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Borussia Dortmund nach 24 Spieltagen in der Saison 2017/2018

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Borussia Dortmund hat am 24. Spieltag die große Chance verpasst, sich von der Konkurrenz ein wenig abzusetzen.

Im Montagsspiel gab es nur ein dürftiges 1:1 gegen den FC Augsburg. Dennoch steht Borussia weiterhin auf Platz 2. Ein Rang, der mit Siegen gegen den Hamburger SV und in Mönchengladbach erreicht wurde. Beide Partien waren allerdings nicht der spielerischen Klasse, sondern auch ein wenig Glück geschuldet.

Apropos Glück. Glücklich war auch das Rückspiel in Bergamo in der Europa League. Nach einem knappen 3:2 im Westfalenstadion reichte ein 1:1 bei den Italienern, um in die Runde der letzten 16 einzuziehen. Im März geht es nun gegen RB Salzburg.

Hier mein Rückblick auf die Spieltage 21 bis 24 und der beiden Partien auf der europäischen Bühne.

Glanzlose drei Punkte gegen den Hamburger SV

Schon vor dem Anpfiff gab es eine gute Nachricht:

https://twitter.com/BVB/status/962324171366780933

Außerdem kam Manuel Akanji zu seinem Startelf-Debüt. Und es konnte noch eine positive Überraschung geben:

https://twitter.com/BVB/status/962287535429885952

In einem 4 – 3 – 2 – 1 mit Batshuayi in der Spitze und Marco Reus, André Schürrle und Christian Pulisic dahinter ging es gegen die Hanseaten. Und Reus hatte gleich zu Beginn einige gute Szenen. Danach flaute das Offensivspiel merklich ab. Der HSV spielte offensiv gefälliger und das erstaunte nicht nur mich vor dem Fernseher.

Fazit nach einer Chancen-armen ersten Halbzeit: Reus kann nicht alle Probleme lösen. Das Offensivspiel der Dortmunder war bis dahin ideenlos und die Hamburger alles andere als ausschließlich defensiv eingestellt. Unverändert kamen beide Teams aus der Pause. Und mit ihr die Hoffnung, dass Stöger die passenden Worte gefunden hat.

Dann kam die 49. Minute und die Führung für den BVB:

https://twitter.com/Ostwestf4le/status/962350094325551104

https://twitter.com/romantuerki/status/962350517027528706

Eine Viertelstunde später hätte Christian Pulisic auf 2:0 erhöhen müssen, doch der Youngster nutzte das Zuspiel vom für Kagawa eingewechselten Mo Dahoud nicht (63.). Reus’ Rückkehr war nach gut siebzig Minuten beendet und für ihn kam Mario Götze ins Spiel.

Am Ende hieß es wieder zittern. Zittern um den knappen Heimsieg, der doch so wichtig fürs Selbstvertrauen und das Ziel Champions League Qualifikation ist. Bis zum 2:0 von Götze in der Nachspielzeit:

Mein Fazit:

https://twitter.com/Ostwestf4le/status/962360924190494720

Knapper Heimsieg gegen Atalanta Bergamo

Mit Marco Reus, aber ohne Mario Götze ging es in der Zwischenrunde daheim in die erste Partie gegen Atalanta Bergamo.

https://twitter.com/BVB/status/964202169288331265

Borussia Dortmund hatte seit acht Spielen auf der europäischen Bühne nicht mehr gewonnen und wollte diese negative Serie unbedingt beenden. Marco Reus war es auch, der kurz nach dem Anpfiff die erste Chance des Spiels hatte. Sein Schuss strich knapp am Tor vorbei.

Christian Pulisic leitete in der 17. Minute einen erfolgversprechenden Angriff ein, den André Schürrle nur an den linken Pfosten gesetzt hat. Fünf Minuten später war es Michy Batshuayi, der sich mit einer feinen Einzelleistung auf der linken Seite bis vor das Tor vorkämpfen konnte, aber zu schwach abgeschlossen hat.

Lukas Piszczek servierte nach einer guten halben Stunde perfekt auf André Schürrle und der Offensivmann netzte zur Führung ein (31.). Mit der verdienten Führung ging es in die Pause.

https://twitter.com/BVB/status/964209108583763968

Ein krasser Stellungsfehler von Jeremy Toljan begünstigte den Ausgleich sechs Minuten nach dem Wiederanpfiff. Und es kam noch schlimmer. Nicht mal fünf Minuten später stand es 1:2, nachdem Roman Bürki einen Ball zum Gegner abgewehrt hat. Was war da los beim BVB?

