Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Ich bin jetzt Läufer – Woche 213

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In alten Erinnerungen konnte ich in dieser Woche schwelgen. Seit einer gefühlten Ewigkeit bin ich auf meiner alten Hausstrecke unterwegs gewesen.

Und ebenfalls gefühlt seit einer Ewigkeit habe ich mich am Intervall-Training versucht – und dabei gar nicht so übel abgeschnitten. Am Ende waren es fünf Einheiten, die ich absolviert habe.

Endlich wieder auf der Hausstrecke unterwegs

Der erste Lauf der Woche führte mich zu einer alten Bekannten, die ich viel zu lange vernachlässigt habe. Ach was sage ich. Es ist keine alte Bekannte, sondern vielmehr eine sehr gute Freundin.

Eine Freundin, mit der ich seit 2014 viele Monate lang viel Zeit verbracht habe. Im Frühling, im Sommer, im Herbst und im Winter. Immer bin ich ihr treu geblieben, nie hat sie mich enttäuscht. Bis eine Nebenbuhlerin ins Spiel gekommen ist.

Relive ‘Endlich wieder auf der Hausstrecke unterwegs’

Jetzt geübter ich wurde, umso seltener konnte sie meinen Ansprüchen genügen und ich fand eine Ersatzbefriedigung. Weil das Bessere der Feind das Guten ist. Und so habe ich meine Hausstrecke monatelang verschmäht. Und heute gab es ein Wiedersehen.

Am späten Nachmittag bin ich seit einer gefühlten Ewigkeit wieder meine Hausstrecke gelaufen. Neben den standardmäßigen 12,2 Kilometern habe ich noch eine Extrarunde eingebaut. Und mehr als eine 5:45er Pace war bei 26 Grad nicht drin.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 13,02 km in 1h 14m absolviert

Endlich wieder Intervall-Training

Lange habe ich es verschmäht, doch am Mittwoch Abend war es wieder soweit: Intervall-Training stand auf dem Plan. Und das nicht ohne Grund.

Am kommenden Dienstag laufe ich beim B2Run etwas mehr als sechs Kilometer im Olympiapark in den Farben meines Arbeitgebers. Und weil für diesen Lauf eine Prise Geschwindigkeit nicht schaden kann, habe ich mir ein kleines Tempo-Training verordnet: 10 Minuten Einlaufen / 4 x 5 Minuten Pace 4:30 mit jeweils 3 Minuten Trabpause / 10 Minuten Auslaufen.

Relive ‘Endlich wieder Intervall-Training 🏃🏻 💪🏻 👟 🎉’

Das letzte Mal bin ich Ende März, kurz vor #DeinErsterMarathon in Rotterdam, Intervalle gelaufen. Und das ist bald dreieinhalb Monate her. Deshalb war mir auch anfangs etwas mulmig zumute. Doch das war unbegründet.

Nach dem Einlaufen fand ich schnell das passende Tempo und kam erstaunlich gut damit klar. Auch die Trabpausen klappten dank eines Tricks. Die erste Minute bin ich nicht getrabt, sondern zügig gegangen, um den Puls herunterzudrücken. Anschließend bin ich zwei Minuten langsam getrabt, um frisch für die schnellen Abschnitte zu sein. Es hat geklappt!

Marc hat einen runtastischen Lauf über 10,03 km in 51m 57s absolviert

Langsamer Lauf mit Podcasts

Nach dem schnellen Intervall-Training am Mittwoch war am Donnerstag Nachmittag ein entspannter und langsamer Lauf angesagt, um dir Muskeln wenige vor dem B2Run in München nicht zu überanzuspruchen.

Mit zwei Podcasts auf den Ohren – Juwelen im Morast der Langeweile und 11 Freunde – Wilde WM – und der Sonne im Gesicht habe ich mein Pensum bei schweißtreibenden 28 Grad abgespult.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 12,06 km in 1h 15m absolviert

25 Grad am Abend – und dann ab in den Pool und Erdinger Alkoholfrei Zitrone

Eigentlich hatte ich mein Laufpensum für diese Woche bereits erledigt. Doch am frühen Samstag Abend hatte ich nach dem Sieg der Belgier bei der WM noch Bock auf einen Lauf.

Also ging es um halb acht bei 25 Grad und Sonne satt auf die Laufstrecke. Nach gemütlichen zwölf Kilometer war es klasse, im Pool eine kühle Erfrischung zu haben und dann ein eiskaltes Erdinger Alkoholfrei Zitrone zu genießen.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 12,15 km in 1h 12m absolviert

Erst pfui, dann hui: mein letzter Lauf vor dem B2Run in München

Der Abpfiff beim WM-Finale zwischen Sieger Frankreich und dem Zweiten aus Kroatien war gerade ertönt, da bin ich zum fünften (!) Mal in dieser Woche in die Laufklamotten geschlüpft.

Um kurz nach sieben war es mit 27 Grad noch ordentlich warm. Dennoch habe ich anfangs die Pace deutlich unter sechs Minuten gedrückt. Und nach der Hälfte der Strecke habe ich noch ein Brikett nachgelegt und mich an die fünf Minuten pro Kilometer herangetastet.

Nach dem Lauf standen knapp 58 Kilometer in dieser Woche zu Buche und ich bin direkt in den Pool gesprungen 🙂 Die perfekte Erfrischung!

Marc hat einen runtastischen Lauf über 10,5 km in 58m 35s absolviert

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, #ProjektLaufen2015 #ProjektLaufen2016, #ProjektLaufen2017 und #ProjektLaufen2018.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Passionierter Läufer, Google-Fan, iPhone 7, ipad mini 2, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

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