Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Das war das Hochwasser im Januar 2018 am Rhein in Düsseldorf

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Es waren dramatische Bilder, die am ersten Januar-Wochenende im Fernsehen über die Sender geflimmert sind: Hochwasser-Alarm in Deutschland.

Was im Süden unseres Landes begonnen hat, setzte sich mit zeitlicher Verzögerung auch im Rheinland fort. Der Pegel des Rheins stieg und stieg und hatte am vergangenen Montag seinen Höhepunkt erreicht. Mehr als acht Meter dreißig zeigte die Pegeluhr in Düsseldorf an.

Obwohl ich in Düsseldorf arbeite, habe ich den ansteigenden Rhein die meiste Zeit nur über die Presse und den Fernseher verfolgt. Ich halte wenig von Sensations-Tourismus und bin nicht auf die Idee gekommen, deshalb extra an die Rheinufer-Promenade zu fahren und mir das Schauspiel anzuschauen.

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Hochwasser-Sightseeing am Rhein

Im Rahmen meiner „Work-Lauf-Balance“ habe ich allerdings am Mittwoch die Gelegenheit genutzt, doch das eine oder andere Foto zu schießen und ein, zwei Videos zu drehen. Quasi ein Hochwasser-Sightseeing in Verbindung mit sportlicher Betätigung 🙂
Meine Standard-Laufstrecke führt mich vom Büro in Derendorf über das Rheinufer nach Oberkassel und dann nach Neuss. Also exakt die Route, die der Rhein nimmt. Als ich die Rheinuferpromenade erreicht hatte, war schon von weitem sichtbar, dass sich der Rhein um einige Dezimeter zurückgezogen hat. Auch erste Wege waren vom Wasser freigelegt.
Über die Oberkasseler Brücke ging es auf die andere Rheinseite. Schnell war erkennbar, dass meine Route neben den Rheinwiesen sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist.  Auf dem Deich ließ es sich allerdings genauso gut laufen wie neben dem Deich.

Kein Durchkommen

Dann kam der Punkt, an dem ich an der Rheinuferpromenade nicht mehr weitergekommen bin. Unterhalb der Rheinkniebrücke war das Hochwasser noch so präsent, dass ich mir einen Weg durch den aufgeweichten Rasen suchen musste, um meinen Weg fortzusetzen. Das klappte auch ohne Probleme.
Auf dem Deich konnte ich entspannt und ohne Hindernisse laufen und dabei das Treiben rund um das Hochwasser beobachten.
Am Ende bin ich froh, dass das Hochwasser im Rheinland ohne größere (Personen-)Schäden vorübergezogen ist.

 

Autor: Marc

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