Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Ich bin jetzt Läufer – Woche 176

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Nur zwei Einheiten standen in der ersten Ferienwoche in NRW zu Buche.

Manchmal ist es halt so, dass es Wichtigeres als Laufen gibt. Davon abgesehen hat es immerhin für 35 Kilometer in der Endabrechnung gereicht. Und ich konnte endlich wieder in Ostwestfalen laufen. Langsam bin ich dabei auch nicht gewesen…

Dank Uwe weiß ich auch, dass ich ein Bummelzug bin, der locker ein IC sein könnte 🙂 Daran muss ich arbeiten.

Work-Lauf-Balance, die Achte – mit Kettcar auf den Ohren

Bevor es in den Herbsturlaub in die alte Heimat nach Ostwestfaken ging, stand am Montag die vorerst letzte Work-Lauf-Balance auf dem Programm.

Die vergangenen Läufe habe ich die Route Richtung Kleinenbroich mehrfach variiert und mich dieses Mal aus beinahe nostalgischen Gründen für die Ursprungsstrecke entschieden.

Während ich von Derendorf über die Theodor-Heuss-Brücke gelaufen bin, konnte ich erstmals und in voller Länge das neue Album von Kettcar „Ich vs. Wir“ hören. Und ich bin begeistert. Einfach Wahnsinn, jeder einzelne Track. Und ein klasse Comeback der Band um Marcus Wiebusch.

Die Strecke über Düsseldorf-Heerdt hatte aber auch ihre Tücken. Ich bin einmal falsch abgebogen und prompt Richtung Meerbusch gelaufen. Den kleinen Umweg habe ich bei dem schönen Herbstwetter in Kauf genommen.

Mein Trainingsplan hatte für die erste Einheit der Woche einen Lauf über eine Stunde und ein Fahrtspiel vorgesehen. Meine Runde heute war doppelt so lang, aber das Fahrtspiel habe ich mir nicht entgehen lassen. Einmal habe ich versucht, ein Fahrrad einzuholen und zwei andere Male habe ich einfach so ordentlich Speed gemacht.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 22,01 km in 2h 05m absolviert

Krasse Einheit mit GAT2 und GAT3 – der Puls will nicht über 145

Der Herbsturlaub in Ostwestfalen kommt natürlich nicht ohne Laufen aus. Schließlich habe ich einen Trainingsplan für #DeinErsterMarathon und befinde mich in Woche 2.

Für Donnerstag stand 15 Minuten Einlaufen, 30 Minuten GAT2 (144 Puls) und 15 Minuten GAT3 (150 Puls) auf dem Plan. Zum warm werden hat mich der große Sohn mit dem E-Bike seiner Großmutter begleitet und hatte sichtlich Spaß.

Nach dem Einlaufen dauerte es einige Zeit, bis ich meinen Mittelwert von 144 Pulsschlägen pro Minute erreicht hatte. Ich zog das Tempo an und wunderte mich, dass die Frequenz konstant geblieben ist. Auch als die Pace auf 4:30 hochgeschnellt ist.

https://twitter.com/Ostwestf4le/status/923611781553115136

Ich fühlte mich gut bei dem Tempo, spürte aber auch, dass der Herzschlag trotz höherem Tempo nicht weiter ansteigen wollte. Und so blieb es auch bei der letzten Viertelstunde. Ich sollte im GAT3 auf einen Puls von 150 kommen, doch die Anzeige verharrte bei maximal 145 Schlägen.

Auch das Tempo weiter hoch halten – geschweige denn anzuziehen – klappte nicht wirklich. Vermutlich muss ich daran noch arbeiten, Stichwort: Grundschnelligkeit. Mangels Erfahrung mit Trainingsplänen kann ich das nicht einordnen. Am Ende stand ein recht flotter Lauf mit einer Pace von 5:04 Minuten auf mehr als dreizehn Kilometern.

Mein #deinersterMarathon-Trainer Uwe hat mir auf Facebook dazu erklärt:

Vermutlich bist Du bisher eher ganz gemütlich gelaufen oder hast einen Volkslauf mitgemacht. Der mittlere Bereich wurde bisher zu wenig angesprochen und der schnelle Bereich auch. Vermutlich warst du beim 10 km Lauf auch gar nicht groß erschöpft im Ziel.. Deshalb steigt der Puls im oberen Bereich so langsam.

Dein Körper macht noch auf Bummelzug, obwohl du schon zum IC in der Lage wärst 🙂 aber immer schön langsam aufbauen. Wir haben Zeit 🙂

Marc hat einen runtastischen Lauf über 13,23 km in 1h 07m absolviert

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 unter #ProjektLaufen2016 und #ProjektLaufen2017.

Autor: Marc

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