Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Borussia Dortmund nach sieben Spieltagen in der Saison 2020/2021

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Eigentlich gibt es nichts zu meckern in Sachen Borussia. In der Champions League steht die Mannschaft nach zwei zu Null-Siegen auf dem ersten Platz und auch das Spitzenspiel im Westfalenstadion gegen Bayern München fand auf Augenhöhe statt.

Leider passte das Endergebnis nicht, die Roten gingen mit einem knappen Sieg vom Platz und die Partie zeigte, was dem BVB noch fehlt, um dem Triple-Sieger ernsthaft Paroli bieten zu können.

Ungefährdeter Sieg beim Club Brügge

Es war das zweite Spiel der drei aufeinanderfolgenden B-Begegnungen (nach Bielefeld nun Brügge und dann am darauffolgenden Samstag Bayern).

Aufgrund der Verletzung von Mats Hummels musste Lucien Favre auf eine neu formierte Viererkette setzen. Auf den Außen wie gewohnt Thomas Meunier und Raphael Guerreiro, in der Innenverteidigung spielte Axel Witsel neben Manuel Akanji.

Außerdem konnte Erling Haaland im Sturm auflaufen und dahinter wirbelten Thorgan Hazard, Giovanni Reyna und Julian Brandt.

Die Ausgangslage hätte besser nicht sein können. Mit einem Sieg in Brügge wäre die Führung in der Gruppe klar gemacht, da Rom bereits am frühen Abend bei Zenit gepatzt hatte:

Nach einer verhaltenen Anfangsphase klingelte es nach 14 Minuten im Tor der Gastgeber – und Borussia war Tabellenführer in der Gruppe:

https://twitter.com/borussenedits/status/1324083720215736321?s=21

Nicht einmal vier Zeigerumdrehungen später hatte Erling Haaland eingenetzt und seinem Ruf als Torjäger alle Ehre gemacht:

Der Torhunger war noch lange nicht gestillt und nach einer halben Stunde stand es 3:0:

Die Führung mit drei Toren Vorsprung zur Pause war hohverdient. Auch die neu formierte Abwehr hatte Glück und Geschick zu bieten. Akanji und Witsel machten ihre Sache gut und hatten das Glück des Tüchtigen in brenzligen Situationen.

So rasant die erste Halbzeit gelaufen ist, so verhalten spielte der BVB nach dem Seitenwechsel. Wer wollte es den Spielern verdenken? Der Vorsprung war eindeutig und das Topspiel gegen Tabellenführer München am Samstag in Sichtweite. Also mit den Kräften haushalten.

Apropos Kräfte schönen: Jude Bellingham und Marco Reus kamen nach 72 Minuten für Delaney und Brandt. Und kurze Zeit später ersetzte Felix Passlack Reyna. Am Ende stand ein glasklarer, hochverdienter Auswärtssieg nach vier Niederlagen in Serie in der Fremde. Und außerdem wurde die Tabellenführung erobert.

Das Spiel in der Zusammenfassung

Rassiges Spitzenspiel mit (un)verdientem Sieger

Das dritte und letzte Spiel der drei aufeinanderfolgenden B-Begegnungen (nach Bielefeld und Brügge nun Bayern).

Mats Hummels wurde rechtzeitig fit für das Spitzenspiel und konnte starten. Auch Marco Reus, Toptorschütze gegen die Roten, spielte von Beginn an. Im defensiven Mittelfeld hatte sich Lucien Favre für Erfahrung und Routine entschieden und Axel Witsel und Thomas Delaney aufgestellt.

 

Ich war doch ein wenig hibbelig vor dem Anpfiff:

Nach einer Viertelstunde musste Roman Bürki mit einer Glanztat das 0:1 verhindern:

Giovanni Reyna passte in der 21. Minute in Strafraumnähe auf Erling Haaland, der allerdings knapp rechts am Tor vorbeigeschossen hat. Solche Angriffe sind der Schlüssel, um den Bayern weh zu tun. Doch denkste!

Nach 24 Minuten stand es 0:1.  Und wer war der Torschütze? Natürlich Robert Lewandowski.

Doch der Treffer zählte nicht, Lewandowski befand sich hauchzart im Abseits und so kassierte der VAR dieses Tor. Weiterhin 0:0. Dann ein guter Angriff über Haaland, Joshua Kimmich senst ihn um. Und verletzt sich ohne Gegnereinwirkung und muss vom Platz.

