Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Der Pay-TV-Sender Sky und die Rückholangebote im Sommer 2013 – Teil 1

| 2 Kommentare

Seit Dezember 2009 bin ich Kunde von Sky. Das bedeutet, ich habe seit mehr als dreieinhalb Jahren Monat für Monat mehr als dreißig Euro an das Medienunternehmen mit Sitz in München überwiesen.

Die Gegenleistung, die ich dafür in Form von frisch veröffentlichten Filmen, unterhaltsamen Serien und packenden Bundesliga- und Champions League-Begegnungen erhalten habe, ist ein angemessenes Äquivalent. Was ich damit sagen will: Sky ist mir das Geld wert.

Ich finde es absolut daneben, mit gecrackten Smartcards die kostenpflichtigen Dienste gratis zu nutzen und mir dadurch Leistungen zu erschleichen. Ich bin bereit, für ein gutes Programm mit einem guten Angebot einen preiswerten Obolus zu entrichten. Preiswert versteht sich in diesem Zusammenhang nicht als „billig“, sondern als „seinen Preis wert“.

Damit einher geht somit auch, dass ich die regulären Preise für die Programmpakete von Sky alles andere als marktgängig und preiswert empfinde. 66,90 Euro für Sky Welt, Film, Bundesliga und Sport sowie hochauflösendes HD sind teuer und darüber hinaus auch nicht marktfähig.

Wieso überhaupt und wann den Sky Vertrag kündigen?

Aus diesem Grund komme ich nicht umhin, meinen Vertrag mit Sky jedes Jahr erneut zu kündigen, um dann zu ähnlich guten Konditionen wie im Vorjahr zu verlängern. Denn ohne Kündigung des Vertrages würde ich nach Ablauf von einem Jahr von den rabattierten Angeboten in die Normalkonditionen rutschen und je nach Umfang der Pakete bis zu 70 Prozent mehr zahlen.

Doch der Mensch ist oft vergesslich. Und weil mir das auch so geht, kündige ich den Vertrag für das laufende Kundenjahr (bei mir immer vom 1. August bis 31. Juli) direkt nach Erhalt der Bestätigung für die vergünstigten Konditionen.

Das hat für mich den großen Vorteil, dass ich den Kündigungstermin (zwei Monate vor Ablauf des Buchungsjahres) nicht verpassen kann und ungewollt weitere zwölf Monate daran gebunden bin.

Außerdem gibt es mir ausreichend Zeit, bei Nicht-Reaktion von Sky mit einem dicken zeitlichen Puffer nachzuhaken. Ich kündige übrigens generell per E-Mail an service@sky.de und hatte noch nie Probleme mit nicht erfolgter Zustellung.

Warten, Warten und die Nerven behalten

Sobald die Kündigungsbestätigung von Sky ins Haus geflattert ist, heißt es Abwarten und Tee oder ein anderes Getränk nach Wahl zu trinken. Ich kann mich entspannt zurücklehnen und auf die Rückholangebote aus München warten. Und das kann dauern.Sky Borussia Dortmund BVB Bayern München BundesligaDenn meist trudeln die Briefe mit den Angeboten frühestens sechs Wochen vor Ablauf des Vertragszeitraums ein. Außerdem wird Sky auch per Telefon den Kontakt suchen. Solche Versuche lasse ich eiskalt abprallen, indem ich die Anrufe aus dem Call-Center nicht annehme.

Sky Rückholangebote im Sommer 2013

Exakt nach dem oben beschriebenen Verfahren habe ich mich in diesem Sommer verhalten. Das erste Schreiben von Sky habe ich Mitte Juni 2013 erhalten. Ohne Angabe eines neuen Preises für meine gebuchten Sky-Pakete wurde ich aufgefordert, eine – kostenlose – Rufnummer anzuwählen, um mir „ein unschlagbar gutes Angebot“ zu unterbreiten.

Dieses „unschlagbar gut Angebot“ entpuppte sich als klassischer Rohrkrepierer. Der Service-Mitarbeiter wollte mich allen Ernstes davon überzeugen, dass 34,90 Euro für Sky Welt, Film und Bundesliga sowie HD ein Schnäppchen sei. Die aktuell für zwölf Euro gebuchte Zweitkarte gäbe es für vierzehn Euro dazu.

Meinen Einwand, dass ich damit sechs Euro mehr als bislang bezahlen würde und damit knapp zwanzig Prozent mehr als bisher, versuchte er mit dem regulären Paketpreis von 55,90 Euro zu kontern – ein kläglicher Versuch, der zur schnellen Beendigung des Anrufes meinerseits geführt hat.

Nach einigen Wochen postalischer Funkstille  – Anrufe auf meinem Mobiltelefon von der Nummer 01802000537 gingen permanent von Woche zu Woche ein und wurden geflissentlich ignoriert – kam Anfang Juli der zweite Brief von Sky. Der Angebotspreis von 29,90 Euro für Sky Welt, Bundesliga, Film und HD klang schon viel vernünftiger, wurde aber weiterhin von mir mit Nichtachtung gestraft.

Richtig interessant wurde es mit dem dritten Brief, den ich am 18. Juli 2013 (zwei Wochen vor Ablauf meines Vertrages) erhalten habe. Jetzt ging Sky in die vollen und bot mir nochmals fünf Euro weniger pro Monat für eine Verlängerung des bestehenden Vertrages an.

Fortsetzung folgt

Das war der erste Teil meiner Erfahrungen mit Sky und den Rückholangeboten. Morgen geht es weiter!

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

2 Kommentare

  1. Hallo Marc,

    ich muss meinen Vater unbedingt mal auf Deine Erfahrungen aufmerksam machen 🙂

    Hab übrigens einen Fehler entdeckt: weitere zwölf JAHRE daran gebunden bin.

    LG

    Daggi

  2. Vor Jahren war ich mal „Premiere“ Kunde, weil es eine Sonderaktion von Payback gab. Für 3.500 Pkt. (o.ä.) gab es einen Receiver und 1 Jahr Basiskanäle (oder wie das hieß). Wie ich im Nachhinein feststellen durfte, war der Receiver ein gebrauchter, der erste Schrott, der zweite derart ramponiert, daß er mit Mühe das Jahr durchgehalten hat. Trotz der (fast) „Kostenlos“ Aktion mußte ich mich anmelden und man schwatze mir ein Film Paket auf. Der erste Monat sollte kostenlos sein, die erste Abbuchung fand nach 3 Tagen(!) statt. Ich habe daraufhin ein derart lautstakes Telefonat geführt, daß der Dame die Ohren geklingelt haben dürften und habe alles umgehend wieder gekündigt. Filmpaket rückwirkend, die Basiskanäle zum Jahresende.

    LG

    Michael

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