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Borussia Dortmund nach acht Spieltagen in der Saison 2018/2019

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Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey! 

Sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League steht Borussia Dortmund auf dem ersten Platz. Und der Weg dahin war steinig – und phantastisch schön!  Gleich zwei Nerven zerreißende, irre Partien hat der BVB in den vergangenen Wochen abgeliefert.

Nach einem 4:2-Auswärtssieg bei Bayer Leverkusen (nach 0:2-Rückstand) sollte sich der Wahnsinn noch steigern lassen. In der 96. Minute (!) gelang der Siegtreffer gegen Augsburg beim 4:3 im Westfalenstadion.

Mann der Stunde ist aktuell Paco Alcacer, der alle 18 Minuten trifft und die Torjäger-Liste anführt. Apropos anführen: Borussia führt die Tabelle an und stellt den stärksten Sturm und die beste Defensive (sagenhafte 27:8 Tore in acht Partien).
Borussia Dortmund Saison 2018 2019 Chart 8. Spieltag Tabelle BVBAuch in der Champions League läuft es prima. Nach dem knappen Auftaktsieg in Brügge wurde AS Monaco in Dortmund mit 3:0 abgeschossen und muss sich in den nächsten beiden Partien dem stärksten Kontrahenten, Atletico Madrid, stellen.

Hier mein Rückblick auf die vergangenen vier Spiele – und nicht vergessen:

Irre Aufholjagd bei Bayer Leverkusen

Im Topspiel des sechsten Spieltages hieß es für den BVB “Mission Tabellenführung”, nachdem Spitzenreiter Bayern München am Freitag überraschend deutlich in Berlin 0:2 verloren hat.

Es gab im Vergleich zum Schützenfest gegen Nürnberg nur eine Veränderung. Marcel Schmelzer bekam eine Pause und Abdou Diallo kehrte nach seiner Rot-Sperre in die erste Elf zurück. Ansonsten blieb die Mannschaft unverändert.

Die Statistik sprach allerdings nicht gerade für die Dortmunder. Der letzte Auswärtssieg des BVB gelang im Februar 2018 in Mönchengladbach (1:0). Die Mannschaft gewann keines seiner letzten 7 BL-Gastspiele (4 Remis, 3 Niederlagen) – die längste Durststrecke seit der Saison 2014/15 (9 Gastspiele).

Leverkusen machte von Beginn an Druck und es dauerte acht Minuten bis zur ersten offensiven Aktion Richtung Strafraum der Gastgeber. Eine Minute später führte Bayer (9.).

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Der BVB hatte große Probleme mit dem Pressing der Werkself und kam nicht wirklich ins Spiel. Das änderte sich nach 20 Minuten. Nachdem Bayer in der Anfangsphase deutlich überlegen war, erarbeitet sich Dortmund mehr und mehr Ballbesitz. Gefährlich in den Strafraum kommt Dortmund aber noch nicht. Die zündenden Ideen fehlen.

Auch Standards brachten nichts ein. So scheiterte Marco Reus in der 36. Minute mit einem Freistoß aus zentraler Position an Leverkusens Schlussmann. Ein Kuddelmuddel im Strafraum nach einem Eckball brachte das 2:0 für Bayer. Die “Mission Tabellenführung” war meilenweit entfernt.

Lucien Favre brachte nach der Pause Mo Dahoud für den bereits verwarnten Thomas Delaney. Beide Teams starteten offensiv ordentlich und Dortmund hatte Glück, dass es nach 53 Minuten nicht schon 0:3 stand. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem Paco Alcacer ab der 63. Minute für Maximilian Philipp mitmischen durfte.

Und das schien den Hallo wach-Effekt zu beflügeln. Hakimi flankt fein und Bruun Larsen netzt ein – es steht nur noch 1:2 (65.).

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Als Jadon Sancho zwei Minuten später für Pulisic ins Spiel kam, war das Signal für die Schlussoffensive unüberhörbar. Ging noch etwas für den BVB? Und wie! Marco Reus erzielt den Ausgleich nach einem klasse Konter nach Vorlage von Jadon Sancho (69.). Sancho war gerade 65 Sekunden auf dem Platz.

