Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Mizuno Wave Rider 18

Ich bin jetzt Läufer – Woche 37

| 4 Kommentare

Im Vergleich zu den Vorwochen ließ ich es in der vergangenen Woche etwas ruhiger angehen.

Nach meinem ersten Halbmarathon ist etwas Regeneration auch nicht schlecht. Das reduzierte Pensum war allerdings auch liebem Besuch geschuldet, der spontan über das Wochenende zu Besuch gewesen ist 🙂

Der erste Lauf nach dem Halbmarathon

Mehr als drei Tage Pause lagen zwischen meinem ersten Halbmarathon am Samstag Vormittag und dem nächsten Training am Dienstag Abend.

Ich hatte nach dem Erfolg über 21,1 Kilometer zwischenzeitlich das Gefühl, ich sei in ein Motivationsloch gefallen und hatte mir Sorgen gemacht, dass ich mich einige Zeit nicht für das Laufen motivieren kann. Doch je weiter der Halbmarathon hinter mir lag, umso mehr habe ich mich auf die nächste Laufeinheit gefreut.

In Düsseldorf hatte es heute ab Nachmittags ohne Ende geregnet – ein prima Timing für den ersten Lauf der Woche über zehneinhalb Kilometer…. Doch ich hatte heute richtig Lust auf eine dreckige, nasse Laufrunde mit Regen und Wind bei vier Grad Außentemperatur. Passend zum Pokalspiel am Abend zwischen den beiden Schwarz-Gelben aus Dresden und Dortmund hatte ich meine schwarzen Tights und das gelbe Laufshirt an und habe mich auf die 10,4 Kilometer lange Strecke durch die Felder gemacht. Der Regen hatte nachgelassen und es lief gut an.

Die ersten vier Kilometer blieb ich durchschnittlich unter einer Pace von fünf Minuten und sollte bis ins Ziel auch nur 15 Sekunden langsamer werden. In 52:22 Minuten hatte ich die 10.000 Meter absolviert und war zufrieden. Zufrieden war ich auch mit meinen Beinen. Trotz der mehr als zwanzig Kilometer am Samstag hatte ich so gut wie keine Beschwerden. Ohnehin taten mir die Beine und das Gesäß nur am Sonntag weh; vermutlich hat das Schwimmen am gleichen Tag auch wohltuend gewirkt.

Übrigens bin ich das erste Mal seit langer Zeit wieder mit den Brooks Ghost 7 gelaufen. Die Schuhe haben mir mein temporäres Fremdgehen mit dem Mizuno Wave Rider 18 nicht übel genommen und waren ein zuverlässiger Begleiter.

Der Frühling ist da!

Als ich am Donnerstag Abend um halb sechs mit dem ältesten Sohn losgelaufen bin, war es noch richtig schön und angenehm zu laufen. Als ich nach mehr als zwölf Kilometer siebzig Minuten später heimgekommen bin, war es unübersehbar: Der Frühling ist da und mit ihm die längeren Tage, die das Laufen nach Feierabend zum Vergnügen machen.

Mein Sohn hat mich wiederum die ersten zweieinhalb Kilometer begleitet, die wir gemütlich in einer Pace von 7:30 gelaufen sind. Anschließend ging es für mich allein weiter und ich habe es auf zehn Kilometern geschafft, die durchschnittliche Pace unter sechs Minuten zu treiben.

Der Frühling gibt ordentlich Gas – ich eher nicht

Was war das heute ein herrlicher frühlingshafter Sonntag. Vormittags waren wir mit der Familie und meiner Mum am Rhein in Düsseldorf-Lörick spazieren, bevor es nachmittags in der örtlichen Eisdiele ein großes Spaghetti-Eis zur Feier des Frühlingsanfangs gegeben hat.

Vielleicht hätte ich das Eis in einer kleinen Ausführung essen sollen, denn als ich spätnachmittags mit der Liebsten, die mich erstmals seit einem halben Jahr mit dem Rad begleitet hat, losgelaufen bin, hat sich die große, kalte Eis-Spezialität schon bald in Form von fiesem Seitenstechen bemerkbar gemacht. Ich bekam die Schmerzen aber schnell in den Griff, büßte aber an Geschwindigkeit ein.

Auch sonst hatte ich Pech. Trotz kurzen Tights und Kurzarm-Shirt – ich bin erstmals in meinem neuen Craft-Shirt gelaufen – schwitzte ich. Das lag an meiner Under Armour-Weste, die ich allerdings in der AllSeasonGear-Version getragen hatte und es rasch warm wurde. Zu allem Übel hat dann auch noch die Runtastic App auf halber Strecke gestoppt, doch dank meiner Epson Runsense SF 810 konnte ich die komplette Strecke aufzeichnen.

Die zehn Kilometer lief ich trotz aller Widrigkeiten in 55:44 Minuten und habe für die gesamte Strecke über 10,4 Kilometer 57:35 Minuten gebraucht. Das kann ich deutlich besser. Doch viel wichtiger war, gemeinsam mit Anne zu sporteln und die warmen 18 Grad mit ganz viel Sonne genießen zu können.

Der Gürtel

Und dann war da ja noch diese Sache mit dem Gürtel:

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014 und unter #ProjektLaufen2015.

Autor: Marc

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4 Kommentare

  1. jaja, das kann eine der Nebenwirkungen des Laufens sein, dass man nen neuen Gürtel braucht. Ich hoffe du hattest den „Beipackzettel“ gelesen bevor du begonnen hast?! 😉

  2. Hallo Marc,
    das mit dem Strich in der Lanschaft kannst du vergessen. Irgendwann pendelt sich dein Gewicht ein. Dann kannst du bei regelmäßiger Laufbewegung fast Alles ohne schlechtes Gewissen essen. Das ist ein tolles Gefühl.
    Ja und du bisz ein Läufer wenn du schon so lange durchgehalten hast.

    LG
    Sigmar

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