Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Mizuno Wave Rider 18

Ich bin jetzt Läufer – Woche 35

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In der vergangenen Lauf-Woche durfte ich mich gleich doppelt über neue Bestmarken freuen.

Zum einen gab es eine neue Bestzeit mit 51:04 Minuten auf zehn Kilometern und zum anderen bin ich das erste Mal eine Distanz über 17,3 Kilometer gelaufen.

Der erste Lauf nach dem Sturz

Drei Tage nach dem ersten Sturz in meiner noch jungen Lauf-Karriere habe ich am Mittwoch wieder die Laufschuhe geschnürt und bin bei trockenem Wetter und fünfeinhalb Grad am Abend durch die frisch gepflügten Felder gelaufen. Wunderbar: Ein Hauch von Frühling hat sich schon gezeigt.

Die Verletzungen an Händen und Beinen sind fast auskuriert und haben mich beim Laufen nicht behindert. Es tat gut, nach dreieinhalb Tagen wieder zu powern, denn die Karnevalstage haben meinen Dienstag – Donnerstag – Wochenende – Rhythmus ein wenig durcheinander gewirbelt.

Weil mein erster Wettkampf über zehn Kilometer in knapp sechs Wochen in Düsseldorf auf dem Programm steht, habe ich mir einige Gedanken zu meiner Taktik beim Lauf gemacht und heute erstmals etwas Neues ausprobiert. Die ersten fünf Kilometer wollte ich mit einer Pace unter fünf Minuten absolvieren und das ist mir perfekt gelungen. Mit Sub 25 hatte ich die Hälfte der Strecke absolviert.

Anschließend hatte ich es mir zur Aufgabe gemacht, möglichst lange unter der durchschnittlichen Pace von 5:10 zu bleiben, um als nächste Etappe eine Zeit von Sub 51 auf 10.000 Meter zu packen. Auch dieses Ziel habe ich fast schon heute Abend erreicht und den Lauf nach 51:04 Minuten mit einer Pace von 5:07 absolviert – eine neue persönliche Bestzeit.

Nach dem vergangenen Sonntag gab es also erneut eine neue persönliche Bestzeit. Ich kann mich nur noch über mich selbst wundern – und freuen 🙂 Jetzt meine Frage an die erfahrenen Läuferinnen und Läufer: ist meine selbst ausgedachte Strategie empfehlenswert oder sollte ich noch etwas anpassen oder anders machen? Ich freue mich auf eure Ratschläge.

Dem Regen davongelaufen

Bevor es den gesamten Freitag lang Dauerregen geben sollte, habe ich um kurz vor fünf die Laufklamotten angezogen und bin losgelaufen. Die drei Grad Außentemperatur fühlte sich auf dem Feld bei dem eisigen Wind noch um einiges kälter an. Und überhaupt: Ohnehin fühlte sich an diesem Morgen so einiges komisch an.

Das fing damit an, dass ich bestimmt drei Kilometer Laufen benötigt habe, um wach und frisch zu werden. Und je mehr ich meine durchschnittliche Pace nach oben gehen sah, umso schwerer wurden die Schritte. Womöglich steckte mir auch der schnelle Lauf vom Mittwoch Abend in den Knochen.

Wie dem auch sei: erstmals nach langer Zeit kam bei mir keine rechte Lauffreude auf und erstmals musste ich mich regelrecht quälen, um die volle Distanz zu laufen. Selbst zu einem Schlussspurt konnte ich mich nicht motivieren und bekam die Quittung auf der Uhr. Mit 55:14 Minuten hatte ich die Sub 10 auf zehn Kilometern knapp verpasst.

Aber ehrlich gesagt ist das Jammern auf hohem Niveau. Denn es gibt solche Tage und ich werde mich definitiv nicht davon runterziehen lassen. Ich habe mein Training absolviert und nur das zählt.

17,3 Kilometer – mein bisher längster Lauf

Samstags oder Sonntags steht immer mein langer Lauf auf dem Programm. Ich versuche dann, mindestens fünfzehn Kilometer am Stück zu laufen, während ich bei den beiden Einheiten unter der Woche maximal elf Kilometer unterwegs bin.

Am Sonntag Vormittag ging es auf die weite Strecke und ich widmete mich Wegen abseits meiner bisherigen Runden. Über Büttgen und Holzbüttgen ging es Richtung Vorst und von dort aus einmal rings um Kleinenbroich:
Laufen Running 22022015 längster Lauf bislang 17,3 kmUnd auch auf die Ohren gab es Abwechslung. Ich habe erstmals das Runtastic Story Running in der Praxis ausprobiert und mich an ” Im Tetradome I – Lauf um dein Leben” versucht. Das Hörspiel zum Lauf-Training ist wirklich spannend aufgebaut und macht den Lauf abwechslungsreich. Ich habe bislang keine Erfahrung mit Intervalltraining gehabt und bin beim Story Running spielerisch in dieses Element eingeführt worden.

Das hat sich auch bei der Zwischenzeit auf fünf und zehn Kilometer gezeigt. Für 5.000 Meter habe ich erstmals nur 24:36 Minuten benötigt und mit 52:14 Minuten habe ich nur knapp die Sub 52 auf der doppelten Distanz verpasst. Doch das war nicht wirklich dramatisch, denn ich hatte an diesem Tag ja einiges mehr vor. Am Ende standen auf der Uhr für mich sagenhafte und bisher nicht erreichte 17,3 Kilometer in knapp 1:35 Stunden.

Ein Ergebnis, das mich nicht nur positiv überrascht, sondern sehr zufrieden gemacht hat. Ursprünglich war eines meiner Halbjahresziele, 15 Kilometer am Stück bis zur Jahresmitte und die Halbmarathon-Distanz frühestens Ende des Jahres ins Auge zu fassen. Diesen beiden Zielen bin ich Ende Februar 2015 deutlich näher als erwartet.

Im übrigen war es auch mein erster richtig langer Lauf mit den Mizuno Wave Rider 18. Auch auf dieser Distanz hat mich der Schuh nicht enttäuscht und ließ sich super und ohne Ermüdungserscheinungen laufen.

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014 und unter #ProjektLaufen2015.

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Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Passionierter Läufer, Google-Fan, iPhone 7, ipad mini 2, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

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