Mario Götze kam nach einer Stunde für Marco Reus und sollte das Ruder herumreißen. Und so kam es. Doppelter Doppelpass von Schürrle und Götze und Batshuayi traf zum, 2:2:

https://twitter.com/Bundesliga_EN/status/964219357026029569

Das Spiel lag jetzt klar in den Händen der Borussen. Es war spürbar, dass der BVB unbedingt als Sieger vom Platz gehen wollte. Doch es wollte kein Treffer fallen. Dann begann die Nachspielzeit. Und es kam Michy. Der Neuzugang aus Belgien war der Matchwinner in der 91. Minute:

Damit war der erste Sieg seit acht Begegnungen auf europäischer Bühne perfekt:

https://twitter.com/BVB/status/964227055020847105

Kurioses Spiel in Gladbach

Mit der Traum-Offensive Götze, Reus und Schürrle ging es ins Auswärtsspiel in Gladbach.

Die größte Sorge galt vor dem Spiel dem schlechten Zustand des Rasens:

https://twitter.com/dw_sport/status/965246107671506946

Der Rasen war wirklich ein übler Acker. Natürlich hatten beide Teams darunter zu leiden, doch insbesondere der BVB als spielstarke Elf hatte daran zu knabbern. Die erste Chance hatten die Fohlen nach 13 Minuten, fanden aber in Roman Bürki ihren Meister.

Es sollte vorerst die einzige Torchance des Spiels für beide Mannschaften sein. Bis zur 32. Minute, dann kam das:

https://twitter.com/Ostwestf4le/status/965277956884107265

In der 42. zappelte der Ball im Netz und es stand 1:1. Doch die Fernsehbilder zeigten eindeutig die Abseitsstellung mehrerer Gladbacher und nach kurzer Konsultation des Videoschiedsrichters wurde der Treffer annulliert. Mit der knappen Führung der einzig wahren Borussia ging es in die Pause.

Gladbach kam nach dem Seitenwechsel besser aus den Startlöchern, während es der BVB gemächlicher angehen ließ. Insbesondere Michy Batshuayi war bislang nicht in Erscheinung getreten. Lichterloh brannte es in der 55. Minute im Dortmunder Strafraum, doch die Gastgeber bekamen den Ball nicht ins Tor. Puh!

Eine Stunde war gespielt und es standen 13:2 (!) Torschüsse für Mönchengladbach zu Buche. Und so wie die Partie lief, war der Ausgleich nur eine Frage der Zeit. Bis dahin konnte der BVB froh sein, dass die Grün-Weißen bislang eine Mischung aus Unvermögen und fehlendem Selbstvertrauen waren.

Christian Pulisic für Götze und Mo Dahoud für Reus waren die ersten beiden Dortmunder Wechsel. Es galt, zehn Minuten bis zum Ende zu überstehen. Der Ausgleich der Fohlen war längst überfällig und das Torschuss-Verhältnis bei 21:6 (!!) angelangt.

Drei Minuten vor dem Ende kam Ömer Toprak für Schürrle und es hieß weiter zittern und vier Minuten Nachspielzeit zu überstehen. Doch dann kam der Schlusspfiff und der BVB hatte die drei Punkte sicher. Was für ein Spiel, was für ein Sieg! Und das trotz 7:28 (!!!) Torschüssen aus Sicht des BVB.

Neben Marco Reus und seinem Treffer gehen mindestens 70 Prozent der drei Punkte auf den bärenstarken Roman Bürki!

Nach dem 23. Spieltag hat die Borussia mit diesem Sieg den zweiten Tabellenplatz erobert. Und dann war ja noch:

1:1 in Bergamo – und im Achtelfinale der Europa League

Beim entscheidenden Rückspiel saß Marco Reus erst einmal in Bergamo auf der Bank. Für ihn spielte Christian Pulisic. Für den gesperrten Julian Weigl kam Nuri Sahin aufs Feld und Mo Dahoud ersetzte Gonzalo Castro.

Ganz in gelb und mit einem knappen Ein-Tor-Vorsprung startete Borussia bei den Italienern. Einem Vorsprung, der nach elf Minuten bereits Geschichte gewesen ist. Bürki sah nicht wirklich gut beim Gegentreffer aus und es stand 0:1. Und auch sonst lief wenig bei den Gästen zusammen.

Nach 33 Minuten war der Ball im Tor der Italiener, doch wegen Abseits zählte der Treffer nicht. Ansonsten blieben die Dortmunder in der ersten Halbzeit vieles schuldig. Der Rückstand war absolut verdient.

Marcel Schmelzer kam nach dem Wiederanpfiff für Jeremy Toljan auf den Platz und Borussia Dortmund hatte 45 Minuten Zeit, den Rückstand auszugleichen, um ins Achtelfinale der Europa League einzuziehen. Doch auch die zweite Halbzeit war kein Augenschmaus für Fans der Borussia.

