Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Es ist Zeit für einen Job-Wechsel – oder doch nicht?

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Kennt ihr diese Situation? Ihr habt einen abwechslungsreichen Job, klasse Kolleginnen und Kollegen, ein gutes Betriebsklima und fühlt euch wohl am Arbeitsplatz?

Kennt ihr nicht? Das tut mir leid. Sicherlich wird es bald besser bei euch. Oder ihr nutzt die Gelegenheit und sucht euch eine neue Herausforderung. So wirklich schlecht sind die Chancen auf dem Arbeitsmarkt derzeit nicht.

Bei mir ist es in der Tat so, dass ich mich in meinem Beruf als Bankkaufmann und in meiner Position als Abteilungsleiter mit eineinhalb Dutzend Kolleginnen und Kollegen wirklich wohl fühle. Natürlich gibt es Tage, an denen es nicht mega läuft. Dafür entschädigen Tage, die einfach klasse sind. Unter dem Strich passt alles und ich bin zufrieden.

Eine neue Chance!

Doch kürzlich bin ich seit langer Zeit wieder ins Grübeln gekommen. Ich habe überlegt, ob es Zeit für etwas Neues ist. Einfach etwas ganz Neues anfangen und auf zu neuen Ufern aufbrechen. In einer ganz anderen Branche, in einem ganz anderem Sachgebiet, an einem ganz anderen Ort.

Schuld an der emotionalen Misere war das Magazin t3n, das regelmäßig Gast in meinen Lesenswerten Links ist:

Das Team aus Hannover hat eine SuchStellenanzeige verfasst, die für mich wie die Faust aufs Auge passt:

Bei Rechtschreib- und Grammatikfehlern hast du das dringende Bedürfnis, direkt Hand anzulegen und sie auszubessern? Du liebst die Textarbeit? Wir suchen dich!

Du liest die auf t3n.de veröffentlichten Texte auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik gegen und besserst auch mal schiefe Formulierungen aus, die nicht passen.

Du liebst die deutsche Sprache, bist bei Rechtschreibung und Grammatik gleichermaßen sicher und weißt, was guten Stil ausmacht. Und scheust dich nicht, für fremde Texte bessere Formulierungen zu finden – und fragst nach, falls du nicht sicher bist, ob der Artikel dann noch fachlich richtig ist.

Verpasste Chance?

Ich fühlte mich sprichwörtlich umgehauen. Die Anforderungen passten verdammt gut und die Aufgaben klangen herausfordernd und hochinteressant. Spätestens bei der Anforderung “40 Stunden-Woche” war mir allerdings klar, dass ich aus der Nummer raus bin. Denn zwei Tätigkeiten parallel kann ich nicht bewältigen, geschweige denn in Einklang bringen.

Schade, der Traum der Veränderung hatte nur ein kurzes Intermezzo. Die Herausforderung war verlockend, das rationale Denken hat am Ende die Oberhand behalten.

Eine verpasste Chance? Unter dem Strich ist das sicherlich so. Andererseits ist es erhellend, sich vor Augen zu führen, was ich habe, was ich nicht habe und welche Schlussfolgerung ich daraus ziehe. Ich mag meine Tätigkeit, ich arbeite gern für meinen Arbeitgeber, für meinen Vorgesetzten und für meine Abteilung. Das ist wichtig.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Passionierter Läufer, Google-Fan, iPhone 7, ipad mini 2, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

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