Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Brooks Ghost 7 Laufen Running

Ich bin jetzt Läufer – Woche 26

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In der Woche vor dem Weihnachtsfest musste ich mein Pensum krankheitsbedingt herunterfahren.

Eine fiese Erkältung mit Schnupfen und einem schlimmen Husten ließ mich nicht an Laufen denken. Selten kam mir eine Woche so lang vor. Doch nach sieben Tagen war es endlich wieder soweit.

Endlich wieder Laufen!

Eine unendlich lang erscheinende Woche hatte meine erkältungsbedingte Auszeit gedauert. Am Donnerstag konnte ich endlich wieder laufen gehen.

Und das war auch in mehrerer Hinsicht nötig. Zum einen habe ich die Abstinenz wirklich gehasst und konnte es kaum erwarten, endlich wieder die Laufschuhe anzuziehen. Zum anderen war ich frustriert vom Tag und brauchte dringend Entspannung.

Leider hatte sich mein Start verzögert, weil – Aufreger Nummer 3 – meine Bahn ausgefallen ist und ich zwanzig Minuten untätig herumgestanden habe. In Büttgen musste die Bahn komplett geräumt werden und die Liebste musste mich mit dem Auto abholen. Beste Voraussetzungen also für einen feinen Lauf.

Apropos beste Voraussetzungen: bei frühlingshaften 13 Grad, stark böigem Wind und Nieselregen (ich bin bekanntlich Brillenträger) waren alle Voraussetzungen für einen Power-Lauf geschaffen. Es war um viertel nach sechs so warm, dass ich kurze Tights, kurze Socken und nach kurzer Zeit hochgekrempelte Ärmel getragen habe.

Der Lauf hat mir verdammt gut getan. Mit jedem abgerissenen Kilometer wurde ein großer Brocken Frust aufgefressen und es ging mir besser und besser. Meine Laune ging erst wieder in den Keller, als die runtastic App nach fünfeinhalb Kilometer die Biege gemacht hat und ich erneut starten musste. Das war besonders bitter, weil der erste Kilometer mit einer Pace von 4:52 sensationell gut war und ich auch danach bis Kilometer 5 unter 5:30 Pace geblieben bin.

Die ersten fünf Kilometer lagen bei 27:40 Minuten, soweit ich mich erinnere. In Summe sind es am Ende 10,5 Kilometer, die ich in 59:45 Minuten absolviert haben müsste. Die genauen Daten sind auch sekundär – entscheidend waren für mich die Distanz und der abgebaute Frust 🙂

600 Kilometer in weniger als einem halben Jahr

Und noch etwas war bemerkenswert: Mit dem Lauf am Donnerstag über 10,5 km habe ich die Marke von 600 km innerhalb von weniger als sechs Monaten geknackt. Hätte mir das jemand vor einem Jahr prophezeit, hätte ich ihn ausgelacht.

Wahnsinn.

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014.

Autor: Marc

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