Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Ich bin jetzt Läufer – Woche 148

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Die beiden Läufe an der Ostsee waren meine Highlights in der 148. Laufwoche.

Und das war gleichzeitig auch das Ende meines Urlaubs in Boltenhagen. Jetzt darf ich wieder den Niederrhein läuferisch unsicher machen.

Flaches Land an der Ostseeküste? Als ob!

Zwischen Mittagessen – ein Fischbrötchen mit Bratheringsfilet – und Kaffeetrinken – leckere Apfeltorte – habe ich eine kleine Laufrunde eingeschoben.

Meine zweite Laufrunde während des Osterurlaubs an der Ostsee war von starkem, böigem Wind aus Nordost gekennzeichnet. Anfangs war das noch unproblematisch. Im Schutz der Deiche an der Promenade Boltenhagen ging es Richtung Osten, bevor ich fünfhundert Meter vor der Weiße Wiek südlich Richtung Tarnewitz abgebogen bin.

Ich hatte mir die grobe Richtung meiner geplanten Route via Google Maps eingeprägt und wollte in Klütz herauskommen. Doch es kam anders als geplant. Anfangs irritierte mich auch der Anstieg nicht, aber wer kam auf die Idee, die hiesige Ostseeküste als plattes Land zu betiteln?

Als ob! Einige Höhenmeter kamen zusammen und nach einiger Zeit war ich verwundert, wieso die Klützer Mühle nicht zu sehen war. Stattdessen passierte ich den Ortseingang von Wichmannsdorf, den ich dank Google Maps an der richtigen Ecke verlassen konnte, um auf den rechten Weg zurückzukehren.

Übrigens lässt es sich in und um Boltenhagen prima laufen. Gut ausgebaute Radwege sind perfekt für Läufer und nur wenige kurze Strecken müssen an der Straße absolviert werden.

Das letzte Drittel meines Laufes war kein Zuckerschlecken. Krasser Gegenwind machte das Vorankommen schwierig und ich wollte am liebsten nur noch schreien und auf den Arm. Doch auch diese Herausforderung konnte ich meistern.

Das Schöne am Lauf: Wieder habe ich mehr vom Umland und Binnenland kennengelernt und der dritte Lauf soll mich zum Abschluss Richtung Redewisch und Steilküste führen.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 14,43 km in 1h 19m absolviert

Der – vorerst – letzte Lauf an der Ostsee

Von Boltenhagen ging es in westlicher Richtung nach Redewisch. Über einen Feldweg gelangte ich bis an die Klippen der Küste.

Als ich von der Steilküste in Richtung Westen auf die Lübecker Bucht geschaut habe, konnte ich ein Stück weit die Sehnsucht der DDR-Bürger nachempfinden, die vor 1989 vergeblich auf eine Ausreise gehofft hatten.

Der vorerst letzte Lauf an der Ostsee war fein und ich freue mich auf ein Wiedersehen. Ein Wiedersehen, das mich in diesem Jahr im Sommer nach Usedom führen wird. Bis dahin dauert es allerdings noch ein paar Monate.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 11,7 km in 1h 04m absolviert

Letzter Lauf im Osterurlaub

Sonntag Vormittag ging es zum letzten Lauf des Osterurlaubs. Seit Freitag sind wir wieder zurück von der Ostsee und der Alltag ist an der Tagesordnung.

Bevor morgen wieder die Arbeitswelt das Ruder übernimmt, bin ich nach dem Frühstück mit Anne gelaufen. Kurz zuvor habe ich mit dem kleinen Sohn mit dem Rad Spargel vom hiesigen Anbieter geholt und war von der vier Kilometer langen Radtour ein wenig aufgewärmt.

Anschließend lief ich mit Anne gut sechs Kilometer durch die Felder, bevor ich weitere acht Kilometer allein gerannt bin. Erstmals hatte ich Trailerpark auf den Ohren, eine Musik, die nicht jeder mag. Als Alligatoah-Fan war ich aber durchaus angetan von dem Sound 🙂

Marc hat einen runtastischen Lauf über 14,06 km in 1h 26m absolviert

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 unter #ProjektLaufen2016 und #ProjektLaufen2017.

 

Autor: Marc

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