Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Ich bin jetzt Läufer – Woche 200

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Konfetti! Sekt! Freibier! 

Ich bin in der 200. Lauf-Woche angekommen und diese beginnt gaaaanz langsam. Schließlich ist es die erste Woche nach meinem Marathon-Debüt in Rotterdam und bekanntlich ist nach so einem langen und anstrengenden Lauf Regeneration angesagt.

Habe ich anstrengend geschrieben? Ja und nein. Denn ich hatte schon nach einem Tag Pause (an dem ich nur Rad gefahren bin) das Gefühl, dass ich meine Lauf-Wünsche in die Tat umsetzen kann und zumindest einen langsamen Lauf ausprobieren kann, ohne mich zu überanstrengen.

Alternativtraining mit dem Fahrrad nach #DeinErsterMarathon

Nach einer geruhsamen Nacht, gut zwanzig Stunden nach #DeinErsterMarathon, war ich erstaunt. Ich hatte tief und gut geschlafen und fühlte mich fit. Auch das Treppensteigen war keine Tortur. Es gab zwar leichte Schmerzen in den Füßen und Oberschenkeln, sonst war aber alles in Ordnung. Wenn man davon absieht, dass ich in die Hocke gehen muss. Sowohl in die Hocke gehen, als auch aus der Hocke kommen macht mir echt Aua.

Davon abgesehen, habe ich mich vermutlich nicht wirklich auf den 42,195 Kilometern überanstrengt und es gibt noch Luft nach oben. Rehabilitation nach dem Marathon ist gut und wichtig, aber die ganze Zeit Füße hochlegen wollte ich auch nicht.

Also war Alternativtraining mit dem Fahrrad angesagt. Gemeinsam mit der Liebsten ging es am späten Nachmittag gemütlich Rad fahren, um die Muskeln zu lockern. Und natürlich durfte auch ein Stopp an der Eisdiele für ein Eis auf die Hand nicht fehlen.

Marc hat eine runtastische Radtour über 12,47 km in 1h 12m absolviert

Erster langsamer, gemütlicher Regenerationslauf nach #DeinErsterMarathon in Rotterdam

Zwei Tage nach meinem ersten Marathon habe ich meine Füße nicht still halten können und habe den ersten Lauf gewagt, nachdem ich am Tag zuvor locker eine Runde mit dem Fahrrad gedreht habe.

Geplant hatte ich eine halbe Stunde, am Ende wurden es fünfzehn Minuten länger. Allerdings in einer wirklich entspannten Pace von knapp unter acht Minuten. Mehr war auch nicht drin.

Und das war auch richtig so, schließlich möchte ich mich entspannt und geduldig erholen, um für den Metro Marathon in Düsseldorf fit zu sein. Dort laufe ich den ersten und zweiten Abschnitt mit knapp 25 Kilometer Länge.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 5,8 km in 45m 52s absolviert

Gemütlicher Lauf im REG-Bereich

Der zweite Lauf nach #DeinErsterMarathon stand am Donnerstag an und es fühlte schon deutlich besser als zwei Tage zuvor an.

Meine Beine waren nicht mehr schwer, ich konnte ohne Probleme etwas mehr Gas geben, ohne mich zu überanstrengen. Also Laufen ohne Schnaufen 🙂 und dabei schön im REG-Bereich bleiben.

Im Vergleich zum ersten Lauf nach dem Marathon war der heutige Lauf nicht nur länger, sondern auch weiter und schneller. Dabei war der Lauf alles andere als mühsam für mich.

Ich spüre, dass sich die Muskeln, Sehnen und Bänder in den vergangenen Tagen weiter erholt haben. Ein leichtes Ziehen im linken Oberschenkel erinnert mich noch flüchtig an den Marathon von Rotterdam, ansonsten ist aber alles körperlich spitze.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 8,51 km in 53m 38s absolviert

Frust-Regenerationslauf nach dem Revierderby

Der dritte Lauf der Woche war gleichzeitig der dritte Lauf nach Rotterdam. Nach jedem der drei Läufe habe ich mich gesteigert. Sowohl in Bezug auf die Distanz als auch auf die Geschwindigkeit.

Am Sonntag Abend hatte ich bei 19 Grad auch einen guten Booster mit einem schlechten Hintergrund. Meine Borussia hat beim Revierderby in Gelsenkirchen total verkackt und eine indiskutable Leistung abgeliefert.

Mit jeder Menge Frust im Bauch lief es gleich doppelt so gut und da störte auch die nur eine gute Stunde vorher verspeiste Pizza nicht. Bauchschmerzen? Egal! Einfach Laufen und Laufen und Laufen. Jetzt geht es mir wenigstens besser.

Und als ob das alles nicht schon genug bescheiden gewesen wäre, hat auch noch die Herzfrequenz-Messung genauso verkackt wie der BVB in der Turnhalle.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 9,3 km in 52m 41s absolviert

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, #ProjektLaufen2015 #ProjektLaufen2016, #ProjektLaufen2017 und #ProjektLaufen2018.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Passionierter Läufer, Google-Fan, iPhone 7, ipad mini 2, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

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