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Borussia Dortmund spielte komplett anders als in der ersten Halbzeit und hatte nun ganz klar das Heft in der Hand. Krank wurde es. Krank im positiven Sinne:

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Damit aber nicht genug. Paco Alcacer macht den Deckel drauf und es steht 4:2 für den BVB – erneut kam die Vorlage von Sancho.

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Das letzte Wort zum Spiel hat Katze 😸 Lizzy:

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Klarer Heimsieg gegen AS Monaco

Das erste Heimspiel in der diesjährigen Champions League-Saison bescherte Borussia AS Monaco als Gegner. Ausgerechnet Monaco, werden viele sagen. Schließlich ist der hinterhältige Anschlag gerade einmal eineinhalb Jahre her und für viele Spieler und Fans noch allgegenwärtig.

Borussia startete mit Jadon Sancho (für Bruun Larsen) und Paco Alcacer (für Philip) in der Startelf, außerdem kamen Pisczek für Hakimi und Wolf für Pulisic. Die Ausgangslage war klar:

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Dortmund legte engagiert los und spielte frech nach vorn. Es zeigt sich, dass die Mannschaft immer besser zusammenwächst:

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Die Monegassen kombinierten stark und spielten alles andere wie eine Mannschaft, die in dieser Spielzeit erst einen Saisonsieg eingefahren hat. Es dauerte bis zur 33. Minute, ehe Paco Alcacer die erste brandgefährliche Torchance für den Tabellenführer der Bundesliga notieren konnte. Sechs Minuten später scheiterte Wolf ähnlich knapp. Ansonsten war Monaco deutlich im Chancen-Plus in der ersten Halbzeit.

Lucien Favre brachte Jacob Bruun Larsen für Wolf nach der Pause. Und erneut hatte der Trainer das richtige Händchen:

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Gut zehn Minuten später hatte Reus das 2:0 auf dem Fuß. Der Ball streifte aber knapp rechts am Tor vorbei. Anschließend hat Delaney Platz für Julian Weigl gemacht (65.).

Dann gab es einen eindeutigen Elfmeter für den BVB nach klarem Foul an Marco Reus. Alcacer tritt an – und trifft nur an die Latte! (69.). Das wäre die Vorentscheidung gewesen. Doch Alcacer bügelt den Lapsus prompt aus. Nach einer traumhaften Vorlage von Reus steht es 2:0 (72.) .

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Das war aber noch nicht der Schlusspunkt. Kapitän Reus trifft in der Nachspielzeit auf Vorlage von Bruun Larsen zum 3:0!

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Das Fazit: Die Tabelle lügt nicht.

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Irre Aufholjagd gegen den FC Augsburg

Erster gegen Achter hieß es am siebten Spieltag für Borussia Dortmund. Lucien Favre rotierte drei Mal: Hakimi, Weigl, Philipp kamen für Delaney, Piszczek, Alcacer in die Mannschaft.

Marco Reus hatte nach einer Vorlage von Jadon Sancho, der erstmals von Beginn an in der Liga gespielt hat, die große Gelegenheit zur Führung, zielte aber knapp über das Tor. Und dann ging Augsburg in Führung. Nach 23 Minuten stand es 0:1. Dan-Axel Zagadou sah in dieser Szene nicht gut aus.

Aus lauter Frust bin ich erst mal mit der Liebsten eine Runde Rad gefahren. Kurz bevor ich zurückgekommen bin, ist der Ausgleich in der zweiten Halbzeit gefallen. Paco Alcacer kam nach einer Stunde für Maximilian Philipp ins Spiel und der Joker traf umgehend:

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Aber zu früh gefreut: Nicht einmal zehn Minuten dauerte es und erneut lagen die Gäste vorn. Dieses Mal ließ sich Diallo narren und ermöglichte dem FCA das 1:2.

