Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Das war der 13. Korschenbroich Waldlauf 2017

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Als Niederrheiner sind Laufveranstaltungen in meiner Nachbarschaft quasi Pflichttermine. Das gilt für den City-Lauf Korschenbroich im Frühjahr genauso wie für den Waldlauf Korschenbroich.

Deshalb war es logisch und zwangsläufig, dass ich mich als einer der Ersten für den Waldlauf 2017 angemeldet habe. Anders als im Vorjahr, als ich erst die fünf und anschließend die zehn Kilometer in zwei neuen Bestzeiten gelaufen bin, habe ich mich in diesem Jahr auf den 10k Wettkampf konzentriert. Damals bin ich die 10.000 Meter lange Strecke in 46:51 Minuten gelaufen.

Ich war gespannt, ob ich diese Leistung annährend wiederholen konnte. Die Erfahrung vom Halbmarathon in Dortmund Anfang des Monats mit der neuen Bestmarke ließ diesen Schluss zu, doch die große Unbekannte war das Wetter. Während sich der Veranstalter, der Korschenbroicher LC über strahlenden Sonnenschein und herbstlich-warme 22 Grad gefreut haben, war es mir einen Tacken zu warm.

Insofern hatte ich keine bestimmte Strategie, wie ich das Rennen angehe. Erst mal gut vom Start wegkommen, das passende Tempo finden und halten und dann schauen, was sich ergibt.

Gemütliche Anreise mit dem Rad

https://twitter.com/Ostwestf4le/status/919165332794888192

Die Suche nach einem passenden Parkplatz konnte ich mir dieses Jahr sparen, denn ich bin kostengünstig und stressfrei muss dem Rad angereist. Dafür war das Wetter auch einfach zu gut, um die Zeit im Auto zu verschwenden. Und das Aufwärmen für den Lauf war damit auch gleich erledigt.

Annegret hat mich begleitet und sollte als Glücksbringer für den Lauf fungieren. Erstmals hatte ich meine komplette New Balance-Ausstattung an. Schuhe, Hose und #DeinErsterMarathon-Laufshirt:

Der Wettkampf beginnt

Mein Laufkumpel Alex wollte mit mir auf Zielzeit 45 Minuten gehen – das entspricht einer Pace von krassen 4:30 Minuten! -, doch das erschien mir utopisch. Aber mal abwarten, wie es läuft.

Dann kam der Startschuss. Ich kam gut vom Start weg und hielt mich die ersten 4.000 Meter entspannt mit einer Pace zwischen 4:30 und 4:45. Doch dann kam der Einbruch bei Kilometer 6. Die Gründe sind mir nicht wirklich klar, ich habe keine Ahnung, was dort passiert ist. Bei Kilometer 8 konnte ich mich wieder berappeln und legte bis zum Ziel noch einen Zahn zu.

Am Ende zeigte die Laufuhr 47 Minuten und 11 Sekunden an. Das sind zwanzig Sekunden mehr als vor einem Jahr gewesen. Und das hat zumindest für Platz 4 in meiner Altersklasse gereicht. Unabhängig davon wusste ich: das war nix mit einer neuen Bestmarke. Mir war sofort klar, dass ich an meiner Grundschnelligkeit arbeiten und das Intervall-Training intensivieren werde.

Ziel verfehlt – und Spaß dabei

Von diesem Misserfolg – und ja: ich jammere auf hohem Niveau! – ließ ich mich nicht lange ärgern. Stattdessen freute ich mich, dass mein Schatz dabei gewesen ist, schöne Fotos von mir geschossen hat und ich außerdem altbekannte und auch neue Gesichter getroffen habe. Gernot von Laufsport Bunert, Carsten R. und Ralf M. sowie erstmals auch Manolo M., der mir auch virtuellem Wege einige Tipps mitgegeben hat.

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 unter #ProjektLaufen2016 und #ProjektLaufen2017.

Autor: Marc

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