Und dann zeigte sich, dass Favre mit seiner Aufstellung vieles richtig gemacht hat. Mister 1:0 hat Verantwortung übernommen – Marco Reus traf zur Führung:

https://twitter.com/ostwestf4le/status/1325140619484934144?s=21

Aber die Freude währte nur kurz. Mit einem Freistoß in der Nachspielzeit stand es 1:1 und es war Pause. Thomas Meunier hatte den Schuss unglücklich abgefälscht und Hummels konnte auf der Linie keine Schadensbegrenzung betreiben. Das war unnötig – und zu einem psychologisch verdammt schlechten Zeitpunkt.

Fazit der ersten Halbzeit: abgesehen von ein, zwei echten Torchancen dominierte die Taktik auf dem Platz. Das Gegentor direkt nach dem 1:0 war unnötig und vermeidbar. Die Abwehr der Borussia war wie in den vergangenen Partien ziemlich gefestigt, offensiv gab es einiges zu vebessern.

Und die zweite Hälfte begann gut. Plötzlich tauchte Haaland im gegnerischen Strafraum auf, sein Schuss verfehlte das Tor aber deutlich. Und dann stand es 1:2 – erneut Lewandowski (48.). Und dieses Mal zählte der Treffer. Kurze Zeit später musste der Pfosten für Bürki retten. Gleich zweimal wurde der BVB eiskalt erwischt: einmal direkt vor und einmal direkt nach der Pause.

Lucien Favre brachte Jude Bellingham nach einer Stunde für den verwarnten Delaney. Bayern hatte das Spiel im Griff und dem BVB fehlten die Ideen im Spiel nach vorn. Mit Julian Brandt, der wenig später für den enttäuschenden Sancho kam, und Thorgan Hazard, der  für Reyna ins Spiel kam, sollte die Offensive noch einmal angekurbelt werden.

Plötzlich hatte ich eine böse Vorahnung. Sicherlich fällt eher das 1:3 statt eines eigentlich verdienten 2:2?! Ja, genau  so sollte es kommen.

Als die Roten in der 80. Minute auf 3:1 gestellt hatten, war klar, wer der Clevere und Konsequentere an diesem Abend gewesen ist. Achtung, ein Tipp: Borussia Dortmund war es nicht…

Doch war mein Abgesang vielleicht ein wenig zu früh?

https://twitter.com/ostwestf4le/status/1325155009625874435?s=21

Marco Reus hätte in der 87. Minute nach Flanke von Raphael Guerreiro mit einem Volleyschuss für den Ausgleich sorgen können, doch der Ball knallte über das Tor. Verdammt!

Der BVB setzte alles auf eine Karte, aber der Ausgleich wollte nicht fallen. Ein kurzes, aber knappes Fazit: 2:3 verloren. Schade.cDa war mehr drin. So viele Chancen bekommst du selten gegen die Bayern.

 

 

Und so hat Nick das Spiel erlebt:

Es ist, wie es war

Das Spiel in der Zusammenfassung

Die taktische Analyse

Auslosung 2. Runde DFB-Pokal

Am vergangenen Sonntag fand – endlich – die Auslosung der zweiten Runde im Pokal statt.

Der BVB reist zu Eintracht Braunschweig. Die Partie wird am 22. oder 23. Dezember angepfiffen.

Der Ausblick

Nach der Länderspielpause geht es direkt Schlag auf Schlag weiter. Am übernächsten Samstag geht es abends um 20:30 Uhr (!) zu Hertha BSC, bevor das Rückspiel zu Hause gegen Brügge am Dienstag stattfindet.

Und dann war da noch…

Bisher sind folgende Beiträge über Borussia Dortmund in der Saison 2020/2021 erschienen:

Borussia Dortmund vor dem Start in die Saison 2020/2021

Borussia Dortmund nach zwei Spieltagen in der Saison 2020/2021

Borussia Dortmund nach drei Spieltagen in der Saison 2020/2021

Borussia Dortmund nach fünf Spieltagen in der Saison 2020/2021

Borussia Dortmund nach sechs Spieltagen in der Saison 2020/2021.

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Autor: Marc

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