Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

ElAldonal The Flash

ElAldonal: RunDisney – a magical weekend! Teil 1

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Dieses Mal nimmt uns mein Gastblogger ElAldonal mit nach Frankreich.

Genauer gesagt nach Paris. Zu einem ganz besonderen Wettkampf: bei RunDisney ist der Name Programm. Viel Spaß!

Ein Jahr ist es her, als mir die ersten Facebook-Vorschläge für eine ganz besondere Veranstaltung ins Auge fielen. RunDisney, ein Halbmarathon durch das Disneyland Paris?!

Meeega gut! 2017 sollte sowieso ein etwas anderes Laufjahr werden. Die lokalen Laufveranstaltungen hatte ich soweit abgegrast, selbst die großen Majors in Deutschland hatte ich mit einem Haken versehen können. Berlin, Hamburg, Düsseldorf. Ich hatte Lust auf etwas Neues, auf etwas Besonderes.

Im Februar lief ich 500 Meter unter Tage, im Juni endlich in meiner Heimatstadt Mönchengladbach, im September sollte der Knaller schlechthin im Umland von Paris erfolgen. Da die Startplätze weltweit schnell vergeben sind, hatte ich mich auf der runDisney Homepage in den Newsletter eingetragen und im November konnte man sich verbindlich anmelden.

Das einzig Blöde an der Geschichte war, dass hier nur ein komplettes Package gebucht werden konnte. Also nicht nur die Rennteilnahme, sondern ein Paket aus Hotel, Parkeintritt und Rennteilnahme. Also alles in allem ein teurer Spaß, genauer gesagt für zwei Personen rund 800 €. Egal, so einen Lauf macht man nur einmal und ins Eurodisney wollte ich eh schon immer mal.

Zum Glück sah das mein Schatzi genauso. Die Vermittlungsagentur sitzt in London, die Rechnung wurde in britischen Pfund geschickt. Gar nicht so einfach das zu bezahlen und aus Eurosicht geradezu lächerlich. Weitere Details dazu erspare ich euch, ist auch nicht so wichtig.

Unser Hotel Cheyenne ist wie eine Westernstadt gebaut, ganz Disney getreu alles liebevoll gebaut, qualitativ hochwertig und mit viel Liebe zum Detail.

Tag 1, Freitag 22.09.2017

Gaaaanz früh aufstehen. Eigentlich schlafe ich gerne und auch gerne lang. Das Leben als Läufer macht es einem aber schwer. Man muss am Wochenende immer früh raus, sei es wegen der frühen Startzeiten oder den Reisen dorthin.

Um fünf Uhr klingelte der Wecker, unser Flieger ging um kurz nach sieben. Ankunft in Paris um halb neun. Shuttleservice per Bus direkt zum Disney für 23 Euro pro Person, Ankunft gegen 10:30 Uhr. Einchecken im Hotel, Koffer abgeben (ins Zimmer konnte man erst um 15 Uhr) und ab zur Expo. Meine Michi setzte mir den Floh ins Ohr, mich noch für den 10k nachzumelden, da man wenn man zwei Läufe absolviert, eine weitere Medaille bekommt.

Und wir wissen ja, dass das kleine runde Blech das Wichtigste überhaupt ist. Außerdem sind die von Disney soooo schön!!! Leider waren alle Wettkämpfe bereits ausgebucht. Im Nachhinein nicht so schlimm, da wir eh den ganzen Tag auf den Beinen waren und abends im Hotel hundemüde ins Bett gefallen sind. Auf der Expo haben wir dann meine Startnummer abgeholt, das Teilnehmershirt habe ich Michi geschenkt, sehr schick.

Ich habe mir dann noch ein Langärmeliges für mich dazu gekauft, was in Bezug auf den frühen und kalten Start am Sonntag auch richtig war. Und es war gar nicht mal teuer.

Disneyland Paris ist ein riesiges Areal. Es besteht aus mehreren Hotels diverser Preisklassen, einem Village mit Kino, Restaurants und Shops, und zwei Parks. Zum einen den etwas kleineren Filmpark und dem eigentlichen Disneyland, in dem auch das weltbekannte Schloss steht.

Unser Plan war, den Freitag im Filmpark zu verbringen und samstags komplett im großen Park verbringen. Gesagt getan. Auch wenn wir nur noch fünf Stunden zur Verfügung hatten, hatten wir sehr viel Fortune. Der Park war übersichtlich gefüllt mit Besuchern und die wichtigen Bahnen und Attraktionen konnten wir ohne lange Wartezeiten alle mitnehmen. Ganz besonders die Mickey Mouse Magic Show hatte es uns angetan. Ich habe sowas in der Art noch nie gesehen. Musical, Magie, Tanz, Kostüme, Ausstattung, Bühnenbild, das war alles vom Allerfeinsten!

Um 18 Uhr schloss der Park und wir gingen noch in das Village, um etwas zu essen. Um 20 Uhr startete dort der 5k Run, den wir uns noch angesehen haben. Unglaublich viele Teilnehmer, eine kleine hübsche Strecke und eine sehr schöne Medaille.

Zurück im Hotel dann endlich aufs Zimmer, wir sind dann aber nochmal los in die Hotelbar, nein sagen wir besser in den Saloon. Disney halt. Sehr schick, zwei lecker Bierchen und Michi mit einem Cocktail in einem blinkenden Glas. Es ist Disney. Hidiho!

In Kürze folgt der zweite Teil vom Wochenende rund um den RunDisney.

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Autor: Marc

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