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Borussia Dortmund vor dem Start in die Saison 2019/2020

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Es geht endlich wieder los! Am Samstag startet Borussia Dortmund mit dem Heimspiel gegen den FC Augsburg in die Saison (ich bin live dabei) und ich habe richtig Bock auf Borussia!

Zwei Punkte fehlten zur Meisterschaft 2018/2019. Insbesondere das 3:3 (nach 3:0-Führung) gegen Hoffenheim und das 2:2 (nach 2:0) in Bremen knabberten am Selbstbewusstsein des BVB und sind womöglich ursächlich für das knappe Scheitern auf der Zielgerade.

Doch das ist Geschichte und der Blick geht nach vorn. Ich habe einen Blick auf die aktuelle Situation mit den Transfers, die ersten beiden Pflichtspiele (Supercup-Sieg und erste Runde DFB-Pokal geworfen) und wage eine Saison-Prognose.

Die Neuzugänge in der Sommerpause

Am Mittwoch, 22. Mai 2019, und damit gerade einmal vier Tage nach dem Saisonende 2018/2019 hatte Borussia Dortmund drei große Transfers in trockenen Tüchern:

Innerhalb von zwei Tagen wurden die Wechsel von Nico Schulz (Hoffenheim), Thorgan Hazard (Gladbach) und dem Königstransfer Julian Brandt (Leverkusen) präsentiert. Drei Top-Fußballer und Nationalspieler für weniger als 80 Millionen Euro – Michael Zorc hat sich erneut übertroffen.

Während es bei dem Trio nichts zu meckern gab, war der Neuzugang aus München im Juni schon ein Geschäft, das intensiv und hitzig diskutiert wurde. Für 30 Millionen Euro kam der Innenverteidiger nach drei Jahren bei den Roten zurück zur Borussia.

Neben diesen vier Leistungsträgern, die diverse Baustellen in der Mannschaft beheben sollen (linke Abwehrseite, Innenverteidigung) hat der BVB mit Mateu Morey (FC Barcelona) ein vielversprechendes Nachwuchstalent verpflichtet. Die Mischung stimmt also.

Die Abgänge in der Sommerpause

Der Kader der Borussia ist zu groß – das war bereits vor der Sommerpause bekannt. Und so kam nicht nur auf der Zugänge-, sondern insbesondere auf der Abgänge-Seite jede Menge Arbeit auf Michael Zorc zu.

Und der Ur-Borusse hat die Aufgabe mit Bravour erledigt. Auch wenn einige Spielerabgänge überraschend (unter anderem Abdou Diallo nach nur einem Jahr zu Paris Saint-Germain sowie Maximilian Philipp und Alxeander Isak) waren, konnte der Kader deutlich verkleinert werden.

Die Wechsel von André  Schürrle, Shinji Kagawa, Jeremy Toljan und Felix Passlack , die allesamt sportlich keine Zukunft in Dortmund haben, machen außerdem Luft im Gehaltsrahmen.

Sieg im Supercup gegen Bayern München

Vor dem Spiel gegen den Deutschen Meister wurde eifrig diskutiert. Ist es ein Prestige-Duell oder ein Testspiel mit Wettbewerbs-Charakter – oder vielleicht sogar beides?

Zum achten Mal haben Borussia Dortmund und der FC Bayern München um den Supercup gespielt. Mit sechs bzw. acht Titeln sind diese beiden Klubs auch die Rekordsieger in diesem Wettbewerb, in dem der Pokalsieger (oder Vizemeister) auf den amtierenden Meister trifft.

Zur Überraschung vieler musste Mats Hummels kurzfristig passen und so startete der BVB in den Supercup:

Und es ging gut los für Borussia:

Auch Paco Alcacer zeigte sich gut in Form:

Die dritte gute Gelegenheit hatte Raphael Guerreiro

Ein erstes Zwischenfazit:

Im Stadion selbst war es eher ruhig – wie es einem Freundschaftsspiel angemessen war. Nach der Anfangs-Offensive zeigten die Bayern ihr Können und waren dem Führungstreffer näher. Torlos ging es in die Kabinen.

