Ein Ostwestfale im Rheinland

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Sky und die Rückholangebote im Frühjahr und Sommer 2019

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Beinahe zwei Jahre hatte ich Ruhe, doch im April dieses Jahres begann wieder der Stress mit der Vertragsverlängerung bei Sky.

Seit Dezember 2009 bin ich Kunde beim Pay TV-Anbieter. Und jedes Mal kündige ich meinen Vertrag rechtzeitig, um nicht nach Ablauf der Sonderkonditionen in der Normalpreise zu fallen. Denn das würde einen satten Aufschlag von bis zu 100 Prozent bedeuten – und das ist definitiv zu viel.

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Sky bereits seit einiger Zeit nicht mehr alle Recht an den Bundesliga-Spielen besitzt und ich freitags und montags auf Eurosport kostenpflichtig ausweichen muss. Gleiches gilt für die Champions League. Dort sind seit dieser Saison nicht mehr alle Spiele live zu sehen.

Das hat dazu geführt, dass ich den BVB gegen Tottenham beispielsweise in der Konferenz schauen musste, weil ich kein kostenpflichtiges Abo bei DAZN abschließen wollte. Hat aber auch funktioniert, denn das Spiel gegen die Engländer war alles andere als ein Augenschmaus, so dass ich mich am Ende über das gesparte Geld gefreut habe 😉

Wie schon im Sommer 2017 galt auch dieses Jahr in Sachen Vertrag verlängern: eine gehörige Portion Geduld und Ausdauer haben und auf der Zielgerade nicht hektisch werden. Und es hat auch dieses Jahr geklappt.

Ständig Post, E-Mails und Anrufe von Sky

Rechtzeitig vor dem Ende meiner zweijährigen Vertragslaufzeit habe ich meinen Vertrag bereits im vergangenen Jahr gekündigt. Die schriftliche Bestätigung kam schnell per E-Mail und ich lehnte mich entspannt zurück. Jetzt konnte mir nichts mehr passieren. Es sollte nur eine Frage der Zeit sein, bis die Briefe mit den Rückholangeboten eintrudeln.

Der erste Brief von Sky kam bereits Anfang des Jahres, und weitere Briefe folgten in regelmäßigen Abständen. Doch ich blieb entspannt und rührte mich keinen Zentimeter vom Fleck. Einfach abwarten, Tee trinken und Geduld haben. Die angebotenen Monatspreise befanden sich im Tiefflug. Mit jedem Brief war der Komplettpreis niedriger als im vorherigen Angebot.

Allerdings habe ich aktuell 50,99 Euro für das Paket aus Sky Welt, Film, Bundesliga und Sport inklusive HD und Sky Go sowie Zweitkarte gezahlt. Aus sicherer Quelle wusste ich, dass das deutlich günstiger geht. Doch auch der letzte Brief  von Sky überzeugte mich nicht und ich blieb tatenlos.

Neben den Briefen gab es inzwischen auch E-Mails, ich möge mich bitte telefonisch melden. Man habe ein Angebot, das ich nicht ablehnen könne. Und weil ich Sky meine Mobilfunknummer verraten habe, stapelten sich die Anruf auf dem Smartphone insbesondere in den vier Wochen vor dem Ende des Vertrages. Telefonterror vom Feinsten. Ich nahm aber keinen Anruf entgegen.

Und dann: Deal done!

Anders als vor zwei Jahren gibt es inzwischen einen Sky-Chat. Kein Bot, der nur dumme oder weniger dumme Fragen von Kunden beantwortet. Echte Menschen sitzen am anderen Ende und ich konnte mich über die Angebote informieren.

Schnell stellte sich heraus, dass der Bestpreis bei 28,99 Euro für mein bisheriges Komplettpaket liegt. Spielraum war trotz mehrerer Chat-Versuche meinerseits nicht möglich – oder von Sky nicht gewollt. Nun ja. Immerhin ist das neue Angebot acht Euro günstiger, was eine Ersparnis von mehr als 15 Prozent bedeutet.

Und deshalb habe ich am letzten Tag meiner aktuellen Vertragslaufzeit zu diesen Konditionen erneut für zwei Jahre verlängert und zahle nun 28,99 Euro für Sky komplett sowie 14 Euro für die Zweitkarte:

Feilschen? Irgendwann ist auch mal gut!

Hätte ich noch mehr herausholen können? Vielleicht. Ich hätte auch noch weiter warten können und einen neuen Vertrag zu den neuen Konditionen mit Sky Q und Netflix und wasweißichnochmehr abschließen können. Aber das ist aufwendig, kostet Zeit und das ist es mir nicht wert.

Mit dem neuen monatlichen Preis bin ich zufrieden. Ich bin von dem Angebot des Pay TV-Senders überzeugt und der Meinung, dass Qualität Geld kostet. Allerdings ist mir Sky nicht den klassischen Normalpreis von mehr als siebzig Euro wert. Der jetzige monatliche Preis ist weiterhin ein fairer Kompromiss, den ich gern zahle.

Einziger Wermutstropfen war die obligatorische Aktivierungsgebühr von einmalig 29 Euro. Zumindest konnte ich diese Gebühr um zehn Euro drücken und damit erneut ein klein wenig sparen. Ich bin jetzt zufrieden. Natürlich kann ich versuchen, noch mehr herauszuholen, aber irgendwann reicht es dann auch.

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Autor: Marc

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