Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Borussia Dortmund nach zehn Spieltagen in der Saison 2018/2019

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30:10 Tore und 24 Punkte nach zehn Spielen – der BVB steht nach einem knappen Drittel der Saison mit vier Punkten Vorsprung auf dem ersten Platz.

Und endlich passiert das, was es in den vergangenen sechs Jahren selten gab. Die Konkurrenz aus München patzt. Aber auch die Borussen sind nicht ständig die Gewinner. Denn in der Bundesliga ist die Sieges-Serie gerissen. Gegen Hertha BSC reichte es “nur” zu einem Unentschieden, das in letzter Sekunde für die Hauptstäder per Foulelfmeter gelungen ist.

Während andere mit den verschenkten Punkten gehadert haben, hat Dortmund aus meiner Sicht jede Menge aus dieser Partie gelernt. Es kann nicht immer Siege geben. Und Arbeitssiege kann der BVB auch. Das hat das knappe, aber taktisch hervorragende 1:0 beim VfL Wolfsburg gezeigt.
Borussia Dortmund Saison 2018 2019 Saisonverlauf 10. Spieltag Chart FieberkurveAusschließlich siegreich lief es in der Champions League und im DFB-Pokal. Was bitte war das für eine Gala gegen Atletico Madrid? Gegen eine der defensivstärksten Teams Europas schenkte der BVB gleich vier Treffer ein und sicherte die Führung in ihrer Champions League Gruppe ab. Weniger glanzvoll war das hart erkämpfte Weiterkommen gegen Union Berlin nach Verlängerung.

Gala-Auftritt gegen Atletico Madrid

Ausgerechnet bei der ersten Reifeprüfung (Marco Reus) musste der BVB ohne Torjäger Paco Alcacer antreten. Für ihn kam Mario Götze aufs Feld. Außerdem musste Jadon Sancho auf die Bank, für ihn spielte Christian Pulisic.

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Borussia Dortmund spielte von Beginn an mutig nach vorn. Sicherlich auch beflügelt vom Endergebnis zwischen den Konkurrenten aus Brügge und Monaco, das 1:1 endete. Es dauerte eine halbe Stunde, bis der BVB das Bollwerk der Spanier ausspielen konnte, Pulisics Schuss strich knapp am Tor vorbei.

Die Gastgeber mussten schon früh das erste Mal wechseln. Mo Dahoud ersetzte nach 35 Minuten den angeschlagenen Thomas Delenay. Drei Zeigerumdrehungen gab es endlich etwas zum Jubeln:

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Zum Pausenpfiff war klar:

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Riesenglück für den BVB sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff, als Atletico nur das Lattenkreuz getroffen hat. Jetzt bloß nicht zu tief stehen und sich in die Defensive drängen lassen – das war die Devise.

Madrid spielte die Dortmunder zeitweise an die Wand und ich hatte große Sorge, wie lange das Bollwerk gegen den Europa League Sieger 2018 hält. Der Druck nahm stetig zu. In der 62. Minute kam Raphael Guerreiro für Bruun Larsen aufs Feld und sollte für mehr defensive Stabilität sorgen.

Borussia Dortmund wurde bei Kontern gefährlich. So wie nach 65 Minuten, als sich Hakimi und Reus gegenseitig vor dem Tor beim Schuss behindert haben. Einen besseren Zeitpunkt für das 2:0 konnte es nicht geben:

Atletico hatte erneut Pech mit einem Lattentreffer und blieb weiter ohne zählbaren Erfolg. Anschließend durfte Sancho für elf Minuten anstelle von Pulisic ran. Und erneut sollte sich der Wechsel auszahlen:

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Das war aber noch nicht alles:

Auch heute Abend hat es sich bewahrheitet:

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Und dann war da noch…

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Später Ausgleich von Hertha BSC

Erneut ohne den weiterhin verletzten Paco Alcacer ging für Borussia Dortmund in das Spitzenspiel gegen die Blau-Weißen aus der Hauptstadt.

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Die Startelf gegen die Hertha war identisch mit dem Team, das nach dem 4:0-Sieg gegen Atletico Madrid vom Platz gegangen ist. Also mit Jadon Sancho, Raphael Guerreiro und Mo Dahoud sowie Mario Götze von Beginn an.

Dortmund begann offensiv und Hertha hielt giftig-aggressiv dagegen. Insbesondere über links machten Reus und Guerreiro ordentlich Druck. Zweimal Hakimi und einmal Sancho hatten in der ersten Viertelstunde die besten Gelegenheiten für den BVB.