Alle Hoffnung ruhte auf Marco Reus, der nach knapp einer Stunde für den enttäuschenden Christian Pulisic aufs Feld gekommen ist. Doch ein Reus allein konnte es nicht reißen. Es genügte ein Tor, um die Tür zur nächsten Runde ganz weit auszustoßen. Dazu war aber die Offensive einfach zu passiv und das Mittelfeld quasi nicht existent.

Ein klasse Zuspiel von Reus auf André Schürrle in der 81. (!) Minute war die erste richtig gute Chance für die Borussia. Ansonsten gab es wenig Sehenswertes vom Gast zu sehen. Alex Isak kam acht Minuten vor Schluss für Dahoud und sollte für eine Schlussoffensive sorgen. Und die kam auch. Wenn auch überraschend:

Mit diesem Ergebnis wäre das Achtelfinale für Borussia Dortmund gebucht. Krasser Scheiß. Und überraschend. Bergamo warf jetzt alles nach vorn und wollte unbedingt das 2:1:

Das Zittern und Bangen war nach 93 Minuten erledigt und die nächste Runde geschafft:

Die Auslosung für das Achtelfinale in der EL

Am 8. und 15. März 2018 trifft Borussia Dortmund im Achtelfinale auf RB Salzburg:

Im Vergleich zu Hochkarätern wie Arsenal London, Inter Mailand und Lazio Rom durchaus ein angenehmes Los. Und die Rückkehr von Peter Stöger in seine Heimat.

Große Chance gegen den FC Augsburg verpasst

Das bisher letzte Spiel an einem Montag ist verdammt lang her gewesen:

Das zweite Montagsspiel der Saison war wider Erwarten doch nicht so schwach besucht wie von einigen Fans in Sachen Boykott erhofft:

Von Seiten des Vereins gab es auch klare Worte:

Ohne die Unterstützung der stimmgewaltigen Südtribüne fühlte sich das Stadion anfangs extrem leblos an. Gespenstisch. Du konntest die Spieler beim Rufen der Kommandos klar und deutlich verstehen.

Peter Stöger brachte Marco Reus, Julian Weigl und Marcel Schmelzer für Mo Dahoud, Nuri Sahin und Christian Pulisic. Der Siegtor-Schütze von Gladbach markierte auch den ersten Treffer. Marco Reus schloss eine feine Konter-Kombination über Mario Götze und André Schürrle zur Führung ab (16.):

https://twitter.com/BorussenEdits/status/968212779932020736

Das war es dann aber auch mit der offensiven Herrlichkeit der Borussia. Mehr als siebzig Prozent Ballbesitz, aber nur vier magere Torschüsse standen für die Gastgeber nach der ersten Halbzeit statistisch zu Buche. Augsburg beschränkte sich auf defensive Aufgaben und war zu passiv.

Die erste Viertelstunde nach dem Seitenwechsel ging an den FC Augsburg. Die Gäste hatten gespürt, dass in Dortmund durchaus etwas zu holen war. Der BVB hatte bis dahin die Offensivbemühungen deutlich zurückgefahren. Das Spannendste aus Dortmunder Sicht war in Hälfte 2 in der 66. Minute die Bekanntgabe der Zuschauerzahl:

Die Offensive der Augsburger belohnte sich nach 72 Minuten mit dem Ausgleich. Und der war aus neutraler Sicht längst überfällig, denn chancenmäßig war der BVB zu diesem Zeitpunkt längst unterlegen. Trotz einiger guten Chancen in den letzten zehn Minuten blieb es bei einer Punkteteilung.

Borussia Dortmund Saison 2017 2018 Saisonverlauf 24. Spieltag Chart FieberkurveBorussia Dortmund hätte mit einem Heimsieg einen drei Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz herausspielen können. Doch mit einer pomadig-harmlosen Vorstellung war das Unentschieden am Ende leistungsgerecht. Zumindest der zweite Platz ist weiterhin in BVB-Hand.

Der Ausblick

Knackig werden die Herausforderungen in den kommenden zwei Wochen. Fünf Spiele innerhalb von fünzehn Tagen warten auf die Borussia.

Neben dem Auswärtsspiel in Leipzig kommt eine Woche später Eintracht Frankfurt ins Westfalenstadion, bevor mit Hannover 96 erneut eine Heimbegegnung wartet. Zwischendurch geht es dann noch in der Europa League gegen RB Salzburg.

Spätestens nach dem 27. Spieltagsollte sollte klar sein, wohin die Richtung beim BVB geht.

Und dann war da noch…

Bisher sind folgende Beiträge über Borussia Dortmund in der Saison 2017/2018 erschienen:

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Passionierter Läufer, Google-Fan, iPhone 7, ipad mini 2, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

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