Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Ich bin jetzt Läufer – Woche 95

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Nach dem City-Lauf und vor dem Metro Marathon mit der Staffel – so lässt sich meine 95. Woche als Läufer beschreiben.

Insbesondere in den beiden ersten Einheiten nach dem City-Lauf hatte ich ein wenig mit Muskelschmerzen zu kämpfen. Was einerseits schmerzhaft war, hat sich andererseits auch extrem gut angefühlt – schließlich beweist es, dass ich neue Reize im Training gesetzt habe.

Lockere Einheit nach dem City-Lauf-Debüt

Nur einen Tag nach meinem erfolgreichen City-Lauf-Debüt hat es mich am Montag wieder auf die Laufstrecke gezogen.

Und obwohl meine Oberschenkelmuskulatur noch von der ungewohnt hohen Geschwindigkeit am Sonntag gekennzeichnet war, konnte ich dem wunderschönen und sonnigen Wetter nicht widerstehen und habe mich gemeinsam mit Anne auf den Weg gemacht.

Selbst um nach fünf am Nachmittag stand das Thermometer auf 21 Grad und da war eine Runde von Kleinenbroich nach Raderbroich durch den Wald genau das richtige. Anne lief mit mir achteinhalb Kilometer und ich habe noch gut 4.200 Meter zusätzlich draufgepackt.

Regen oder kein Regen? Das ist hier die Frage

Auch wenn meine Regen Radar -App für 17 Uhr Niederschlag in Aussicht gestellt hatte, bin ich am Dienstag Nachmittag um kurz nach halb fünf losgelaufen. Es war übrigens der vierte Tag hintereinander, der mich auf die Laufstrecke gebracht hat.

Bei knapp 22 Grad war es alles andere als frisch und in dem Sonnenschein kam ich ganz gut ins Schwitzen. So wie bereits gestern schmerzte auch heute auf den ersten ein, zwei Kilometern mein linkes Knie – womöglich eine Folge des schnellen City-Laufes am Sonntag?

Weil ich meine Hausstrecke satt hatte, bin über Büttgen nach Holzbüttgen und anschließend den Nordkanal bis zum Kaarster See entlang gelaufen. Von dort aus ging es dann südlich Richtung Kleinenbroich zurück. Das letzte Mal war ich übrigens Silvester 2015 am Kaarster See und durch das Wäldchen gelaufen.

Das war gleichzeitig eine gute Gelegenheit, eine neue Strecke für Anne und mich auszuprobieren, denn in umgekehrter Richtung sind es knapp fünf Kilometer von uns bis zum See. Mal schauen, wann wir uns gemeinsam auf den Weg machen.

Übrigens habe ich während meines eineinviertel Stunden langen Laufes nicht einen Regentropfen abbekommen. So viel zum Thema Zuverlässigkeit der Regen Radar-App…

Laufen gegen die Nervosität

Ich weiß. Schon wieder die gleiche Überschrift zu einem Lauf. Aber ich kann es doch auch nicht ändern.

Ich kann es nicht ändern, dass ich donnerstags laufe. Denn das ist mein Lauftag. Und ich kann es nicht ändern, dass mein Verein Borussia Dortmund in dieser Saison ständig donnerstags in der Europa League spielt und bislang ganz passabel 🙂 abgeschnitten hat.

Und weil am Donnerstag Abend das Rückspiel im Viertelfinale beim Liverpool FC auf dem Programm stand, habe ich die Nacht zuvor schon scheiße geschlafen und bin den ganzen Tag über hibbelig gewesen. Laufen baut Stress perfekt ab und deshalb war es wieder ein Lauf gegen die Nervosität. So einfach ist das.

P.S. Dass es trotz eines zwischenzeitlichen 2:0 und 3:1 für den BVB in Liverpool nicht gereicht hat, ist eine ganz andere, traurige Geschichte, an der ich noch immer zu knabbern habe.

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 und unter #ProjektLaufen2016.

Autor: Marc

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