Ein Ostwestfale im Rheinland

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Cover Film-Review Die Vorstadtkrokodile - Das Original aus den 70ern

Film-Review: Die Vorstadtkrokodile – Das Original aus den 70ern

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Einer meiner Lieblingsfilme als Kind der siebziger und achtziger Jahre waren Die Vorstadtkrokodile.

ARD Video hat jetzt den Klassiker aus den siebziger Jahren auf DVD unter dem Titel Die Vorstadtkrokodile – Das Original aus den 70ern herausgebracht und erlaubt damit Kindern und Eltern, den ursprünglichen Charme des Originals zu erleben.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Max von der Grün und startet mit der dramatischen Eingangsszene, als der Jüngste der Clique, Johannes Burgsmüller, ein altes Fabrikgebäude als Mutprobe erklimmen muss und sich nach erfolgreichem Bestehen fortan als Vorstadtkrokodil bezeichnen darf.

Der Junge droht bei der Rückkehr vom Dach der Ziegelei abzustürzen, als ihm der im Rollstuhl sitzende Kurt Wolfermann telefonisch zur Hilfe eilt und die Feuerwehr alarmiert.

Doch damit beginnt erst das spannende Abenteuer rund um eine Diebstahl-Serie, Freundschaft, Toleranz und das gegenseitige aufeinander Aufpassen.

Reise in die Vergangenheit

Der Film von Wolfgang Becker ist ein Abenteuer aus einer Zeit, in der Kinder noch Kinder sein durften und sich Mutproben nicht nur virtuell abgespielt haben. Es ist ein Film aus einer Zeit, in der das Spielen im Wald genauso angesagt war wie wilde Fahrradtouren mit Bonanza-Rädern.

Cover Film-Review Die Vorstadtkrokodile - Das Original aus den 70ernGleichzeitig sind Die Vorstadtkrokodile – Das Original aus den 70ern eine fernseh-visuelle Zeitreise in die Kindheit der heute 35- bis 45-jährigen, die nicht nur bei der Kleidung und den Frisuren den Zuschauer zum Schmunzeln bringt.

Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit bekannten Schauspielern wie Marie-Luise Marjan, auch bekannt als Mutter Beimer aus der Lindenstraße, als Mutter von Johannes sowie Eberhard Feik als Vater von Kurt.

Auch Martin Semmelrogge als jugendlicher Straftäter ist mit von der Partie.

Technisch passend in Szene gesetzt

Die technische Adaption kann als gelungen bezeichnet werden. Natürlich darf kein hochauflösender Fernsehfilm erwartet werden, aber selbst auf Großbildfernsehern kommt das Bild gut zur Geltung.

Neben dem 86-minütigen Hauptfilm gibt es noch ein 35-minütiges Extra mit dem Titel „Bleibt knackig, Freunde!“ auf der DVD. Die Dokumentation begleitet die ehemaligen Vorstadtkrokodile und Regisseur Wolfgang Becker einige Jahre später nach der Erstveröffentlichung des Filmes im Jahre 1978.

Trailer: Die Vorstadtkrokodile – Das Original aus den 70ern

Autor: Marc

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4 Kommentare

  1. Ich habe die DVD auch hier stehen und muß sie bald mal gucken. Auch 49jährige erinnern sich noch gerne daran. Bliebe noch zu ergänzen, daß der RolliFahrer Kurt damals von einem Mädchen gespielt wurde.

    Gruß
    Michael

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