Mario Götze kam nach 77 Minuten für Julian Weigl aufs Feld und zu seinem Saisondebüt in der Bundesliga. Dann kam die 81. Minute:

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Ging noch etwas für die Borussia? Kommen die Mentalitätsmonster zurück? Ja! Und wie! Es war einer dieser Gänsehaut-Momente. Ausgerechnet Mario Götze erzielt auf Vorlage von Achraf Hakimi die 3:2-Führung. Was freue ich mich für den Jungen!

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Doch die Freude währte wieder nur kurz – Ausgleich nach 87 Minuten nach einem Eckstoß. Erneut sah Diallo schlecht aus. Vier Minuten Nachspielzeit wurden angezeigt und beide Mannschaften wollten den Sieg. Dortmund warf alles nach vorn und wollte den vierten Heimsieg der Saison.

Augsburg verteidigte clever und brachte das Unentschieden verdient nach Hause. Nein. Nein. Nein! Es kam anders – und zwar komplett anders:

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Das Fazit fiel leicht:

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Souveräne erste Halbzeit beim VfB Stuttgart reicht zum klaren Sieg

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Mit Paco Alcacer in der Startelf und ohne den voraussichtlich drei Wochen verletzt fehlenden Manuel Akanji ging der BVB in das Spiel Letzter gegen Erster. Und Dortmund erwischte einen perfekten Start:

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Anschließend verflachte die Partie. Der Aufsteiger, bei dem Markus Weinzierl den Trainerposten frisch übernommen hatte, spielte alles andere wie ein Letzter der Liga. Nach zwanzig Minuten habe ich die erste Woche Torchance des VfB notiert, doch Roman Bürki lenkte das Leder über die Querlatte. Dann kam unser Kapitän:

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Der Torhunger war noch nicht gestillt. Bereits nach 25 Minuten hatte der BVB das dritte Tor erzielt. Dieses Mal war es Paco Alcacer mit einem feinen Lupfer zum Saisontreffer 7 (25.) – nicht einmal zwei Minuten nach dem zweiten Tor der Borussia.

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Die Erkenntnis nach einer halben Stunde:

Die komfortable Führung mit 3:0 war genauso verdient wie zwangsläufig. Stuttgart hatte der Dortmunder Offensive wenig entgegen Zuse, stellte sich aber mitnichten nur hinten rein. Die zweite Halbzeit ließ einiges erwarten.

Der VfB Stuttgart kam besser aus der Kabine und erspielte sich einige gute Gelegenheiten, die Bürki und das Glück entschärfen konnten. Außerdem standen sich die Schwaben mehrfach selbst im Weg und brachten beste Bälle nicht ins Tor.

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Unter dem Strich war die zweite Hälfte für Borussen arm an Ereignissen und im Prinzip entspannt. Wenn da nicht der vierte Treffer gewesen wäre: 4:0 vom eingewechselten Maximilian Philipp auf Pass von Christian Pulisic (84.) – es war bereits das zehnte Joker-Tor des BVB.

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Der Ausblick

Schlag auf Schlag geht es in den kommenden drei Wochen. Gleich sieben Spiele in der Champions League, der Bundesliga und dem DFB-Pokal sind zu meistern.

Los geht es mit dem Heimspiel gegen Atletico Madrid, das die erste Reifeprüfung für die Favre-Elf wird. Dann steht ein weitere Heimspiel, das Topspiel gegen Hertha BSC, auf dem Plan und erneut daheim wird am Reformationstag 1. FC Union Berlin im Pokal empfangen, bevor es zum VfL Wolfsburg geht.

Ein straffes Programm, das den Borussen einiges abverlangen wird.

Und dann war da noch…

Bisher sind folgende Beiträge über Borussia Dortmund in der Saison 2018/2019 erschienen:

Borussia Dortmund vor dem Start in die Saison 2018/2019

Borussia Dortmund nach zwei Spieltagen in der Saison 2018/2019

Borussia Dortmund nach fünf Spieltagen in der Saison 2018/2019.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Passionierter Läufer, Google-Fan, iPhone 7, ipad mini 2, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

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