Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Webmaster-Friday: Sprache und Fremdwörter – wie wichtig ist “gut schreiben”?

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Nach einer etwas längeren und den Feiertagen im Dezember geschuldeten Pause ist endlich wieder der Webmaster-Friday am Start.

Im heutigen Webmaster-Friday geht es um die Sprache im Weblog: Wie schreibe ich und welche Bedeutung hat sie Sprache für mich im Weblog.

Ganz konkret:

Wer bloggt, der schreibt. Und wer schreibt, der benutzt Wörter. Nun kann man so schreiben, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Oder man kann blumig um den heißen Brei herumreden. Was zwischen den Zeilen steht, ist ja auch spannend. Man kann Metapher und Allegorien benutzen (wer weiß eigentlich noch, was das ist?). Oder man feilt so lange an den Formulierungen, dass ein Text Putzlitzerpreis-würdig ist.

Eine klare, verständliche Sprache ist für mich im Weblog unerlässlich. Denn mein Weblog kann optisch noch so ansprechend sein: wenn die Texte vor Rechtschreibfehlern triefen, die Grammatik der Texte nicht mal diesen Namen verdienen und die Interpunktionen ebenfalls zu wünschen übrig lässt, kann kein Lesevergnügen entstehen.

Danach wähle ich auch die Blogs aus, die ich selbst lese und abonniert habe. Ich bin der Meinung, dass ich das meinen Leserinnen und Lesern schuldig bin. Wer sich schon die Zeit nimmt, mein Blog zu besuchen, soll sich nicht über die unverständliche oder unsaubere Sprache ärgern.

Ich versuche deshalb, mich auch in Sachen „Schreibe“ ständig weiterzuentwickeln. Weil ich kein ausgebildeter Redakteur oder Journalist bin, klappt das natürlich nicht so gut wie bei A- oder B- oder C-Bloggern. Aber dank zahlreicher Lektüre von Zeitungen, Magazinen und breit gefächerten Themen in Fachbüchern möchte ich meine eigene Sprache und Erzählweise permanent erweitern und verbessern.

Eine gute Quelle von neuen Inspirationen und zur Verbesserung der eigenen Sprache sind die Büchern vom Wörter-Papst Wolf Schneider. Derzeit lese ich das neueste Buch Deutsch für junge Profis: Wie man gut und lebendig schreibt und kann nur Gutes berichten. Das Werk ist kurzweilig beschrieben und weist in knappen Kapiteln auf Feinheiten, Tricks und Kniffe unserer deutschen Sprache hin.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

4 Kommentare

  1. Volle Zustimmung. Wer einfach unreflektiert schreibt und dabei alles über Bord wirft, was er in der Schule mal gelernt hat, der sollte sich lieber in Foren oder Gästebüchern austoben. Einen Blog sollte man schon anspruchsvoll führen, weil es mitunter doch die Freude am Schreiben ist, die einen Blog überhaupt entstehen lässt. Wer keine Lust hat viel zu tippen, sich Gedanken um Rechtschreibung und Formulierung zu machen, der sollte ohnehin keinen Blog führen. Ich verbinde das textliche Niveau unmittelbar mit einem Blog und weiß nach einer gewissen Zeit, welchen Standard man bei diesem und jenem Blog zu erwarten hat. Anders herum mag ich aber auch keine Blogs, die eine überzogene Demonstration eines einstigen Philosophie-Studiums darstellen.

    • Absolut richtig. Ich verwende gern Fremdwörter, allerdings immer im angemessenen Kontext und wenn ich die Bedeutung der Fremdwörter kenne.

      Wer meint, mit der Verwendung von Fremdwörter einen vermeintlich besseren Status demonstrieren zu müssen, ist wirklich arm dran.

  2. Pingback: Wie ich schreibe – so bin ich?!

  3. Pingback: Webmaster Friday – Quatsch nicht so doof ! - Kodderschnauze, Webmaster Friday, Aussprache, Grammatik - Dennis Bloggin

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