Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Cover Rezension Weihnachten mit Punkt Punkt Punkt

Rezension: Weihnachten mit Punkt Punkt Punkt – Achtzehn eigenwillige Weihnachtsgeschichten

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Weihnachten ist die schönste Zeit. Die Familie kommt zusammen, alle sind entspannt, es wird in Ruhe gespeist und getrunken und jeder hat sich lieb. Weihnachten ist die schönste Zeit.

So wird es uns zumindest in der Werbung suggeriert. Sowohl im Fernsehen als auch im Print ist Weihnachten Harmonie pur. Jeder, der dem Kindesalter entwachsen ist, weiß allerdings, das das nicht stimmt. Und genau in diese Kerbe schlägt das Rowohlt Taschenbuch Weihnachten mit Punkt Punkt Punkt – Achtzehn eigenwillige Weihnachtsgeschichten.

Renate Bergmann feiert Weihnachten

Cover Rezension Weihnachten mit Punkt Punkt PunktUnd der Titel ist hier Programm. So heterogen die Auswahl der achtzehn Autorinnen und Autoren, so unterschiedlich sind auch ihre Geschichten mit weihnachtlichem Bezug. Da gibt es die Tochter, deren Mutter erstmals bei ihrem Kind feiert – und jede Menge zurückgezahlt bekommt. Und das bezieht sich definitiv nicht auf die Geschenke.

Da ist der Sohn, der seine Mum auf Teufel komm´ raus an Weihnachten zu sich holen möchte – und eine krasse Überraschung erlebt. Und da sind noch viele andere Menschen, die sowohl die Vorbereitung auf als auch das eigentliche vermeintliche Fest der Liebe auf ganz unterschiedliche Art erleben.

Überrascht und erfreut war ich, auch Renate Bergmann in einer der achtzehn Geschichten zu finden. Die “Twitter-Rentnerin” und Protagonistin zahlreicher Bücher von Torsten Rhode ist auch in dieser Sammlung vertreten. Die rüstige Rentnerin berichtet von ihrem Weihnachtsfest anno 1973, das so ganz anders als bisher verläuft.

Alles andere als Romantik

Nicht bei jeder Story wird es beim Lesen weihnachtlich-romantisch. Und das ist auch gut so. Schließlich ist die besinnlich-entspannte Stimmung am Fest der Liebe leider oftmals nur selten gelebte Wirklichkeit. Stattdessen dominieren Neid, Missgunst, Langeweile und Stress.

Und genau diese Geschichten gibt es auch in Weihnachten mit Punkt Punkt Punkt – und das ist gut so. Schließlich kann das auch beim Abgleichen der eigenen Lebenswirklichkeit helfen. Und wenn es nur dazu dient, zu erkennen, dass das eigene Weihnachtsfest im Kreis der Familie alles andere als spießig, sondern auch schön ist.

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Autor: Marc

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