Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Eltern – Kind – Blogparade: Aufgabe 13

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„Kinder, wie die Zeit vergeht“ – die Eltern-Kind-Blogparade läuft auf die Zielgerade ein. Zum Abschluss geht es um „Vorschau und Rückblick„.

Eltern-Kind-Blogparade-Woche-14Mein Kinder – Rückblick und -Ausblick

„Kinder, wie die Zeit vergeht…“ – wenige Sätze haben mich in der Kindheit mehr genervt wie dieser für Eltern und insbesondere Großeltern typische Satz. Doch seit ich selbst Vater bin, kann ich diese Aussage durchaus nachvollziehen. Denn es ist wahr: wer Kinder hat, sieht die Zeit noch stärker an sich vorbeiziehen als sonst.

Denn das Jahr wird bestimmt von der Vorbereitung des Geburtstages des Ältesten im April, dann steht das Osterfest an, dann geht es in den Sommerurlaub, dann beginnen die Vorbereitungen für Sankt Martin und den Geburtstag des Jüngsten und einen Wimpernschlag später wird das Heim für Weihnachten geschmückt und das Jahr ist um. Und je älter die Kinder werden, umso schneller rast die Zeit. Unglaublich, aber wahr.

Eine weitere Entdeckung habe ich auch gemacht: es wird mit jedem Tag leichter mit Kindern. Denn mit jedem Tag werden die Sprößlinge selbständiger und unabhängiger. Ich bin ganz ehrlich: ich möchte kein drittes Kind und ich kann auch sehr gut auf die Baby- und Kleinkindzeit verzichten.

Während Anne Babies und Kleinkinder vergöttert, kann ich am besten etwas mit Kids ab drei Jahren anfangen. Dann ist eine echte Interaktion möglich und der Nachwuchs ist aus dem Gröbsten heraus. Insbesondere seit diesem Jahr macht es Spaß, denn ich war bereits zweimal mit Liam beim Bundesligaspiel des BVB in Gladbach und zuhause im Westfalenstadion.

Selbstverständlich bin ich kein Sozialromantiker: es werden noch harte Zeiten auf mich als Vater zukommen. Denn nicht umsonst heißt es „kleine Kinder, kleine Sorgen und große Kinder, große Sorgen“. Liam beginnt jetzt mit neun Jahren bereits mit prä-pubertären Tendenzen. Er hat eine klare Vorstellung von seinen bevorzugten Schuhen (Sneakers von adidas) oder ganz spezielle „cool aussehende“ T-Shirts.

Das wird sich sicherlich noch in den nächsten Jahren verstärken und mich einige Nerven kosten. An die Pubertät und ihre Risiken und Nebenwirkungen will ich erst gar nicht denken. Das lasse ich alles auf mich zukommen – verhindern lässt es sich ohnehin nur bedingt. Und ich werde als Vater mit Wehmut an die Zeit damals zurückdenken. Mit Sicherheit.

Rück- und Ausblick auf die Eltern-Kind-Blogparade

Ich habe die Eltern-Kind-Blogparade sehr genossen und bin jedes Mal auf’s Neue überrascht gewesen, welche Themen und welche Vielfalt an Aufgaben Kerstin als Organisatorin immer wieder aus dem Hut gezaubert hat. Selbst die kreativen Aufgaben, die auf den ersten Blick gar nicht mein Fall gewesen sind, haben am Ende doch viel Spaß gemacht.

Deshalb habe ich auch keine Verbesserungsvorschläge für die Parade. Besser kann man es nicht machen! Vielmehr möchte ich Kerstin an dieser Stelle Danke sagen. Danke für die unzähligen Stunden an Organisation und Ideen, die sie für uns aufgewendet hat und damit die Blogparade zu einem Erfolgsfall gemacht hat.

Und es versteht sich von selbst, dass ich auch beim Wechsel vom wöchentlichen auf den monatlichen Turnus der Eltern-Kind-Blogparade die Treue halten und regelmäßig teilnehmen werde.

Und ein letztes Mal Danke an die Sponsoren – dieses Mal tausendkind, Freshdads,
Peterpanpalast und Geschenkesammlung24.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

6 Kommentare

  1. Das glaube ich dir gern, dass der gemeinsame Stadiumbesuch mit Nachwuchs für dich etwas besonderes und wichtiges ist 😉 … Vermutlich so, als wenn meine Kleine rumtobt, wenn ich auf der E-Gitarre losrocke…

  2. Ich mag beide Seiten, hab aber irgendwie das Gefühl alles Vergangene viel zu schnell zu vergessen. Da ist immer nur das Kind was sich jeden Tag weiterentwickelt, aber an den süßen Zwerg den man auf einem Unterarm halten konnte oder das auf-Papas-Bauch-liegen-und-schlafen, das erste Krabbeln, die ersten Wörter muss man sich bewusst erinnern. Wann gibt es Videokameras mit Gefühlsaufzeichnung?

  3. Ich habe auch das Gefühl, dass die Zeit mit Kindern viel schneller verfliegt. Vermutlich liegt das wirklich daran, dass das Jahr noch mehr von bestimmten Abläufen geprägt ist – so wie du schreibst.
    Ich finde auch, dass jedes Alter Vorzüge hat und jede Zeit ist irgendwie besonders – besonders schön aber auch besonders anstrengend 😉

    Schön, dass du als Vater hier so fleißig mitschreibst und es auch in Zukunft machen wirst!

    LG
    Pamela

  4. Das hört man oft von Vätern, dass sie besser mit Kleinkindern können als mit Babys (und wenn ich ganz ehrlich bin, geht mir das ganz genauso). Auch dass die Zeit mit Kindern viel schneller vergeht, bemerke ich mit ein bisschen Wehmut (und mit jedem Kind dreht sich die Welt ein bisschen schneller!)

    Danke für dein Lob – ich war jede Woche gerne bei dir (zuletzt war ich immer spät dran, so dass ich dich beim Lesen nicht auslassen musste, weil dein Artikel noch nicht da war, irgendwie mochte ich das „geheimnisvolle“ an deinem „geht online am soundsovielten“ :D)

  5. Junior soll auch bald mit Papa und Opa ins Stadion gehen. Aber ich weiss nicht so recht…. Ausserdem müsste dann Pauli erstmal aufsteigen..

  6. Erstaunlicher Weise geht es vielen Vätern wie Dir. Und es liegtgenau an dem, was Du beschreibst 🙂 Ich selbst finde, dass jedes Alter so seinen eigenen Reiz hat und möchte Dich an dieser Stelle beruhigen: Pubertät kann schwer werden, aber bei Deiner Einstellung wirst Du das schon locker mit-leben 😀

    Freue mich natürlich, dass auch Du weiter dabei bist, fand die Beiträge, die ich hier gelesen habe nämlich immer gut.

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