Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Ich bin jetzt Läufer – Woche 65

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Die vergangene Laufwoche war wunderbar: meine Genesung ist vorangeschritten und neue persönliche Bestmarken konnte ich auch aufstellen.

Dabei hätte ich es mir derzeit gar nicht zugetraut, auf zehn und zwölf Kilometer gleich zwei neue Bestzeiten aufzustellen.

Doch wie so oft gilt: unverhofft kommt oft 🙂

Laufen mit der Familie

Die Trainingsplanung in dieser Woche gestaltet sich etwas schwierig. Zumindest für die ersten beiden Einheiten ist es mir gelungen, mit dem Dienstag und dem Donnerstag Nachmittag zwei Tage zu finden, an denen es nicht regnet. Ansonsten ist für die Woche bei uns am Niederrhein eher Regen satt angesagt.

Am Dienstag Nachmittag bin ich nicht allein gelaufen und hatte auch nicht nur die Liebste mit am Start. An diesem Tag haben uns die beiden Kids begleitet, die sich ebenfalls sportlich betätigen wollten bzw. von ihren Eltern dazu animiert worden sind, sich sportlich zu betätigen 🙂

Als ich die Strecke wieder allein gelaufen bin, habe ich mir Sidos neues Album VI auf die Ohren gegeben. Die neue Platte ist wirklich klasse und zudem ideal für das Laufen und hat mir ordentlich Power gegeben.

Außerdem habe ich zum zweiten Mal nacheinander erst eine Walkerin mit strammem Schritt überholt, ehe sie eine Abkürzung genommen hat und ich sie auf der zweiten Hälfte meiner Laufstrecke erneut zu überholen konnte. Mal schauen, ob wir uns jetzt häufiger begegnen.

Lauf am Freitag Morgen

Der Plan am Donnerstag Nachmittag war simpel. Ich wollte am Nachmittag rechtzeitig im Büro Feierabend machen, eine Runde laufen und rechtzeitig zum Anpfiff des ersten Europa League Spiels meiner Dortmunder Borussia vor dem Fernseher sitzen. Doch es kam anders.

Der letzte Termin im Büro dauerte statt einer gleich zweieinhalb Stunden und mit dem großen Sohn war noch für die Mathearbeit zu üben. Als ich um kurz nach sechs mein Pensum erledigt hatte, konnte ich die Laufklamotten auch links liegen lassen und direkt in die Vorberichterstattung des BVB einsteigen.

Also wurde der Lauf am Freitag nachgeholt. Das hatte außerdem den Vorteil, dass ich den noch leicht schmerzenden rechten Fuß bzw. Spann am Vorabend pflegen konnte und frisch in den Tag gestartet bin.

Morgens um kurz vor sechs fröstelte es mich bei unter zehn Grad noch leicht. Die Dunkelheit tat ihr übriges, um mein Wohlbefinden nicht gerade in neue Höhen zu treiben. Doch je weiter und länger ich in den Sonnenaufgang gelaufen bin, umso besser fühlte ich mich.

Das Gefühl, nach zwölf Kilometern erschöpft, aber auch entspannt unter der Dusche stehen und in den Tag zu starten, ist einfach unglaublich gut und unbezahlbar.

Endlich wieder schmerzfrei laufen und neue persönliche Bestzeiten

Ausreichend Regeneration und gute Pflege hatten dafür gesorgt, dass ich am Sonntag nach dem Mittagessen beschwingt loslaufen konnte. Als ich am Vormittag mit der Familie eine Radtour gemacht hatte, gab es noch herbstliche Sonne, doch am Nachmittag hatten sich Wolken in den Vordergrund geschoben.

Ich hatte mir vor dem Laufen ein neues Story Running bei Runtastic heruntergeladen und die spannende Geschichte aus dem Tetradome hat mich regelrecht beflügelt. Die ersten sieben Kilometer bin ich deutlich unter einer Pace von fünf Minuten gelaufen und konnte auf zehn Kilometer mit einer Sub 49 eine neue persönliche Bestzeit aufstellen.

Auch die zwölf Kilometer habe ich erstmals unter einer Stunde geschafft und bin am Ende mehr als fünfzehn Kilometer mit einer Pace von 5:07 geflitzt. Zur Belohnung gab es ein alkoholfreies Franziskaner.

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014 und unter #ProjektLaufen2015.

Autor: Marc

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