Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Ich bin jetzt Läufer – Woche 88

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Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich in einer Laufwoche gleich vier anstelle der üblichen drei Einheiten absolviert. Das fiel mir allerdings nicht schwer, denn bei dem traumhaften Wetter am Wochenende waren zwei Läufe – inklusive einem Halbmarathon – einfach ein Muss.

Und wie im Vormonat knapp 180 gelaufene Kilometer machen mich darüber hinaus auch richtig stolz.

Was für ein Timing!

Eine Stunde, bevor ich mich am Dienstag auf die Haus-Laufstrecke gemacht habe, herrschte regelrechte Weltuntergangsstimmung. Der Himmel verdunkelte, Regen setzte ein, der sich schnell in Schneeregen verwandelte.

Eine Stunde später war der Wetter-Spuk beendet und es kam sogar die Sonne raus. Schwupps in die Laufklamotten und auf durch die Felder. Dank der wasserdichten Asics Gel-Fuji Attack 4 GTX konnte ich mich im Pfützen springen üben.

Als ich auf die Zielgerade eingebogen bin, zogen erneut dunkle Wolken auf, doch ich kam trocken zu Hause an. Glück gehabt und außerdem ein perfektes Timing an den Tag gelegt.

Laufen bei schönstem Sonnenschein und mit überraschendem Ende

Bevor ich am Donnerstag Abend vor dem Fernseher meine Borussia aus Dortmund in der Zwischenrunde der Europa League beim FC Porto anfeuern durfte, ging es mit der Liebsten Laufen.

Bei strahlendem Sonnenschein und knackig-kalten vier Grad machte der Lauf jede Menge Spaß. Das galt zumindest für die ersten vier Kilometer, bei denen wir sogar Gelegenheit zu einigen Fotos hatten. Doch dann änderte sich das Wetter. Plötzlich zogen dunkle Wolken auf, die nach Schnee aussahen. Und damit lag ich nicht falsch, denn gut eineinhalb Kilometer bzw. gut zehn Minuten lang liefen Anne und ich in fiesem Schnee- und Graupelschauer.
Und als ich mich nach gut sechs Kilometer mit dem Gedanken abgefunden hatte, den Lauf zu beenden und die Liebste mit nach Hause zu begleiten, verschwand der Niederschlag genauso schnell wie er gekommen war und ich hängte die gleiche Distanz noch mal allein hinten dran.

Perfektes Wetter und ein ungeplanter Halbmarathon

Als ich die Liebste am Samstag um halb elf zum Shoppen verabschiedet hatte, konnte ich noch nicht ahnen, dass ich zwei Stunden später „mal eben“ einen Halbmarathon laufe. Denn es war anders geplant.

Ich hatte mir am Abend zuvor schon eine neue Strecke Richtung Neuss ausgesucht, doch mehr als fünfzehn Kilometer sollten es nicht werden. Als ich aber dann bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen acht Grad losgelaufen bin, störte mich nur der fiese Gegenwind. Von Kleinenbroich ging es über Büttgen Richtung Neuss bis zur Bauerbahn und von dort nördlich Richtung Kaarst. Ich konnte das künftige Ikea-Areal in Augenschein nehmen und dann entlang des Nordkanals über Holzbüttgen und Kaarst heimwärts laufen.
Die letzten drei Kilometer waren richtig hart für mich und ich fragte mich, wieso ich mir den Scheiß überhaupt antue. Als ich dann auch noch durch tiefen Matsch waten musste, war ich echt am Ende. Doch der Zieleinlauf mit der Aussicht auf kalte Erfrischungen ließen mich die Strapazen schnell vergessen.
Jetzt freue ich mich auf eine große Portion Spaghetti Bolognese, die nach der Dusche auf mich wartet.

Ach fast hätte ich etwas vergessen! Ich habe ja schon verrückte Sachen beim Laufen erlebt. Läufer, die bei zwölf Grad mit Mütze und Handschuh unterwegs sind oder auch bei bestem Sonnenschein mit langen Tights und Laufjacke am Start sind. Doch das Pärchen, das mir Hand in Hand (11111!!!!!!!111111!!!!) joggend entgegen gelaufen ist, hat alles bisher Gesehene getoppt.

Und nein, sie haben sich nicht nur mal eben angefasst, sondern sind permanent Händchen haltend unterwegs gewesen… Sachen gibt´s!

Der vierte Lauf der Woche

Obwohl ich bereits einen Tag zuvor 22 Kilometer gelaufen bin, habe ich Sonntag nach dem Frühstück erneut die Laufklamotten angezogen und die Liebste auf ihrer Runde begleitet. Meine Knochen und Bänder hatten den Halbmarathon vom Samstag erstaunlich gut weggesteckt und ich ich habe den Lauf bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen sieben Grad genossen.
Anne und ich haben uns für die Strecke durch den Raderbroicher Wald entschieden und dabei sogar eine kleine Trail-Passage eingebaut. Der Frühling scheint nicht mehr weit zu sein – langsam aber sicher erwacht die Natur und die Vögel zwitschern schon eifrig um die Wette.

Nach diesem Lauf und dem Mittagessen ging es zur Belohnung am Nachmittag endlich wieder ins Westfalenstadion nach Dortmund, um die Borussia gegen Hoffenheim siegen zu sehen.

Das war mein Laufmonat Februar 2016

Mit diesem Lauf endete auch der zweite Laufmonat des Jahres für mich. Und so sieht die aktuelle Monatsstatistik 2016 aus:

  • Der Februar war mit 13 Läufen und 178,96 Kilometern nah an meiner bisherigen Bestmarke vom Vormonat.
  • Im Januar waren es 13 Läufe mit 180,15 Kilometern.
  • Die Gesamt-Distanz in zwei Monaten liegt damit bei 26 Läufen mit 359,11, Kilometern.

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 und unter #ProjektLaufen2016.

Autor: Marc

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