fünfzig Kilometer entfernte Paderborn gefahren. Damals ist auch meine Mum als Begleitperson dabei gewesen, ich kann mich allerdings nur noch an die dunkelblau lackierten Etagenbetten und die raue, dunkelbraune Überdecke erinnern, die mir erst wieder 1997 beim Bund begegnen sollte.

Seit dem Besuch in Paderborn habe ich also Jugendherbergen nur noch von außen gesehen. Doch das wird sich ändern. Mehr als dreißig Jahre später werde ich ein langes Wochenende mit meiner Familie in einer Jugendherberge verbringen und davon überzeugen, was sich in den vergangenen drei Dekaden geändert hat.

Jugendherbergen bieten mehr als Übernachtungen

Denn die Jugendherbergen von damals haben mit den Jugendherbergen heute so gut wie nichts mehr gemeinsam.

Wikipedia beschreibt erklärt: „Der Begriff Jugendherberge beschreibt im weiteren Sinne eine preisgünstige, einfache Herberge. … Entstanden sind Jugendherbergen ab Anfang des 20. Jahrhunderts im Zuge der Jugendbewegung als Unterkünfte für junge Menschen, Jugendgruppen und Schulklassen.“

Heute bieten Jugendherbergen nicht nur günstige Übernachtungsmöglichkeiten, sondern deutlich mehr. Was vor mehr als einhundert Jahren als einfache Übernachtungsmöglichkeit für den kleinen Geldbeutel entstanden ist, hat sich heute zu einem Rundum-Sorglos-Paket gemausert. Natürlich gibt es weiterhin Etagenbetten, Gemeinschaftsduschen und den Speisesaal – schließlich sind das elementare Bestandteile des Angebotes einer Herberge für die Jugend.

Darüber hinaus wird jede Menge geboten: helle, freundliche Zimmer, ein geräumiger Speiseraum und eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten rund um die Unterkunft. Auch die Verpflegung kann sich sehen lassen. Morgens gibt es ein Frühstücksbüfett, mittags kann ein Lunchpaket zusammengestellt werden und abends gibt es erneut Kaltes und Warmes vom Büffet.

Unsere Reise an die Nordsee wird uns zur DJH Jugendherberge Schillighörn führen. Diese Herberge gehört übrigens zu den Jugendherbergen im Nordwesten, die sich das Motto „Gemeinschaft erleben“ auf die Fahnen geschrieben haben und vom Osnabrücker Land im Süden bis hoch zur Nordseeküste reichen:

Unser Programm rund um die Jugendherberge Schillighörn

https://twitter.com/Ostwestf4le/status/727490197143851008

Das lange Wochenende Ende Mai eignet sich perfekt, um ein paar Tage an der Nordsee auszuspannen.

Folgende Aktivitäten in der Gemeinde Wangerland habe ich auf meiner To Do Liste:

– Wanderung im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer
– Tagesausflug nach Wilhelmshaven mit der Maritimen Meile
– das idyllische Fischerdorf Carolinensiel-Harlesiel
– Laufen an der See – das darf natürlich nicht fehlen!
– und natürlich Fisch essen satt: sei es im Brötchen oder gebraten – sowohl die Kids als auch Ane und ich lieben Fisch!

Begleitet mich im Kurzurlaub an der Nordsee

Am nächsten Wochenende werde ich als @Ostwestf4le von morgens bis abends von unseren Erlebnissen an der Küste mit dem Hashtag #Nordsee2016 twittern und poste natürlich auch fleißig auf meinem Instagram-Account Ostwestf4le und auf der Facebook-Seite Ein Ostwestfale im Rheinland von den Eindrücken der Tour.

Disclaimer: Die Jugendherbergen im Nordwesten haben mich zu der Recherchereise an die Nordsee eingeladen. Meine Meinung bleibt davon unberührt.

Mehr über die Nordsee und das Wangerland

Alle weiteren Artikel über den Besuch an der Nordsee finden sich unter dem Schlagwort #Nordsee2016 hier im Blog.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Huawei Honor 9, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

4 Kommentare

  1. Moin, und viel Spaß im Norden.

    Du als bekennender Biertrinker solltest vielleicht auch noch über einen Besuch in Jever nachdenken, Brauerei und Shop mit geschmackvollem* Kram…

    Und ja, Harlesiel haben wir auf dem Rückweg von Spiekeroog mal besucht. Der Hafen“ort“ liegt im Norden von Carolinensiel und ist ein netter kleiner Badeort. Er entstand zwischen 1953 und 1956, als man nördlich der Friedrichsschleuse eine neue Hafen- und Sielanlage baute. 1953 wurde der Harlesieler Hafen und 1957 das Schöpfwerk gebaut.

    Dort genossen wir ein sehr leckeres und fischlastiges Mittagessen im Selbstbedienungsrestaurant Janssen’s Fisch in Harlesiel. Empfehlenswert!

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