Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Alle zwei Jahre wieder: der Check Up 35

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Alle Jahre wieder im April steht für mich der Check Up 35 auf dem Plan.

So auch Mitte April dieses Jahres, als ich am Freitag Morgen um halb acht auf die Blutabnahme warte. Die Tür zum Behandlungszimmer ist noch geschlossen, als ich ein Kind mehrfach laut schreien höre. “Aua, Hilfe, tut das weh” – das sind nur einige der wimmernden Rufe des Kleinen.

Ich habe das Gefühl, dass ein Verbrechen passiert, dabei handelt es sich nur um ein paar Tropfen Blut, die abgezapft werden. Ich bin tapfer und schreie und weine nicht, als die Kanüle in meinen Oberarm eingestochen wird. Ruck zuck ist das Röhrchen gefüllt und ich kann mich zum Arztgespräch aufmachen.

Meine Gesundheit im Jahr 2018

Apropos Gesundheit. Ich bin beschwerdefrei und fühle mich mit meinen 43 Jahren fit. Kein Wunder, das regelmäßige Laufen trägt seinen Teil dazu bei.

Seit 2012, 2014 und 2016 bin ich das vierte Mal bei der Untersuchung, die mir bislang keine großen neuen Erkenntnisse gebracht hat. Aber dennoch wichtig ist, schließlich dient der Check Up der Vorsorge. Und bei dieser Untersuchung ist beispielsweise festgestellt worden, dass meine Blutwerte auffällig gewesen sind.

Weitere Untersuchungen haben ergeben, dass ich ein Fall für den Hämatologen bin und das war auch der Grund für umfangreiche Blutabnahmen im Juni 2017. Allerdings haben diese Werte keinen neuen Aufschluss gebracht. Aber das ist ein anderes Thema. Zurück zum Arztgespräch.

Das Arztgespräch

Der Doktor, der mich beim Check Up untersuchen sollte, ist genauso wie ich passionierter Läufer und wir hätten mit meinem #DeinErsterMarathon fünf Tage zuvor gleich ein passendes Gesprächsthema gehabt. Es bleibt aber beim Konjunktiv, denn der Mediziner war ungeplant nicht in der Praxis.

Also gibt es Ersatz. Weil die Praxis aus drei Ärzten besteht, bekomme ich seinen Kollegen, der mich auch mehrfach behandelt und auch damals die Überweisung an den Hämatologen veranlasst hat. Ein Arzt, dem ich vertraue und bei dem ich mich gut aufgehoben fühle.

Dann geht es ans Eingemachte. Ich lege die Klamotten ab und werde untersucht. Mein Ruhepuls liegt bei 50 Schlägen pro Minute. Die Folge meiner regelmäßigen Lauf-Aktivitäten. Die Ultraschall-Aufnahme der Milz und des Bauchraumes ist ebenfalls ohne Auffälligkeiten. Die Atmung zeigt auch keine Unregelmäßigkeiten.

Kerngesund also. Das Einzige, was weiterhin nicht passt, sind die Blutwerte. Ein Verdacht auf einen Vitamin B12-Mangel hat sich nicht bestätigt. Also heißt die Devise ab sofort nicht nur alle sechs Monate, sondern alle drei Monate den roten Saft untersuchen zu lassen.

Impfung gegen FSME

Vor vier Jahren, als wir im Heilbronner Land unterwegs gewesen sind, habe ich mich gegen FSME impfen lassen. Dieser Schutz musste aufgefrischt werden. Und eine Tetatanus-Impfe gab es ebenfalls gratis dazu. Meine letzte Impfe stammt aus meiner Zeit beim Bund anno 1998…

Mit einem guten Gefühl verlasse ich die Praxis und komme in zwei Jahren wieder 🙂

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Passionierter Läufer, Google-Fan, iPhone 7, ipad mini 2, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

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