Die “Fans” der Hertha zeigten sich von ihrer üblen Seite:

Pech dann kurze Zeit später, weil Reus hauchzart im Abseits gewesen ist:

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Neun Minuten später lief es besser mit der verdienten Führung und es stand 1:0:

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Der BVB machte viel richtig, nur das zweite Tor in der ersten Hälfte fehlte zum vollendeten Glück. Die Hertha fand offensiv so gut wie gar nicht statt und war mit dem 0:1 gut bedient. Denkste! Wie aus dem Nichts fiel kurz vor dem Pausenpfiff der unnötige Ausgleich für Hertha (41.) nach einem Lapsus von Mo Dahoud.

Rund um die 60. Minute hatte der BVB die Partie im Griff und Chancen am laufenden Band. Auf Vorlage von Kapitän Reus nach klugem Pass von Hakimi netzte erneut Sancho zur Führung ein – der erste Doppelpack für den Engländer in der Bundesliga (61.)!

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In der Folge fehlte nur das 3:1, um den Heimsieg unter Dach und Fach zu bringen. Pulisic für Sancho und Bruun Larsen für Guerreiro sollten für die Schlussoffensive der Schwarz-Gelben sorgen. Und Bruun Larsen hatte in der 86. Minute den dritten Treffer auf dem Fuß, verzog aber vor dem Tor.

Es war ein offener Schlagabtausch, bei dem Roman Bürki den drohenden Ausgleich der Gäste gleich mehrfach verhindern konnte. Der BVB hatte Platz zum Kontern und musste bis zum Schluss zittern. Als Selke im Strafraum von Zagadou umgerissen wurde, gab es Elfmeter für Berlin und es stand 2:2.

Erst in der Verlängerung siegreich gegen FC Union Berlin

Radikal rotiert wurde in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Sieben Neue kamen in die Elf. Gleich zwei Startelf-Debüts gab es. Ömer Toprak und Marvin Hitz starteten gegen den Zweitligisten. Marco Reus, Axel Witsel, Paco Alcacer, Jadon Sancho und Jacob Bruun Larsen bekamen eine Pause.

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Im “Duell der Unbesiegten” hatte Maximilian Philipp nach einer Ecke von Christian Pulisic die erste Chance für den BVB (10.). Kurz danach musste Abdou Diallo mit Leistenbeschwerden vom Platz und wurde von Raphael Guerreiro ersetzt (14.).

Hitz wurde nach 24 Minuten das erste Mal geprüft, dafür aber gleich dreifach und machte seine Sache hervorragend. Offensiv machte sich die heavy rotation deutlich bemerkbar, das Zusammenspiel war mit einigen Mängeln behaftet und wenig effektiv.

Dann klingelte es aber doch im gegnerischen Kasten. Starke Flanke von Mo Dahoud und Christian Pulisic spitzelte das Leder ins Tor – 1:0 (40.). Die Antwort von Union ließ nicht lange auf sich warten. Die Rot-Weißen scheiterten nur an der Querlatte (42.). Dann ging es in die Kabinen.

Die Borussen hatten nach dem Seitenwechsel mehrere gute Chancen, scheiterten aber mehrfach aus bester Position. Union Berlin machte es besser und plötzlich stand es nach 63 Minuten 1:1 – das kam überraschend.

Aus einem schier unmöglichen Winkel hämmerte Maximilian Philipp neun Minuten den Ball ins Tor der Hauptstädter und es stand 2:1:

Zehn Minuten später versuchte es Mili erneut aus der Distanz, aber Berlins Schlussmann war zur Stelle. Und erneut kamen die Gäste zum Ausgleich. Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff stand es 2:2 – sollte sich Geschichte wiederholen? Vor zwei Jahren brauchte Borussia sogar das Elfmeterschießen, um die nächste Runde zu erreichen.

Nachdem bereits Marco Reus und Axel Witsel eingewechselt wurden, kam mit Beginn der Verlängerung auch Jadon Sancho. Er wurde Augenzeuge, wie Hitz in der 96. Minute das eigentlich sichere 3:2 für die Eisernen verhindern konnte. Beide Teams befanden sich spielerisch auf Augenhöhe.

Topraks Kopfball landete in der 110. Minute nur am Pfosten – das hätte das 3:2 sein können. Aber so ging die Zitterpartie weiter. Bis es in der 118. Minute ein Foul an Pulisic gab und der Schiedsrichter einen Strafstoß pfiff. Marco Reus übernahm die Verantwortung und hämmerte das Leder zum 3:2 in die Maschen (120.).

