Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Das war mein B2Run in München 2018

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Mein Arbeitgeber unterstützt die Teilnahme an Laufveranstaltungen gleich mehrfach. In Düsseldorf wird der Start beim Metro Marathon gesponsert, in Frankfurt ist es die J.P. Morgan Corporate Challenge und in München der B2Run.

Nach meinem Debüt vor zwei Jahren mit einer für mich phantastischen Zeit und einer Pause im vergangenen Jahr konnte ich 2018 wieder in München an den Start gehen. Mehr als 50 Läuferinnen und Läufer waren in den blau-grauen Farben meines Arbeitgebers am Start und waren bereit für etwas mehr als sechs Kilometer durch den feinen Olympiapark in der bayerischen Metropole.
Um 16 Uhr haben wir uns im Büro getroffen und haben uns auf den Weg ins Olympia-Gelände gemacht. Das Wetter sah anfangs gut aus. Für etwas Ungemach sorgte die Information, dass ein Unwetter unterwegs sei.

Meine Renn-Taktik

Anfangs habe ich mich schwer mit einem Ziel für den Lauf getan. Eine Wiederholung meines Ergebnisses vor zwei Jahren wäre phantastisch, aber packe ich das? Ich bin schließlich 24 Monate älter… Andererseits starte ich dieses Mal aus der Frühstarter-Spur und spare mir das Überholen langsamer Läufer. Ich habe mich dazu entschlossen, es einfach auf mich zukommen zu lassen.

https://twitter.com/ostwestf4le/status/1019241816217014273?s=21

Auch die Temperaturen spielten mir in die Karten. Anders als im Rheinland, wo es mit mehr als dreißig Grad für Läufer schon beinahe unangenehm warm gewesen ist, passte das Wetter am späten Dienstag Nachmittag perfekt: 23 Grad und sonnig mit ein paar Wolken.
Und Regen. Denn als wir das Gruppenfoto geplant hatten, prasselte ein heftiger und ergiebiger Sommerregen auf uns nieder. Zu dieser Zeit wusste ich noch nicht, dass der Regen im Laufe des späten Nachmittags gleich mehrfach für Probleme und am Ende sogar den frühzeitigen Abbruch des Firmenlaufes sorgen sollte.

Mein Rennen 🏃 💪🏻 👟 🎉

Um 18 Uhr sollte der Startschuss für die erste Welle erfolgen. Ich hatte mich rechtzeitig auf den Weg zum Startblock gemacht und eine gute Position bekommen.
Und dann hieß es Warten. Fünf Minuten. Zehn Minuten. Laut Ansage vom Veranstalter hatten sich Menschen auf der Laufstrecke befunden und mussten erst entfernt werden. Wir warteten weiter und langsam machte sich Unruhe breit. 15 Minuten. Mit satten 20 Minuten Verspätung ging es dann endlich los.

https://instagram.com/p/BlXcAFuBkeL/

Wie gewohnt waren die ersten 1.000 Meter anstrengend. Die Streckenführung war eng und dementsprechend an ein Überholen nur mit waghalsigen Manövern zu denken. Aber dann wurde die Strecke breiter und es gab ausreichend Luft zum vernünftig laufen, ohne permanent angerempelt zu werden. Auch an die kleinen, aber fiesen Steigungen im Olympiapark hatte ich nicht mehr gedacht und hatte meine liebe Mühe damit.
Mein Anfangstempo mit einer Pace um die 4:30 konnte ich nur die ersten drei Kilometer halten, dann hatte ich ordentlich zu kämpfen und musste dem für mich schnellen Puls Tribut zollen. Immerhin reichte die Luft für einen schnellen Schlussspurt, an dessen Ende eine neue Bestzeit stand. Hatte ich bei meinem Debüt vor zwei Jahren noch mehr als 28 Minuten gebraucht, stand dieses Mal eine 26 vorne: 26 Minuten und 54 Sekunden und damit eine Pace von 4:24:

Unerwarteter Abbruch des B2Run wegen Unwetters

Während ich mich nach dem Lauf im Innenraum des Olympiastadions mit Bananen und Bier (natürlich alkoholfrei!) gestärkt habe, zogen dunkle Wolken am Himmel auf. Kurze Zeit später sorgte eine Unwetterwarnung für eine Sperrung der Strecke und die beiden letzten Blöcke konnten nicht mehr starten.
Natürlich war die Enttäuschung bei den Spätstartern groß. Allerdings geht Sicherheit vor. Und wenn sich auch viele Teilnehmer auf Facebook erbost über die Absage geäußert haben, war es aus meiner Sicht die einzige richtige Entscheidung.

Gepostet von Marc Höttemann am Dienstag, 17. Juli 2018

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, #ProjektLaufen2015 #ProjektLaufen2016, #ProjektLaufen2017 und #ProjektLaufen2018.

 

Autor: Marc

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