Ein Ostwestfale im Rheinland

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Atemschutzmaske Corona-Virus

Nicht nur in Zeiten des Corona-Virus: Selbst genähte Mund-Nasen-Maske

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Seit mehreren Wochen hält das Corona-Virus die Welt in Atem. Was Ende des vergangenen Jahres in China begann, hat sich inzwischen rund um den Erdball zu einer Pandemie ausgebreitet.

Als in Düsseldorf beschäftigter Berufstätiger und passionierter Bahn- und Straßenbahnfahrer bekomme ich die Folgen der sogenannten Kontaktsperre von Montag bis Freitag hautnah mit. Obwohl die S-Bahn nur einmal (statt dreimal) die Stunde fährt, nutzen nur noch wenige Menschen dieses Fortbewegungsmittel. Auch die Autobahnen sind wie leergefegt und Staus in der Rush Hour ein Fremdwort.

Die Bevölkerung nimmt die Aufforderung #StayAtHome ernst und verzichtet auf das öffentliche Leben und hält sich mit den schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen daheim auf. Wer die Möglichkeit hat, arbeitet im Home Office und trägt damit seinen Teil dazu bei, dass das Covid-19-Virus sich nicht noch stärker ausbreitet.

Mein Respekt gilt den zahlreichen helfenden Händen in Krankenhäusern, Supermärkten, in Altenheimen und Kindertagesstätten, die jetzt doppelt und dreifach schuften und dafür sorgen, dass wir medizinisch versorgt und die Kühlschränke weiterhin gefüllt sind. Danke an euch alle da draußen!

Selbst genähte Mundmaske

Meine Liebste näht bereits seit vielen Jahren und verkauft ihre Produkte im eigenen Blog, über Instagram, bei Etsy und bei Kasuwa. Auch bei ihr häufen sich inzwischen Anfragen nach selbst genähten Masken.

Seit mehreren Tagen tüftelt Anne an dem perfekten Schnittmuster herum und gestern Nachmittag war es endlich soweit: der erste Prototyp ist fertig und konnte getestet werden!

Ich durfte als Model zur Verfügung stehen und bin der Meinung, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann:

https://twitter.com/ostwestf4le/status/1242516544908857346?s=12

Mundmasken: Unsinn oder wichtiger Schutz?

Schon seit mehreren Wochen sind Mundmasken Mangelware in den medizinischen Einrichtungen, Altenheimen und KiTas. Nachschub ist unterwegs, aber vorerst gibt es auf diesem Gebiet nur eine Mangelverwaltung.

Immer häufiger sehe ich Menschen mit bunten Masken herumlaufen. Die Frage, ob diese Masken medizinisch sinnvoll sind, hat Professor Christian Drosten, Viruloge der Charite in Berlin bereits beantwortet:

Wenn man in der Öffentlichkeit unterwegs ist, dann ist für viele nach wie vor das Thema Masken sehr wichtig. … Zum einen haben wir einen Mangel an Masken, auch an den einfachen OP-Masken, die im Krankenhaus gebraucht werden.

Gleichzeitig sagen immer mehr Leute: Wir wollen da jetzt vielleicht was unternehmen und nähen uns selber eine Maske. … Sollten wir nicht alle Masken tragen, um andere zu schützen?

In der Öffentlichkeit gibt es so zwei Überlegungen, die man sich machen kann. Das eine ist der Eigenschutz. Also ich trage eine Maske, um nicht krank zu werden. Das andere ist der Fremdschutz. Ich bin krank, trage eine Maske, damit nicht jemand anderes noch krank wird, damit das Virus nicht weiter übertragen wird.

Und für diesen letzteren Bereich gibt es, sagen wir mal mechanische gute Gründe, warum man das so machen will. Das kann sich jeder ganz einfach vorstellen. Wenn ich niese, dann verteile ich kleinste Tröpfchen. Und wenn ich ein Stück Tuch vor dem Mund habe, das kann entweder so ein Zellulose-Tuch sein wie bei einer gekauften Maske, oder es kann auch natürlich ein Schal sein oder irgendetwas, diese großen Tröpfchen werden dann abgefangen.

Da lässt sich nichts dran diskutieren. Und das ist natürlich gut. (Quelle)

Mund-Nasen-Maske online kaufen

Seid ihr auch an einer Mundmaske interessiert? Dann nehmt gern Kontaktauf: Entweder über Facebook, über den Blog oder per Instagram könnt ihr euch bei Anne melden.

Und ganz wichtig: passt auf euch auf und kommt gesund durch die Pandemie!

Weitere Quellen zum Corona-Virus

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Autor: Marc

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