Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Freude verschenken… ich musste gerade ein wenig weinen

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Gerade ist ein Beitrag in meinem Feedreader aufgetaucht, der mich tief berührt hat. Tanja, eine Geocacherin und „Nachbarin“ aus Krefeld, hat ihn geschrieben.

Weil mich der Text so berührt hat und ich nicht möchte, dass er auf ihrem kleinen Posterous-Blog vielleicht nicht die nötige und verdiente Aufmerksamkeit bekommt, veröffentliche ich in Absprache mit Tanja hier einige Passagen auszugsweise:

Unsere Azubis haben eine tolle Idee in die Tat umgesetzt: Bitte spielt den Weihnachtsmann, lautet der Aufruf. Für ein Krefelder Kinderheim sammeln sie Weihnachtsgeschenke und bitten uns mit Geschenken um die 15 € sich zu beteiligen.

Kleine Wunschzettel liegen zur Abholung bereit. Soweit die Fakten… Bei der „Losbox“ dann das erste Gespräch mit einem Kollegen und der freudige Austausch über die Idee. Ich greife in die liebevoll gestaltete Losbox und ziehe einen in Geschenkpapier verpackten kleinen Wunschzettel ans Tageslicht. Vorsichtig packe ich das Kärtchen aus und habe einen Kloß im Hals.

Da hielt ich einen kleinen Herzenswunsch von der kleinen Helena in den Händen… „Knete“ lautete Ihr einfacher, kleiner Wunsch, der ihr Herzchen glücklich machen würde… Dazu ein kleines Bild von der Bastelknete ausgeschnitten und mit krakeliger Schrift Ihren Namen geschrieben…

Gerührt schaute ich zu meinem Kollegen hoch. Ja, sagt er, mein „Wichtel“ wünscht sich nur einen Ball. Immer mehr Kollegen gingen zur Losbox und hielten Wünsche vom vierjährigen Jonas, achtjährigen John und vielen weiteren Kindern in den Händen…

Alles Kleinigkeiten… Kleinigkeiten für uns….Herzenswünsche für die Kinder im Krefelder Kinderheim…

Olga Meier-Sander pixelio.de Wichtel

Foto: Olga Meier-Sander / pixelio.de

Ich bedanke mich bei den Auszubildenden für diese so einfache, aber so wundervolle und liebevolle Idee, die Freude in viele, viele Kinderherzen zaubern wird. Mir hat diese Geschichte bewusst gemacht, wie verdammt gut es uns geht und wie oft wir diesen Umstand vergessen.

Das komplette Posting findet Ihr übrigens hier bei Tanja.

Autor: Marc

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2 Kommentare

  1. Danke Marc! Das freut mich… – unsere Azubis werden sich bestimmt freuen, welche Resonanz und Feedback Ihre Idee bewirkt hat. Schön, dass auch „the next generation“ solche schönen Aktionen im Fokus haben 😉

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