Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Ich bin jetzt Läufer – Woche 156

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Während ihr diesen Text lest, bin ich bereits unterwegs beim Himmelgeister Halbmarathon.

Der Startschuss ist um 8 Uhr erfolgt und damit dürften die Wetterbedingungen ideal sein. Mal schauen, wie ich abschneide.

Jetzt aber erst mal ein Blick zurück auf meine 156. Laufwoche, die ganz im Zeichen der Wettkampf-Vorbereitung gestanden hat und alles in allem wirklich gut gelaufen ist.

Perfektes Laufwetter

Nach dem heißen Sonntag zeigte sich der erste Tag der neuen Woche mit frischen Temperaturen. Bei zwanzig Grad, leichtem, erfrischendem Wind und bedecktem Himmel war das Wetter ideal zum Laufen.

So unspektakulär wie mein Arbeitstag war auch mein Lauf. Aber wie schon oft galt auch hier: gemacht ist gemacht. Zumindest gab es mit den Twenty One Pilots und System of a Down feine Musik auf die Ohren.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 12,01 km in 1h 05m absolviert

Lauf am Abend

Als ich am Mittwoch Nachmittag mehr als 27 Grad im Schatten auf dem Thermometer erspäht hatte, war klar, dass es den zweiten Lauf der Woche erst nach dem Abendessen geben wird.

Auch um nach acht waren es knackig-warme 24,5 Grad und ich entschied mich für ein ärmelloses Laufshirt. Schön war, dass ich nicht alleine unterwegs gewesen bin. Anne begleitete mich auf der Strecke durch die Felder.

Als sich die Sonne langsam auf den Weg hinter den Horizont gemacht hat, strömten diese wunderbaren frühsommerlichen Gerüche in meine Nase. Eine Mischung aus Erdbeeren und frischem Gras ist einfach unbeschreiblich und unnachahmlich – und für mich Sommer pur.

Auf den letzten paar hundert Metern habe ich noch einmal richtig Gas gegeben und die Pace unter fünf Minuten gedrückt. Der Puls schnellte Richtung 170 Schläge pro Minute und es tat echt gut, mich auszupowern.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 11,86 km in 1h 10m absolviert

Generalprobe für den Himmelgeister Brückenlauf

Am Samstag Morgen um zehn Uhr war bestes Laufwetter. Stark bewölkt und siebzehn Grad waren perfekt für den langen Lauf am Wochenende.

Ich hatte mich schon seit Tagen auf diese Runde gefreut, denn erstmals wollte ich den Zoppenbroicher Park in Mönchengladbach erkunden. Gesagt, getan und so ging es an Schloss Rheydt vorbei und immer der Niers entlang.

Nachdem ich mich vor einer Woche noch tierisch über die nicht grüßenden Läuferinnen und Läufer aufgeregt habe, würde der Spieß umgedreht. Alle Sportler wurden von mir konsequent gegrüßt. Und das war ein Erfolg. Denn dieses Mal wurde mein Gruß in zwei von drei Fällen erwidert. Vielleicht war es Zufall, vielleicht sind die Gladbacher auch einfach besser drauf als die Neusser und Kaarster. Wer weiß…

Als ich im Zoppenbroicher Park ⛲ die ersten Runden gedreht habe, habe ich mich prompt verlaufen und bin zu weit südlich gelaufen. Die Wege wurden schmaler und die Brennnesseln kamen näher. Eine kostenlose Rheuma-Behandlung war also auch dabei 🙂 Richtig wild wurde es ab Kilometer 17. Meine Sommer Rock -Playlist von Amazon Music präsentierte mir California Dreaming und ich erwischte mich dabei, auf der B230 zwischen Liedberg und Glehn lauthals mitzusingen

Am Ende habe ich den Halbmarathon in 1:53:22 Stunden geschafft und kann von einer gelungenen Generalprobe für den Himmelgeister Brückenlauf am kommenden Samstag sprechen.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 22,22 km in 1h 59m absolviert

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 unter #ProjektLaufen2016 und #ProjektLaufen2017.

Autor: Marc

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