Direkt nach der Pause begann es klasse:

Und die Sancho-Gala ging weiter.

Natürlich durfte auch ein Aufreger in der Partie nicht fehlen. In der Hauptrolle natürlich Bayern mit einem üblen Foul von Joshua Kimmich an Sancho:

Und nicht nur deshalb galt:

Pflichtsieg gegen den KFC Uerdingen

Erstmals mit Mats Hummels und Thorgan Hazard spielte Borussia in der ersten Runde des DFB-Pokals in Düsseldorf gegen KFC Uerdingen.

Machen wir es schnell. In der ersten Hälfte hatte Dortmund ein klares Chancenplus, doch die Uerdinger verteidigten clever und hatten sich das torlose Unentschieden zur Pause redlich verdient.

https://twitter.com/dfb_pokal/status/1159907416919748610?s=21

Der Start in die zweite Hälfte lief prima. Die erste Chance für Marco Reus und gleich das erste Tor: 1:0 für den BVB (49.).

Den Schlusspunkt setzte Torjäger Paco Alcacer mit einem phantastischen Freistoß außerhalb des Strafraums nach 70 Minuten und der Drops war gelutscht.

Das Fazit des Spiels:

Die Ziele für die Saison 2019/2020

So früh wie nie hat Hans-Joachim Watzke die Meisterschaft als Ziel ausgegeben. Bereits wenige Tage nach dem Abpfiff der Saison im Mai ließ der Geschäftsführer verlauten:

“Es gibt keine andere zweite Kraft im deutschen Fußball als uns. Wir haben im gesamten Jahrzehnt nur 2018 am letzten Spieltag nicht mehr um einen Titel gekämpft.”

Daraus ergebe sich, dass “wir den nächsten Evolutionsschritt machen wollen. Ich habe mich entschieden, dass wir die Kommunikationsstrategie etwas mehr akzentuieren. Wir werden noch ambitionierter auftreten”, sagte Watzke. “Das haben wir in den Jahren nach der Insolvenz nicht gemacht, unter Jürgen Klopp brauchten wir es nicht. Jetzt aber ist es an der Zeit. Vielleicht muss auch ich wieder ein bisschen aggressiver sein.”

Damit solle “auch ein bisschen der Druck auf alle Beteiligten erhöht werden, natürlich, ohne in Wahnsinn zu verfallen”. Der BVB werde mit der Maßgabe in die neue Saison gehen, “dass wir ohne Wenn und Aber um die Deutsche Meisterschaft spielen”.

Anders als zuvor darf das M-Wort also von Beginn an in den Mund genommen werden.

Das Auftaktprogramm

Gegen den FC Augsburg eröffnet Borussia den ersten Spieltag im Westfalenstadion, bevor es zu zwei knackigen Auswärtsspielen kommt.

Bereits am darauffolgenden Freitag spielen wir beim Aufsteiger 1. FC Köln, bevor eine Woche später die Reise zum Liga-Neuling Union Berlin geht.

Richtig Bock auf die neue Saison!

Bereits im Juli war für mich klar: ich habe richtig Bock auf die neue Saison!

Allein wenn ich an die Achse Reus – Witsel – Hummels – Bürki denke und mir die Offensivpower von Alcacer, Sancho, Brandt und Reus vor Augen führe, dann kann das eine ganz große Spielzeit werden. In Verbindung mit dem Theater beim FC Bayern (Stichwort: Leroy Sane und die Transfers grundsätzlich) gilt es, von Beginn an Gas zu geben und die Fehler der Vorsaison (zwischenzeitlich neun Punkte vor den Bayern) nicht zu wiederholen.

Heja BVB!

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Passionierter Läufer, Bücherfreund, iPhone 12, ipad mini 2, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, und Twitter zu finden.

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