Das kooperative Partyspiel Rank my Denk! aus dem Noctis Verlag, erdacht von Inka und Markus Brand gemeinsam mit Lukas und Verena Wiechens, bringt frischen Wind in jeden Spieleabend.
Statt wie bei herkömmlichen Klassikern verbissen um jeden Punkt zu kämpfen, stellt das Spiel eine herrlich befreiende Frage: War das jetzt Absicht oder einfach nur schlecht?
Alter Wein in neuen Schläuchen? Denkste!
Auf den ersten Blick erinnert das Prinzip an altbekannte Kommunikationsspiele: Man zieht eine Karte und muss Begriffe darstellen. Das Besondere ist jedoch der namensgebende Rank-Faktor.
Für die ausgewählten Begriffe stehen vier verschiedene Disziplinen zur Verfügung – Pantomime, Malen, Erklären oder das Verdeutlichen rein durch Geräusche.
Der Clou folgt jedoch vor der eigentlichen Performance: Heimlich wird jedem Begriff ein Chip zugeteilt, der eine Qualitätsstufe von eins (grottenschlecht) bis fünf (überragend) vorgibt.
Wer nun eine Eins zieht, muss absichtlich so miserabel und verwirrend wie möglich agieren, ohne dass die Lösung völlig unmöglich wird. In nur 30 Sekunden gilt es, diese Vorgabe auf den Punkt zu bringen.
Großer Spaß
Im Anschluss ist das Team doppelt gefordert: Es muss nicht nur den gesuchten Begriff erraten, sondern auch einschätzen, wie gut oder schlecht die Darbietung laut Plan überhaupt sein sollte.
Genau hier entfaltet sich der enorme Lachfaktor des Spiels. Wenn Mitspieler absichtlich hölzerne Geräusche von sich geben oder absurde Zeichnungen abliefern, bleibt kein Auge trocken. Da man als Team zusammenarbeitet, entsteht kein Frust durch Einzelgewinner, sondern ein gemeinsames Mitfiebern.
Mit einer kurzen Spieldauer von rund 20 Minuten eignet sich der Titel perfekt als lockerer Eisbrecher oder unterhaltsamer Absacker.
Mein Fazit
Rank my Denk! beweist auf charmante Weise, dass man für einen gelungenen Abend weder großes Talent noch Perfektion braucht – manchmal macht das bewusste Scheitern eben am meisten Spaß.
