Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Cover Rezension Die falsche Neun Philip Kerr

Rezension: Die falsche Neun von Philip Kerr

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Scott Manson ist wieder am Start. Der Fußballtrainer mit einem schottischen Vater und einer deutschen Mutter hat seinen Job beim englischen Hauptstadtklub London City verloren und ist auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung.

Mitten in der Saison sind freie Positionen bei den europäischen Topklubs Mangelware und so führt er sogar Vertragsgespräche im fernen China. Als ein dortiges Engagement platzt, bietet sich dem gewieften Taktiker eine neue Aufgabe in einem inzwischen vertrauten Feld.

Allerdings hat diese Aufgabe nur im weiteren Sinne etwas mit dem Spielfeld und dem Fußball zu tun, obwohl es sich um einen Topspieler Europas handelt. Stürmerstar Jérôme Dumas ist verschwunden und wird nach seiner Ausleihe an den FC Barcelona fieberhaft gesucht.

Weil sich Manson erst in London (siehe auch: Der Winter Transfer) und dann in Griechenland (siehe auch: Die Hand Gottes) als Detektiv und Fußball-Experte einen Namen gemacht hat, ist schnell klar, dass der Dunkelhäutige erneut als Spitzel und Spürnase gefragt ist. Anders als in den beiden ersten Thrillern führt uns Philip Kerr in Die falsche Neun an exotische Orte. Es geht in die Karibik auf die Antillen.

Cover Rezension Die falsche Neun Philip KerrSo verzwickt und undurchsichtig der Fall anfangs schien, so erstaunlich und unerwartet ist auch seine Auflösung. Ein typischer Manson-Fall, dürfte man meinen. Kerr wäre nicht Kerr, wenn neben der spannenden Handlung nicht auch jede Menge Seitenhiebe Richtung Profi-Fußball und die britische Football Association eingeflochten werden.

Und natürlich darf neben Crime auch der Sex nicht fehlen und der Protagonist darf sich ausgiebig den internationalen Schönheiten widmen. Ebenfalls erwähnenswert ist, dass sich der Schriftsteller und bekennende Arsenal London – Fan in diesem Buch auch literarisch verewigt hat und als Cameo einen Auftritt hinlegt.

Fazit: erneut gibt es das Prädikat lesenswert. Und zwar nicht nur für Fußballfreunde, sondern auch für Fans des gepflegten Thrillers mit einem Faible für Geschichten mit nicht vorhersehbarem Ausgang.

Autor: Marc

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3 Kommentare

  1. Pingback: Rezension: Die falsche Neun von Philip Kerr | re: Fußball

  2. Ich bin zwar nicht so der große Fußballfan, aber dieser Thriller klingt überaus interessant. Der Name des Autors ist mir zwar bekannt, aber ich habe noch nie etwas von ihm gelesen. Ich werde ihn mal im Auge behalten.
    Danke für diese Buchvorstellung!
    LG Sabienes

  3. Ich hab bei Amazon schon entdeckt, dass es ein neues Buch von P. Kerr gibt und hab es gleich auf meine Wunschliste gesetzt. Dank Dir bin ich von dem Autor zwischenzeitlich „angefixt“.

    LG

    Daggi

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