Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Ich bin jetzt Läufer – Woche 210

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Vier Einheiten habe ich in der 210. Lauf-Woche unter Dach und Fach gebracht.

Neben der 20. Work-Lauf-Balance und einem flotten sowie einem besonders schnellen Lauf mit neuer Bestzeit über 5k war auch ein Lauf gegen den Frust zum Wochenabschluss dabei.

Flotter Lauf zum Wochenstart

Bevor es am Montag Abend zum Stammtisch und Rudel gucken mit den Kumpels geht, stand der erste Lauf der Woche auf dem Programm. Im leichten Regen bin ich losgelaufen und hatte deshalb meine Mütze mit dabei.

Wir Brillenträger sind bei solchem Wetter immer ein wenig benachteiligt, weil der Regen den Durchblick dann doch ein wenig trübt 😉 Allerdings hätte ich lieber auf die Kopfbedeckung verzichtet, denn der Regen hatte sich schnell verzogen und unter der Kappe wurde es in Verbindung mit der Sonne eher schweißtreibend.

Das hinderte mich nicht an einem etwas schnelleren Tempo, das sich am Ende bei durchschnittlich 5:30 Minuten pro Kilometer eingependelt hatte. Der Anfang ist gemacht – und morgen folgt meine 20. Lauf-Work-Balance, wenn ich vom Büro nach Hause laufen werde.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 15,23 km in 1h 23m absolviert

Lauf-Work-Balance, die 20. – auf zu neuen Pfaden

Neuss, ich habe dich soooo satt. Zumindest in läuferischer Hinsicht bei meinen langen Einheiten. Jedes Mal, wenn ich aus dem Osten Richtung Ölmühle gelaufen komme, steigt mir dieser unangenehme Geruch in die Nase und mir wird übel.

Deshalb sollte meine 20. Lauf-Work-Balance Abwechslung bieten und mal nicht durch Neuss führen. Schnell war eine Alternative gefunden. Nachdem ich den Rhein überquert hatte, ging es den Deich in nordöstlicher Richtung über Meerbusch an Kaarst vorbei nach Holzbüttgen und nach Hause.

Relive ‘Work-Lauf-Balance,die 20. 🏃🏻 💪🏻 👟’


Für Unterhaltung während der zweieinhalb Stunden war gesorgt. Die WM in Russland spült mir zahlreiche Podcasts rund um das runde Leder in meinen Player und jetzt bin ich perfekt vorbereitet. Noch ein Wort zum Lauf. Die 24 Grad am Nachmittag habe ich doch unterschätzt.

Es war bisweilen mühsam für mich. Ich habe durchgehalten und lag mit der Pace von 6:15 Minuten auf mehr als 24 Kilometer genau im Plan.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 24,13 km in 2h 31m absolviert‭

Bock auf Ballern mit neuem Rekord: 5k in 22:50 Minuten/Pace 4:34

Eigentlich wollte ich heute gar nicht laufen.
Eigentlich war es mit 29 Grad um halb sieben viel zu warm.
Eigentlich hätte ich lieber mit einem kalten Bier auf der Terrasse gesessen und den sommerlichen Abend genossen.

Doch dann hatte ich Bock auf Ballern und habe gedacht, fünf Kilometer gehen immer. Rein in die Laufklamotten und die Laufschuhe und ab durch die Felder. Schnell wurde mir klar, dass ich das Anfangstempo mit einer Pace von 4:21 nicht halten konnte.

Relive ‘Bock auf Ballern mit neuem Rekord: 5k in 22:50 Minuten/Pace 4:34 🏃🏻 💪🏻 👟’


Kilometer um Kilometer wurde ich langsamer und der Puls schnellte ob der Sonne und der Hitze in die Höhe. Bei 22:50 Minuten stand die Uhr nach fünftausend Metern. Eine Pace von 4:34 Minuten.

Mein erster Gedanke war: fein, aber wie wäre das Ergebnis bei weniger Sonne und weniger als fünfzehn Grad Celsius? Ich werde es in den nächsten Monaten ausprobieren…

Marc hat einen runtastischen Lauf über 5,01 km in 22m 54s absolviert

Mit dem Auto zur Inspektion, in Laufklamotten nach Hause

Vor dem Wochenende stand die Inspektion des Autos auf dem Programm. Am frühen Morgen habe ich das Auto ins benachbarte Korschenbroich gebracht, die Formalitäten erledigt und bin nach Hause gelaufen.

Das ist keine große Sache, die kürzeste Strecke entlang der Felder umfasst gerade mal dreieinhalb Kilometer. Ich habe die Route noch ein wenig verlängert, um zumindest noch die 5k vollzumachen.

Anschließend ging es ans Arbeiten, bevor ich den Wagen am Mittag wieder abhole. Dann allerdings nicht in Laufklamotten, sondern mit der Bahn.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 5,09 km in 27m 02s absolviert

Laufen gegen das auf den Sack gehen

Manchmal geht dir einiges auf den Sack. Und du bist genervt. Und du willst raus. Dann trifft es sich gut, dass du dir am späten Sonntag Nachmittag den Luxus leisten kannst, der ganzen Scheiße einfach davonzulaufen.

Und das habe ich heute gemacht. Laufklamotten an, Laufschuhe geschnürt und erst den WMML-Podcast mit Micky Beisenherz, Lukas Vogelsang und Maik Nöcker auf die Ohren und zum Finale noch das geile Lucid Dreams von Juice WRLD:

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https://youtu.be/9xBpiyqZUnE

Und zack, anschließend war der nervende Scheiß, der mir auf den Sack geht, schon gar nicht mehr so nervig.

Danke, Laufen.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 13,64 km in 1h 14m absolviert

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, #ProjektLaufen2015 #ProjektLaufen2016, #ProjektLaufen2017 und #ProjektLaufen2018.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Passionierter Läufer, Google-Fan, iPhone 7, ipad mini 2, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

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