Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Ich bin jetzt Läufer – Woche 191

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Langsam wird es ernst beim Marathon-Training. Das erste Mal habe ich einen Lauf über zwanzig Kilometer in meinem geplanten Marathonrenntempo erledigt.

Und das hat erstaunlich gut geklappt. Außerdem habe ich das erste Mal ein Intervall-Training nicht auf der Bahn, sondern auf den Feldwegen absolviert. Ein ungewohntes, aber durchaus leistbares und recht schnelles Unterfangen.

Mehr als 21 Kilometer im Marathonrenntempo als Testlauf

Am Montag wurde es ernst. Uwe hatte mir “Testlauf: 20 Kilometer Dauerlauf im Marathonrenntempo” in den Trainingsplan geschrieben und ich habe diese Einheit als ein erstes Herantasten an den Rotterdam Marathon in 62 Tagen gewertet.

Ich habe mich streng an die Vorgaben gehalten und bin entspannt losgelaufen. Die Pace war auf Plan-Niveau und es sah gut aus. Zwischendurch waren zwei langsamere Kilometer dabei. Grund war mein Irrlauf bei Grefrath, als ich auf einem schlammigen Feldweg gelandet bin und nur mühsam durch den Morast gekommen bin.

Davon abgesehen ist es mir gut gelungen, die gesamte Strecke im GAT1-Bereich mit der Herzfrequenz zu bleiben und hatte eine Pace rund um 5:25 bis 5:30 Minuten im Schnitt. Die Halbmarathon-Distanz war in weniger als 1:56 Stunden erledigt.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 21,26 km in 1h 56m absolviert

Bahntraining ohne Bahn

Aufgrund familiärer Terminkollisionen konnte ich am Dienstag Abend nicht am Bahntraining in Neuss teilnehmen und musste mein Intervalltraining zu einem früheren Zeitpunkt und auf den Feldweg verschieben.

Auf dem Plan stand eine intensive Einheit:”4 x 1.500 m zügig (GAT 3), 4 min. Trabpause incl. Ein + Auslaufen”. Und ich hatte richtig Bock auf diese Runde. Als ich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt losgelaufen bin, setzte sanfter Schneefall ein.

Ein Schneefall, der mich den gesamten Weg begleiten sollte. Und während ich meine schnellen und meine langsamen Abschnitte erledigt hatte, schneite es immer mehr und bald lief ich auf einer durchgehenden Schneedecke meine Intervalle.

Bei der Auswertung meiner Abschnitte war ich erstaunt, dass ich die schnellen Intervalle in einer Pace zwischen 4:32 und 4:47 Minuten absolviert habe. Am Ende lag der Schnitt bei glatt fünf Minuten. Darauf lässt sich aufbauen.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 12,82 km in 1h 04m absolviert

Laufen an Altweiber im Rheinland

Am Donnerstag war seit 11:11 Uhr alles in närrischer Hand im Rheinland – auch wenn es dieses Jahr erstmals keine große Feier im Büro gab. Passend zum Karneval habe ich die entspannte Einheit “60 min. langsamer Dauerlauf REG – GAT1” auf dem Plan gehabt und konnte die Gelegenheit nutzen, das eine oder andere Altbier, das tagsüber die Kehle heruntergeronnen ist, abzutrainieren.

Und es ging darum, Frust zu bewältigen. Am Morgen war bereits Chaos bei der Bahn und ich fast zwei Stunden verspätet im Büro. Und am Nachmittag gab es fast das gleiche Spiel. Dieses Mal allerdings „nur“ eine Dreiviertelstunde Verspätung.

Allein deshalb hat der entspannte Lauf bei frostig-kalten Temperaturen mit minus zwei Grad gut getan. Auch wenn es mir anfangs schwer gefallen ist, den inneren Schweinehund zu besiegen und mich auf den Weg zu machen. Nach zwei, drei Kilometern war es aber kein Akt und ich war froh, losgelaufen zu sein.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 10,84 km in 59m 46s absolviert

Entspannte Einheit am Karnevalssonntag 🤡🤠 und vor dem Renovierungs-Wahn

Bevor an Rosenmontag die große Renovierungs-Aktion startet – und ich noch einige Vorbereitungen zu erledigen habe -, stand am Karnevalssonntag ein ruhiger Lauf auf dem Plan: “Ca. 15 – 18 km lockerer Dauerlauf (ca. GAT 1).”

Für diese Distanz habe ich mir erneut eine Strecke über Liedberg ausgesucht, um wiederum ein paar Höhenmeter in mein Training einzubauen. Auch mit dem Wetter hatte ich Glück. Tagsüber hatte es geregnet, doch am Nachmittag blieb es trocken und sogar sonnig.

Zwischen Ausräumen des Wohnzimmers und Abbauen der Leisten ging es auf die Laufstrecke. Von Kleinenbroich über Korschenbroich – die letzten Spuren vom Karnevalsumzug waren noch zu sehen – ging es nach Liedberg auf den Hügel und dann heimwärts.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 18,02 km in 1h 37m absolviert

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Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, #ProjektLaufen2015 #ProjektLaufen2016, #ProjektLaufen2017 und #ProjektLaufen2018.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Passionierter Läufer, Google-Fan, iPhone 7, ipad mini 2, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

2 Kommentare

  1. Bis jetzt machst du imho alles richtig. Weiter so!
    Schade aber, dass aus den Trainingsdaten deine Pulsfrequenz nicht hervorgeht. Oder bin ich nur zu blind?

    • Du liegst richtig, Marco.

      Ich nutze Runtastic, um meine Läufe zu notieren, doch die Puls-Daten laufen über meine Garmin Forerunner 235 HR, die Du in meinem Garmin-Profil sehen kannst 🙂

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