Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Rezension: Deutscher Meister 2010/2011 Dortmund von Christoph Leischwitz

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Nach der triumphalen Spielzeit 2010/2011 ist Borussia Dortmund Deutscher Meister. Viele Bücher sind nach dem 34. Spieltag veröffentlicht worden. Aber halten diese Bücher, was sie versprechen?

Im garant Verlag Renningen ist das Buch „Deutscher Meister 2010/2011 Dortmund“ – Untertitel: Die Rekord Saison des BVB“ erschienen. Laut Impressum zeichnet sich Christoph Leischwitz für die Texte verantwortlich. Darüber hinaus wird sich bei der Redaktion des Fanzines schwatzgelb.de für die tatkräftige Unterstützung bedankt. Worin genau die Unterstützung des Fanzines bestanden hat, hat sich mir allerdings nicht erschlossen.

Nach einer zweiseitigen Einleitung, die dem Dortmunder Konzeptfußball huldigt, folgen drei Doppelseiten mit jubelnden Dortmunder Spielern inklusive einer tabellarischen Zusammenfassung aller 34 Spiele des BVB und der Abschlusstabelle 2010/2011.

Anschließend folgt eine chronologische Aufarbeitung vom ersten bis zum letzten Spieltag. Die Texte zu den Begegnungen sind mit – teils ganzseitigen – Fotos gespickt und umfassen überwiegend ein bis zwei Seiten. Nur der fünfte bis siebte Spieltag sowie die Pleite am 17. Spieltag in Frankfurt werden nur kurz behandelt.  Genauso wie die Pleite am 31. Spieltag in Gladbach.

Besonders unglücklich und ärgerlich empfinde ich, dass die letzten beiden Partien in Bremen und der Saisonabschluss gegen Frankfurt keinerlei Erwähnung in dem Fußballbuch finden. Das lässt den Schluss zu, dass hier mit heißer Nadel gestrickt und möglichst schnell ein – unfertiges – Produkt auf den Markt geworfen werden sollte. Schade.

Die 64 Seiten des Bandes schließen mit einem doppelseitigen Mannschaftsfoto von Borussia Dortmund und einer Aufstellung des Kaders der Saison 2010/2011.

Das Fazit

Das Buch ist kein Pflichtkauf. Für günstige 3,99 Euro erhält der Käufer des Buches „Deutscher Meister 2010/2011 Dortmund“ solide Kost geliefert, die aber keinen wesentlichen Mehrwert im Vergleich zu anderen und deutlich besseren Publikationen bietet.

Vielmehr habe ich den Eindruck, dass der garant Verlag auf den Erfolgszug aufspringen wollte und auf die Schnelle ein Buch auf den Markt gebracht hat, um ein Stück vom lukrativen Meisterkuchen zu naschen.

Somit handelt es sich bei der Lektüre auch mehr um  ist eine chronologische Aufarbeitung der Spielzeit 2010/2011, die für den günstigen Preis allerdings auch kein Fehlkauf ist.

Autor: Marc

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