Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

#deinersterMarathon Bunert

#DeinErsterMarathon am 8. April 2018 in Rotterdam – es wird ernst

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Es gibt kein Zurück mehr! Am 24. Januar habe ich meine Anmeldung für meinen #DeinErsterMarathon am 8. April 2018 online abgegeben.

In zehn Tagen werde ich am Sonntag um 10 Uhr das erste Mal die Distanz von 42,195 Kilometern laufend zurücklegen. So lange und so weit bin ich bislang noch nie gelaufen. Meine bisherige Bestmarke liegt bei gut 35,6 Kilometer und dreieinhalb Stunden während der Umrundung des Braunkohletagebaus Garzweiler.

Mein Training für #DeinErsterMarathon

Das Training ist inzwischen in der Regenerationsphase angelangt. Nach zehn Wochen mit intensiven vier Einheiten pro Woche und mit 60 bis 70 Wochenkilometern beginnt in Kürze die Taperingphase und es heißt Kraft sammeln.

Mein Trainer Uwe Seedorf hat mir jede Woche aufs Neue einen abwechslungsreichen Trainingsplan serviert, der mich mit langen und kürzen sowie schnellen und langsamen Läufen immer wieder gefordert hat. Jetzt ist es an der Zeit, die Früchte zu ernten 🙂

Mein Ziel für #DeinErsterMarathon

Schon vor einigen Wochen habe ich ausführlich über mein Ziel für den ersten Marathon geschrieben. Ein Ziel ist allerdings ein wenig geschwindelt, denn ich verfolge drei Ziele, wenn ich das erste Mal 42.195 Meter am Stück rennen werde.

Mein erstes Ziel ist es, einfach durchzuhalten. Ich bin noch nie länger als 36  Kilometer gelaufen und weiß nicht, was mich ab dieser magischen Grenze erwartet. Ich vergleiche es mit einer Expedition in den Dschungel. Unbekanntes Terrain mit Überraschungen hinter jeder Ecke und irgendwo lauert der „Mann mit dem Hammer“. So ähnlich muss es sich anfühlen.
Mein zweites Ziel ist eine Zielzeit unter vier Stunden. Diese magische Grenze habe ich mir als Sekundarziel gesetzt. Wieso? Mein Optimismus fußt auf meinen bisherigen Wettkampf-Ergebnissen. Auf zehn Kilometer in gut 47 Minuten und die Halbmarathon-Distanz in 1:47 Stunden beim Wettkampf rund um den Phoenixsee.

Mein drittes Ziel ist sehr ambitioniert, aber nicht unrealistisch. Den Marathon in 3:45 bis 3:50 Stunden finishen. Das meinen zumindest einige meiner Laufkumpels, wenn sie sich mein Trainingspensum, die Zeiten und andere Parameter anschauen. Ich bleibe dabei: ich kann mir diese Zeit aktuell nicht vorstellen.

Die Gesundheit ist das Wichtigste

Unter dem Strich bleibt: es ist mein erster Marathon und ich möchte ihn genießen. Das erste Mal (egal in welcher Disziplin 😉 ) ist immer etwas Besonderes und wird mir immer im Gedächtnis bleiben. Ein Leben lang.

Ich arbeite hart, konzentriert und fokussiert für meinen ersten Marathon und schaffe damit alle Voraussetzungen, dass ich meine Ziele erreichen kann. Die Vorbereitung kann noch so gut sein. Jeder Wettkampf ist anders und birgt Überraschungen in sich, die ich nicht auf dem Zettel habe. Das macht es so spannend und reizvoll.

Die Gesundheit steht deshalb für mich über allem. Ich weiß, was ich kann. Ich weiß, wo ich noch besser werden kann. Sobald es aber gesundheitlich kritisch werden sollte, weiß ich, dass ich keine falschen Entscheidungen treffen werde. Die Gesundheit ist das Wichtigste.

Update Ende März – Änderung der Strategie

Nach meinem langen Lauf am Samstag, 10.03.2018 hat sich bei mir immer mehr der Gedanke herauskristallisiert, dass ich mein Ziel Nummer 3 – Sub 3:50 Stunden – gedanklich nach hinten priorisiere.

Insbesondere ab Kilometer 30 war es bei diesem langen Lauf recht hart für mich und ich war unsicher, ob diese Tortur beim Marathon durchhalten kann. Ich glaube auch, dass mir der Gedanke, nicht permanent eine Pace von 5:25 durchzuhalten, sondern mich auf 5:35 bis 5:40 einpendele, einfach ein besseres Gefühl gibt.

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, #ProjektLaufen2015 #ProjektLaufen2016, #ProjektLaufen2017 und #ProjektLaufen2018.

Autor: Marc

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