Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Ich bin jetzt Läufer – Woche 135

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In der vergangenen Woche hatte ich mich noch beklagt, dass ich so selten mehr als 50 Kilometer pro Woche laufe.

Das war glatt gelogen, denn auch in der 135. Lauf-Woche habe ich die magische Marke geknackt und hatte am Ende sogar mehr als 53.000 Meter auf der Lauf-Uhr.

Halbmarathon knapp verpasst

Verdammt, ist das kalt! Als ich am frühen Dienstag Morgen bei minus vier Grad zum Bahnhof marschiert bin, musste ich daran denken, dass ich für den späten Nachmittag meinen ersten Lauf der Woche geplant hatte. Die Kälte fühlte sich bei diesem Gedanken gleich noch eine Spur frostiger an und die Wettervorhersage ließ nichts Gutes erwarten.

Meine Wetter-App auf dem Smartphone prophezeite mir minus zwei Grad und ich ging in Gedanken mein Outfit durch: lange Socken, lange Thermo-Tights, kurzes Laufshirt, langes Laufshirt und meine Thermo-Laufjacke, der ich endlich wieder zu einem Einsatz in der Kälte verhelfen wollte, sollten es sein.

Bevor ich mich um viertel nach fünf erneut mit Alex zum Laufen treffen sollte, habe ich gut fünf Kilometer allein absolviert. Anschließend übernahm mein Laufpartner die Führung und führte mich zwölf Kilometer von Kleinenbroich über Korschenbroich und Raderbroich heimwärts.

Am Ende habe ich die Halbmarathon-Distanz um zwei Kilometer knapp verpasst. Der feine, gemeinsame Lauf hat dafür aber mehr als entschädigt und die minus ein Grad konnten uns auch nichts anhaben.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 19,07 km in 1h 44m absolviert

Unverhoffter Lauf

Am Mittwoch hatte ich einen beruflichen Termin, der extern in Düsseldorf stattgefunden hat. Weil die Aufgaben schneller als geplant erledigt werden konnten, ergab sich unverhofft die Chance zum Laufen am Nachmittag.

Am Nachmittag und im Hellen, das war das Besondere für mich, und diese Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen. Da juckte es mich auch nicht, dass der letzte Lauf weniger als 24 Stunden hinter mir gelegen hat. Gesagt, getan und so ging es in den Mizuno Wave Rider 19 auf die Strecke – eine Entscheidung, die ich noch bereuen sollte.

Denn die letzten sechs Kilometer wurden zur Qual. Das lag weniger an meiner Kondition als an meiner Konstitution. Denn die Wave Rider scheinen wirklich durch zu sein. Ich schätze, dass ich meine Lieblingsschuhe locker mehr als tausend Kilometer gelaufen bin und die Dämpfung ist definitiv hin. Jeder Schritt tat weh und das berüchtigte rechte Knie fühlte sich die letzten zwei Kilometer wie Pudding an und ich hatte Sorge, dass ich abbrechen muss.

Das Abbrechen blieb mir erspart, aber die Mizunos muss ich mit Tränen in den Augen ausmustern 🙁 Woran erkennt ihr, dass eure Schuhe die besten Zeiten hinter sich haben?

Marc hat einen runtastischen Lauf über 16,41 km in 1h 31m absolviert

Sonniger Sonntagslauf

Die dritte und letzte Laufeinheit der Woche sollte etwas abwechslungsreicher als die üblichen Läufe sein.

Ich hatte es satt, immer die gleichen Strecken zu laufen und habe deshalb einen Abstecher Richtung Grefrath und dem Golfplatz beim Rittergut Birkhof eingebaut.Ab Kilometer drei bis Kilometer acht hat mich mein rechtes Knie wieder genervt. Dabei habe ich diesmal die Cloudsurfer von On getragen. Danach war allerdings Ruhe und ich konnte den Rest des Sonntags genießen.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 17,64 km in 1h 36m absolviert

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 unter #ProjektLaufen2016 und #ProjektLaufen2017.

Autor: Marc

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