Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Ich bin jetzt Läufer – Woche 94

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Gleich vier Mal bin ich in der vergangenen Lauf-Woche aktiv gewesen.

Während die ersten beiden Einheiten eher Standard gewesen sind, hatte es die zweite Hälfte in sich. Neben einem flotten Lauf mit der Liebste war das definitive Highlight mein Start beim City-Lauf Korschenbroich mit einer klasse Zielzeit.

Wo ist nur der Frühling hin?

Wo ist nur der Frühling hin? Das habe ich mich bereits am Dienstag Morgen gefragt, als viele dunkle Regenwolken den Himmel bedeckt hatten. Und auch den restlichen Tag über dominierte das stetige Klopfen der Regentropfen an das Fenster im Büro. Was für ein Schietwetter!

Doch als Läufer kenne ich kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Und weil es mit dreizehn Grad eher mild als kühl gewesen ist, habe ich über das kurze Lauf-Shirt nur die dünne Regenjacke gezogen und bin mit Mütze durch den Regen gelaufen.

Mit einem Hörbuch auf den Ohren habe ich es eher gemütlich angehen lassen und hatte den Regen als meinen ständigen Begleiter. Und wie sollte es anders sein: als ich von meiner Runde zurückgekehrt bin, begrüßte mich von jetzt auf gleich schönster Sonnenschein.

Wo ist nur der Frühling hin – Teil 2

Zwei Tage nach meinem letzten Lauf habe ich mich am Donnerstag Nachmittag erneut gefragt, wo der Frühling bleibt. Zuvor bin ich am Hauptbahnhof in Neuss in einen fetten Hagelschauer geraten und durfte anschließend – quasi als Belohnung – einen schönen Regenbogen bewundern.
Gegen fünf Uhr hatte ich dann die Laufklamotten an und bin mit der Liebsten losgelaufen. Es war auch ein Lauf gegen die Nervosität, denn heute Abend steht bekanntlich das Spiel der Spiele für Borussia Dortmund gegen den FC Liverpool auf dem Programm.

Als ich mit der Liebsten losgelaufen bin, war der Hagel verschwunden und die Sonne konnte sich durchsetzen. Doch während unseres gemeinsamen Laufes tauchten immer wieder bedrohliche dunkle Wolken auf, doch der Regen blieb aus.

Nachdem sich Anne bei Kilometer acht nach Hause verabschiedet hatte, bin ich weitere viereinhalb Kilometer allein gelaufen und dabei prompt in einen heftigen Regen- und Graupelschauer geraten. Doch was uns nicht umhaut, macht uns Läufer nur stärker 🙂

Das letzte Training vor dem ersten Wettkampf des Jahres

Die Sonne am Morgen täuschte ein wenig darüber hinweg, dass die Temperaturen um halb zehn nur einstellig gewesen sind. Dennoch lief ich mit kurzer Hose, kurzem Laufshirt und der Liebsten los. Einen Tag vor dem City-Lauf in Korschenbroich wollte ich einen gemütlichen Lauf über zwölf Kilometer starten, um das schöne Wetter zu genießen. Doch es kam anders. Anders als erwartet.

Denn der Lauf machte von Beginn an mächtigen Spaß und ich habe ein kleines Experiment versucht und Anne von Beginn an gezogen. Als wir die ersten zwei Kilometer deutlich unter einer Siebener-Pace absolviert hatten, wollte ich testen, wie schnell Anne laufen kann und gab weiter das Tempo vor. Am Ende war es eine gute 32er-Zeit auf fünftausend Metern und damit eine gute Ausgangslage für den Korschenbroicher Waldlauf Ende Oktober, den ich gemeinsam mit der Liebsten laufen möchte – übrigens Annes erster Wettkampf 🙂

Nach fünfeinhalb Kilometern bin ich alleine weiter gelaufen und war von unserem Zwischenspurt so angefixt, dass ich die übrige Distanz mit System of a Down auf den Ohren anders als geplant doch sehr flott gelaufen bin. Es machte Spaß, entlang der frisch gepflügten Felder die frische Erde zu riechen und die frühlingshaft erwachende Natur zu genießen. Das war ein Lauf über ganz nach meinem Geschmack.

Übrigens: Vor einem Jahr habe ich noch die Anstrengung einen Tag vor einem Wettkampf vermieden. Doch inzwischen fühle ich mich fit und ausdauernd genug, den Lauf eher als Vorbereitung denn als Belastung zu sehen.

Mein erstes Finish beim City-Lauf Korschenbroich

Vier Jahre ist es her, seitdem ich das letzte Mal beim Korschenbroicher City-Lauf dabei gewesen bin. Damals noch als 37-jähriger Vater, der mit seinem Sohn 20012 die 1.100 Meter des Familienlaufes absolviert hat.

Vier Jahre später sind meine Söhne in der Schule und ich nehme als Läufer des zehn Kilometer langen Wettkampfes allein am City-Lauf teil. „Allein“ ist allerdings nicht richtig: Mit 650 Läuferinnen und Läufern ist in diesem Jahr ein neuer Rekord aufgestellt worden.
Ich hatte mir vor dem Wettkampf eine Sub 50 als Ziel gesetzt. Dank des unermüdlichen Einsatzes meines Pacemakers Alexander wurde es am Ende sogar eine für mich fabelhafte Zeit von 48:13 Minuten.

Auch wenn ich mich ab der siebten von acht Runden dem Ende nah gefühlt habe und die von Alexander und mir angepeilte Sub 48 nur um klägliche 14 Sekunden verpasst wurde, war es ein fantastisches Erlebnis mit einem klasse Coach.

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 und unter #ProjektLaufen2016.

Autor: Marc

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