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Nun musste nur noch die Nachspielzeit überstanden werden und der Sieg war perfekt – und meine Nerven am Ende.

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Am Ende war es ein Pflichtsieg einer Mannschaft, die so vermutlich nicht mehr zusammen spielen wird. Nicht mehr und nicht weniger. Der Einzug des BVB ins Achtelfinale zählt. Und sonst nichts. Ach ja: meine Nerven. Oh, meine Nerven!

Die Bilanz des BVB unter Trainer Lucien Favre ist fabelhaft:

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Auslosung Achtelfinale DFB-Pokal

Am Sonntag Abend wurde in der Sportschau die Runde der letzten Acht ausgelost.

Der BVB bekam mit Werder Bremen einen durchaus anspruchsvollen Kontrahenten serviert:

Knapper Sieg beim VfL Wolfsburg

Das erste von drei extrem wichtigen Spielen – anschließend führt die Reise nach Madrid und dann kommt Bayern nach Dortmund -führte Borussia zum Auswärtsspiel nach Wolfsburg.

Die Statistik ließ nicht nur mich skeptisch werden:

Das Geburtstagskind Lucien Favre – am Freitag wurde der Trainer 61 Jahre alt – ließ mit voller Kapelle spielen. Manuel Akanji und Thomas Delaney kehrten in die erste Elf zurück:

Die Begegnung begann munter mit Torchancen auf beiden Seiten. Dortmund war feldüberlegen, ohne daraus Kapital schlagen zu können. Die Wölfe spielten bissig und hatten sich einiges vorgenommen:

Marco Reus richtete es mal wieder und machte seinem Namen als erster Torschütze und Dosenöffner alle Ehre: die erste Torchance der Gäste führte zum 1:0 in der 27. Minute.

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Die Wolfsburger waren nach dem etwas überraschenden Rückstand nicht geschockt und hielten offensiv gut mit. Nur im Abschluss haperte es beim VfL. Auch deshalb war die Partie zur Pause alles andere als entschieden. Denn der VfL spielte in der zweiten Halbzeit weiter stark und war dem Ausgleich nah. So stark die Grün-Weißen im Zweikampf gewesen sind, so schwach war ihr Abschluss vor dem Tor.

Der BVB hingegen schaffte es nicht, das zweite Tor nachzulegen. Eine heiße Schlussphase stand also bevor. Favre reagierte mit einem Doppelwechsel und brachte Maximilian Philipp und Christian Pulisic für Paco Alcacer und Jadon Sancho (78.). Direkt danach hätte Jacob Bruun Larsen den Deckel drauf machen können, doch sein Schlenzer verfehlte das Tor knapp (79.).

Drei Minuten vor dem Schlusspfiff hatte Wolfsburg den Ausgleich auf dem Kopf. Doch das Leder flog knapp links am Tor vorbei. Ömer Toprak kam in der 90. Minute für Bruun Larsen und sollte den knappen Vorsprung mit einer Fünferkette über die Zeit retten. Und der Plan ging auf.

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‪Puh, knapper, aber nicht unverdienter Auswärtssieg des BVB beim VfL Wolfsburg. Dank des Unentschieden des SV Freiburg beim FC Bayern jetzt wieder vier Punkte Vorsprung auf die Roten vor dem Topspiel nächsten Samstag.

P. S. Mein Pessimismus wurde nicht bestätigt und die Serie zu einem neuen Rekord ausgebaut:

Der Ausblick

Die nächsten beiden Partien haben es in sich. Am Dienstag geht es zum Rückspiel nach Madrid und am Samstag darauf wollen die Bayern aus München zeigen, dass sie alles andere als eine Krise haben.

Anschließend macht die Liga eine Woche Länderspielpause, bevor der FSV Mainz ins Westfalenstadion reist.

Und dann war da noch…

Bisher sind folgende Beiträge über Borussia Dortmund in der Saison 2018/2019 erschienen:

Borussia Dortmund vor dem Start in die Saison 2018/2019

Borussia Dortmund nach zwei Spieltagen in der Saison 2018/2019

Borussia Dortmund nach fünf Spieltagen in der Saison 2018/2019

Borussia Dortmund nach acht Spieltagen in der Saison 2018/2019.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Passionierter Läufer, Google-Fan, iPhone 7, ipad mini 2, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

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