Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Helden meiner Jugend: Enid Blyton – Fünf Freunde

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Seit einiger Zeit geistert schon der Gedanke zu meiner Blogserie „Helden meiner Jugend“ durch den Kopf.

Als ein Mann, der mehr als die Hälfte der Dreißiger Jahre alterstechnisch erreicht hat, und als Vater von zwei Söhnen im Alter von vier und sieben Jahren ist das auch eine gute Gelegenheit, in Nostalgie zu schwelgen und den eigenen Kindern meine Jugend und deren Helden näher zu bringen.

Worum geht es bei „Helden meiner Jugend“?

Ich bin 1974 geboren. Die Fernsehlandschaft damals war nicht vergleichbar mit der TV-Landschaft heute. Es gab weder Satelliten-Fernsehen noch einen Kabelanschluss. Die Geburt der privaten Sender als Konkurrenz zu ARD und ZDF lag noch in weiter Ferne. Stattdessen konzentrierte sich der Medienkonsum ausschließlich auf das erste (ARD), zweite (ZDF) und das dritte (bei mir: Westdeutscher Rundfunk, WDR) Programm.

Mehr gab es nicht. Und wer zudem wie ich in einem Landstrich aufgewachsen ist, der an ein weiteres Bundesland grenzte, hatte das Glück, ein weiteres drittes Programm empfangen zu können. Bei mir handelte es sich um das dritte Programm des Norddeutschen Rundfunks, dem NDR.

Soviel zur Vorgeschichte der neuen Blogserie „Helden meiner Jugend„. Der erste Teil beschäftigt sich mit „Fünf Freunde“ von Enid Blyton.

Enid Blyton – Fünf Freunde

Diese Serie ist einfach legendär und zählte zu meinen Lieblingsserien. Zu Beginn habe ich die Folgen wöchentlich im Fernsehen angeschaut, anschließend aber auch die Kassetten (Vorgänger der Compact Discs, kurz CDs, und Vorgänger der heute bekannten MP3s 🙂 ) rauf und runter gehört, bis die Bänder der Kassetten ausgeleiert sind, und darüber hinaus die Bücher regelrecht verschlungen.

Die Fünf Freunde bestehen aus den drei Geschwistern Julian (Marcus Harris), Dick (Gary Russell) und Anne Kirrin (Jenny Thanisch). Als viertes ist die Cousine George (Michelle Gallagher) mit von der Partie und Hund Timmy vervollständigt das Quartett. Alle fünf verbringen die Ferien bei Onkel Quentin (Michael Hinz) und Tante Fanny (Sue Best),  bei denen sie in der schulfreien Zeit unzählige Abenteuer erleben.

Könnt Ihr Euch noch erinnern? Jede Folge auf Kassette begann mit dem Titellied:

„Wir sind die fünf Freunde / Julian und Dick, Anne und George / und Timmy der Hund / Wir sind die besten Freunde, ja! /
Wir halten dicht und zusammen, was immer auch kommt /
Wenn’s spannend wird, dann sind wir dabei /
Julian, Dick, Anne und George und Timmy der Hund, ja /
Uns locken Abenteuer und wir durchforschen alte Gemäuer / Burgen und Höhlen und manchen unterirdischen Gang. /
Kein Geheimnis gibt’s auf der Welt / die uns fünf Freunden so gefällt! / Wir sind jedem Rätsel auf der Spur / Wir lösen sie, glaubt mir …nur!“

Das Comeback

Nach den achtziger Jahren war es lange ruhig geworden um Enid Blyton und die Fünf Freunde. Die Zielgruppe der Sender hatte sich auf neue Formate konzentriert und da waren Julian, Dick & Co. nicht mehr zeitgemäß.

Trotzdem gab es ein Comeback in den neunziger Jahren, als die Abenteuer neu aufgelegt worden sind – allerdings mit anderen Schauspielern, die nicht an die große Serie der Siebziger heranreichen konnte.

Denn die Fans der Serie von damals, die inzwischen (junge) Erwachsene geworden sind, fieberten einer Veröffentlichung der originären Serie auf DVD und Blu ray entgegen. Und inzwischen ist es endlich soweit – alle 26 Episoden aus meiner Kindheit sind als DVD-Box und auf als Collector’s Edition mit 3 Blu-rays und 1 DVD erschienen und werden in diesem Jahr sicherlich nicht nur unter meinem Weihnachtsbaum liegen!

Derzeit gibt es übrigens Enid Blyton’s Fünf Freunde als Boxsets für nur EUR 40,-.

Autor: Marc

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