Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Das war der e-Marketingday Rheinland 2016 in Wuppertal: Session 3 und Abschluss

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Nach der Eröffnung des e-Marketingdays 2016 in Wuppertal und den lehrreichen und unterhaltsamen Sessions 1 und 2 ging es mit der dritten Session auf die Abschlussgerade der Veranstaltung.

Die dritte Session: Reputationsmanagement

Für die dritte und letzte Session bin ich zwischen zwei Themenblocken gesprungen. Zuerst ging es in dem Themenblock „Basis“ um Reputationsmanagement, während der zweite Teil der Session im Block „Trend“ zum Realtime Marketing stattgefunden hat.

Christian Scherg referierte über Google My Business und hatte Tipps zur Suchmaschinenoptimierung, dem Linkbuilding und On Page-Verbesserungen im Gepäck. Dabei ging der Experte auch auf das aktuelle BGH-Urteil VI ZR 34/15 vom 1. März 2016 ein. Im Kern geht es bei diesem Urteil um die Frage, ob Bewertungsportale kritische Bewertungen sorgfältiger auf ihre Echtheit prüfen müssen.
Gute Reputation erhält man unter anderem über die Vernetzung vieler sozialer Netzwerke. Dazu zählt neben Google+ auch Twitter und Facebook. Auch die Auto-Vervollständigung von Google lässt sich mit ein wenig Geduld beeinflussen.

Das Fazit vom Dozenten zum Abschluss war eindeutig: Das Bild, das sie heute abgeben, entscheidet morgen, ob sie aus dem Rahmen fallen.

Die dritte Session: Realtime Marketing

Christoph Assmann von Sixt hat seinen Vortrag zum Realtime Marketing mit einem Zitat seines Vorstandsvorsitzenden Erich Sixt begonnen: „Sixt hasst Werbung. Wenn sie langweilig ist.“
Weil das Internet so schnelllebig ist, gilt es, die Aufmerksamkeit der Nutzer zu gewinnen. Das geht über relevante Inhalte mit Hilfe des Realtime Marketings. Dabei wird auf tagesaktuelle Themen Bezug genommen und über die bekannten Social Media-Kanäle verteilt.

Während sich kurzfristige, tagesaktuelle Themen nicht planen lassen, klappt es bei Ereignissen wie 30 Jahre Back to the Future und dem siebten Star Wars-Film sowie der Oscar – Verleihung mit Leonardo di Caprio deutlich besser.

Auch der praktische Nutzen für die Zielgruppe wird gern in den Vordergrund gestellt, wie die Beispiele zur

und ein Instawalk mit der #SixtneetsBMWWelt im Oktober 2015 beweisen.

Im Influencer Marketing arbeitet Sixt mit dem YouTuber Harry G zusammen, der seine Erfahrungen mit dem SUV von BMX zum Besten gegeben hat. Die Belohnung: eine organische Reichweite von 2.440 Prozent.

Auch auf neuen Kanälen spielt Sixt mit und tummelt sich als weiblicher „Abschleppdienst“ auf Tinder. Was als PR-Stunt geplant war, hat Sixt 50 Matches pro Stunde auf Tinder eingebracht und war ein PR-Erfolg als First Mover in Deutschland.

Assmann beendete seinen Vortrag mit einem Einblick in die redaktionelle Arbeit bei Sixt mit dem täglichen Media Monitoring, der Team-„Ideendusche“ und der Veröffentlichung der Kampagne innerhalb kürzester Zeit.

Abschluss mit dem Rechts-Guru

Der e-Marketingday 2016 wurde mit dem Abschlussvortrag „E-Marketing – Jetzt erst Recht“ beendet. Der bekannte Jurist Christian Solmecke, Autor von Recht im Online-Marketing: So schützen Sie sich vor Fallstricken und Abmahnungen, hat auf unterhaltsame und lehrreiche Weise relevante Beispiele aus dem Anwalts-Alltag zum Besten gegeben.

Die Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE ist auf Twitter und Facebook sowie mit einem Blog im Online-Marketing vertreten. Den größten Mehrwert bietet allerdings YouTube. Jeden Tag gibt es ein dreiminütiges Video zum Thema Recht und neben 69.000 Abonnenten hat der Account mehr als 13 Millionen Aufrufe.
Solmecke referierte über das Persönlichkeits- und Äußerungsrecht, Urheberrecht und Nutzungsrechte. Außerdem gab er Auskunft zu Produktplatzierung und Schleichwerbung sowie viralem Marketing. Als Bonbon gab es auch den Link zu seinem kostenlosen eBook zum Thema Fotorecht, das hier heruntergeladen werden kann.

Der Arbeitsalltag eines Anwalts für Medienrecht ist extrem abwechslungsreich und bunt. Diesen Eindruck vermittelte Solmecke anhand vieler Verfahren, in denen er seine Mandanten vertreten hat. Egal ob es sich bei den Mandanten um Jugendliche, Unternehmen oder klassische Privatpersonen gehandelt hat – die Tatbestände waren genauso abwechslungsreich wie bisweilen bizarr.

Auf Wiedersehen in Köln!

Übrigens: der nächste e-Marketingday findet am 4. April 2017 in Köln statt.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

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