Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Kirche Krippe Amelunxen St. Peter Paul 2011 Weihnachten
Kirche Krippe Amelunxen St. Peter Paul 2011 Weihnachten

Das war Weihnachten 2019 in Ostwestfalen

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Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind. Alle Jahre wieder steht für uns an Weihnachten die Fahrt in die alte Heimat auf dem Programm.

Wie schon im vergangenen Jahr begann mein Weihnachtsurlaub einige Tage vor dem Fest. Schon am Freitag Mittag durfte ich jubeln:

Mit dem Zug nach Ostwestfalen

Die Fahrt in die alte Heimat musste allerdings noch einige Tage auf sich warten. Zumindest habe ich den großen Sohn bereits am Samstag Nachmittag am Bahnhof verabschiedet. Liam hatte sich überlegt, seine Großeltern in Amelunxen schon zwei Tage früher mit einem Besuch zu überraschen und ist dreieinhalb Stunden von Kleinenbroich nach Ostwestfalen gefahren.

Genauer gesagt viereinhalb Stunden, denn wie so oft hatte der Regionalzug Verspätung und bescherte dem Teenager einen einstündigen Aufenthalt in Paderborn. Aber sei´s drum: die Freude bei seiner Omi und seinem Opi war riesengroß 🙂

Ab nach OWL

Am Montag Morgen ging es für den Rest der Familie nach dem Frühstück auf die Autobahn. Die Straßen waren angenehm leer und für die knapp 240 Kilometer haben wir weniger als zweieinhalb Stunden gebraucht. Wenn es doch immer so wäre 😉

Nach der Begrüßung und einem leichten Mittagsmahl ging es an die Vorbereitungen für das Essen am Heiligabend. Der Baum war bereits von meinem Dad mit seinen Enkeln geschmückt worden. Anne bereitete mit den Kids den köstlichen Käsesalat zu und ich versuchte mich an meiner Spezialdisziplin Bowle:

Nachmittags ging es nach Höxter auf den Weihnachtsmarkt. Während im Rheinland mindestens drei, eher auch 3,50 Euro für heißen Wein aufgerufen werden, sind die Preise in der Kreisstadt Ostwestfalens mit 2,50 Euro super günstig.

https://twitter.com/Ostwestf4le/status/1209134931483537408

Das rief direkt nach einem Nachschlag an der Glühwein-Bar. Und wer es noch günstiger wollte, deckte sich mit einem Abonnement ein:

Die Zeit in der alten Heimat ist auch die Zeit der Gesellschaftsspiele. Nicht nur die Kinder lieben es, mit meiner Schwägerin und meinem Bruder und uns alte und neue Spiele zu zocken. Unter anderem gab es dieses Jahr 6 nimmt! und eines der Spiele des Jahres Werwörter auf dem Spieltisch:

Endlich Heiligabend!

Und dann war endlich Heiligabend.

Ich finde es schön anzusehen, dass meine Kids trotz des Teenager-Alters weiterhin ein wenig aufgeregt vor der Bescherung sind – auch wenn einige der Geschenke längst bekannt sind.

Dafür sind die drei und sechs Jahre alten Kids meines Bruders umso aufgeregter. Und so können wir das Warten auf das Christkind, den Glanz in den Augen der Kleinen und die Freude über die Geschenke genießen.

Bevor es soweit war, stand das Krippenspiel in der evangelischen Kirche auf dem Programm. Anders als sonst, war der Gottesdienst beinahe eine Stunde lang. Mir hat es gut gefallen, dass der Pfarrer nicht nur das Krippenspiel, sondern auch kritische Anmerkungen zu unserer heutigen Zeit verlauten ließ.

Und dann war endlich Bescherung. Während sich die Kinder am meisten über die Präsente gefreut haben, habe ich das leckere Essen im Kreis der Liebsten genossen.

Erster Weihnachtstag

Der erste Weihnachtstag gehört von mittags bis zum Abendessen traditionell den Schwiegereltern.

Das Reh zum Mittagessen war genauso fein wie der Dornfelder Rose von meinem Lieblingswinzer Schauf. Leider reichte es an diesem Tag nicht für einen Spaziergang, da Dauerregen den restlichen Tag dominiert hat. Und Bier gab es auch:

Zweiter Weihnachtstag

Weihnachten ist die Zeit der Traditionen. Und so laden meine Eltern am zweiten Weihnachtstag traditionell zum Mittagessen ein.

Nachdem wir in der Vergangenheit Gaststätten in Dalhausen und Blankenau getestet haben, wurde in diesem Jahr wie schon in 2018 auf den Lokalfaktor gesetzt und im hiesigen Gasthof Kirchhoff gespeist. Und es war erneut einfach köstlich und entspannt:

Am Abend durfte natürlich das ZDF nicht fehlen:

Und dann war das Weihnachtsfest 2019 auch fast schon wieder vorbei:

Übrigens sorgte böse Kriminalität für traurige Weihnachten in Zwickau:

Abschied von der alten Heimat

Am Freitag nach dem Mittagessen war es Zeit, Abschied zu nehmen. Fix wurden die Koffer gepackt und es ging heimwärts an den Niederrhein.

Die Abfahrt war mit einem lachenden und einem weinenden Auge verbunden. Der Abschiedsschmerz von der Familie vermischte sich mit der Vorfreude auf unsere beiden Katzen. Wie im Vorjahr mussten Lizzy und Molly erneut fünf Tage ohne uns auskommen.

Die Waage lügt nicht

Wie in den Vorjahren gab es auf der Waage nach fünf Tagen Schlemmen in Ostwestfalen keine große Überraschung und ich habe nur ein wenig zugelegt – dank Laufen wird auch das ruckzuck getilgt sein.

Bis denne im neuen Jahr 🙂

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Passionierter Läufer, Bücherfreund, iPhone 12, ipad mini 2, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, und Twitter zu finden.

Ein Kommentar

  1. Bis denne im neuen Jahr – und bis dahin… guten Rutsch dir und deinen Lieben!

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