Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Das Wildparadies Tripsdrill bei Cleebronn

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Am Freitag Mittag waren wir bereits gegen halb zwölf in Tripsdrill nahe Cleebronn.

Unsere Unterkunft im Schäferwagen stand erst gegen 15 Uhr zur Verfügung, so dass wir uns die Zeit bis dahin mit einem Besuch im Wildparadies verkürzt haben.

Das Wildparadies Tripsdrill, vormals als Wildpark Stromberg bekannt, wurde vor 42 Jahren gegründet. Neben zahlreichen Rehen und Hirsch-Arten gibt es auch Wölfe, Luchse, Bären und Wildkatzen zu sehen.

Das Highlight ist die tägliche Fütterung der Wölfe, Wildkatzen und Bären, das immer um 14:30 Uhr stattfindet. Obwohl wir freitags im Park gewesen sind, hatten wir Glück.

Weil wir an einem Brückentag vor Ort gewesen sind, hat der Tierpfleger ein Auge zugedrückt und ausnahmsweise die saftigen Leckerbissen an die wilden Tiere verfüttert.

Und nicht nur das. Der Tierpfleger hat im Rahmen der Fütterung allerlei Wissenswertes über den Wolf erzählt. Gleichzeitig wurde mit einigen Mythen in Sachen Wolf aufgeräumt. Anders als von den Märchen gewohnt, ist der Wolf alles andere als der Feind des Menschen und stattdessen vielmehr menschenscheu.

Etwas ganz Besonderes sind auch die freilaufenden Wildtiere. In mehrern Gehegen können die Besucher den Tieren ganz nah sein. Es kam mehrmals vor, dass die Kids Rehe, Hirsche und Minihirsche mit dem für kleines Geld erhältlichen Wildfutter füttern konnten.

Die Greifvögel haben einen ganz besonderen Stellenwert im Wildparadies. Die großen Vögel sind in bis zu 1.200 Quadratmeter großen Volieren untergebracht und können ganz genau beäugt werden. So wie dieser Weißkopfseeadler:
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Seit einigen Jahren ist auch der Weißstorch in und um Tripsdrill herum heimisch geworden. Das rhythmische Klappern der Storchenschnäbel ist schon von weitem zu hören.

Adebar kommt auch im Wildparadies gern auf Tuchfühlung und lässt Fotos von sich machen:
Tripsdrill Wildparadies Weißstorch Heilbronner Land WanderSüdenIm weitläufigen Park sind zwar die Tiere die Protagonisten, aber nicht nur die Tierwelt weiß zu begeistern.

Zahlreiche Waldlehrpfade wecken das Interesse an der heimischen Natur und können auch erfahrenen Flora- und Fauna-Freunden Aha-Effekte bescheren.

Insbesondere bei warmen Wetter wissen die Besucher die großen schattenspendenden Bäume zu schätzen. Die Kinder freuen sich über die zahlreichen Spielmöglichkeiten im Wald, die unter anderem einen Waldspielplatz, eine riesengroße Kletterlandschaft und vieles mehr beinhalten.

Alle Artikel zur Reise ins Heilbronner Land gibt es unter dem Schlagwort HeilbronnerLand2014.

Autor: Marc

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