Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Der Weihnachtsmarkt in der Grotte: Valkenburg in den Niederlanden

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Es sind oft die kleinen Zufälle im Leben, die für ganz besondere Erlebnisse sorgen.

So erging es mir Mitte November, als ich in der restlos überfüllten S-Bahn nach Düsseldorf gefahren bin und mich morgens eingepfercht zwischen lauter Menschen wiedergefunden habe. Dicht an dicht standen die Bahnfahrer und jeder weitere Halt vergrößerte das Problem der Enge.

An Lesen war in dieser unbequemen Position nicht zu denken. Also habe ich mich auf meine Mitfahrer und ihre Gespräche konzentriert. Hinter mir haben sich zwei Azubis über das vergangene Wochenende und die bevorstehende Weihnachtszeit unterhalten. Unter anderem fiel auch das Wort „Valkenburg“ und „Weihnachtsmarkt unter der Erde“.

Von da an war mein Interesse geweckt. Noch während sich die beiden über Weihnachtsgeschenke, Resturlaub und Berufliches ausgetauscht haben, begann meine Recherche zu diesem für mich bis dato unbekannten Ort.

Valkenburg aan de Geul ist die Weihnachtsstadt

Valkenburg, genauer gesagt Valkenburg aan de Geul, ist eine Kleinstadt im Süden der niederländischen Provinz Limburg und liegt im Dreiländereck Deutschland – Niederlande – Belgien ungefähr auf gleicher Höhe mit Aachen und Maastricht. Knapp einhundert Kilometer sind es mit dem Auto vom Niederrhein bis nach Valkenburg.

Je mehr ich über das mittelalterliche Städtchen und seine Sehenswürdigkeiten erfahren habe, umso fester wurde mein Entschluss, diesen Ort in meine diesjährigen Advents-Planungen aufzunehmen.

Am Nikolaustag war es dann soweit. Nachdem der große Sohn den Tag der offenen Tür an seiner Schule hinter sich gebracht hat, sind wir Richtung Valkenburg aufgebrochen. Nach gut eineinviertel Stunde Fahrt hatten wir die kleine Stadt erreicht und uns bei angenehmen, nicht zu kalten sieben Grad auf den Weg zu den Attraktionen gemacht.

Die Tagesparkkarte auf den zahlreich verfügbaren Parkplätzen schlägt mit 1,70 Euro pro Stunde oder sieben Euro für ein Tagesticket zu Buche. Bezahlt werden kann an den meisten Automaten mit Münzen (keine Scheine!) oder Maestro-Karte. Als Freund des Unbaren hatte ich allerdings einige Probleme, weil meine Sparkassen-Karte trotz Maestro-Zeichen nicht akzeptiert worden ist.

Nachdem wir alles an Kleingeld zusammengekratzt hatten und das Tagesticket lösen konnten, schlossen wir uns vom Parkplatz aus dem Besucherstrom an, der sich Richtung Weihnachtsmarkthöhlen bewegt hat. Wir haben die Geul überquert, einen kleinen Fluss, dessen Name sich auch in der Stadtbezeichnung wiederfindet, und mussten nur den von weitem sichtbaren Schildern Richtung Kerstmarktgrotten folgen:

Folgende Sehenswürdigkeiten hatten wir auf dem halbtägigen Programm:

In den nächsten Tagen werde ich über die einzelnen Stationen unseres Tagesausfluges berichten. Den Anfang macht die Burgruine über den Dächern Valkenburgs.

Mehr über Valkenburg und seine Attraktionen

Alle weiteren Beiträge zu unserem vorweihnachtlichen Ausflug nach Valkenburg finden sich unter dem Schlagwort #Valkenburg2014 hier im Blog.

Autor: Marc

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