Ein Ostwestfale im Rheinland

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Premiere in Korschenbroich: Kunst gegen Bares mit Tobi Freudenthal, Sebo Sam, Eric Jansen und Melchi

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Lennard Rosar ist Poetry Slammer und lebt in Köln. Aufgewachsen in Korschenbroich, erinnerte sich der ehemalige GyKo-Schüler an seine Heimatstadt und importierte das seit 2007 von Gerd Buurmann etablierte “Kunst gegen Bares” an den Niederrhein.

Am Donnerstag Abend fand die Premiere von “Kunst gegen Bares” statt und ich war live mit dabei.

Für jeden Geschmack ist etwas dabei

Jeder der vier Künstler hat das Publikum auf seine Art ganz spezielle Art unterhalten. Der Stand Up-Comedian Tobi Freudenthal erzählte Skurriles aus seinem Alltag und reichte den Stab weiter an Musik-Comedian Sebo Sam, der neben seinem “grumpy” Auftreten mit verrückten Liedern, begleitet auf der selbst gespielten Gitarre und dem Keyboard, für Lacher gesorgt hat.

Von dort ging es weiter zum Poetry Slammer Eric Jansen, dessen Leben sich um eine Blockflöte spielende Nichte dreht und der von den Freuden und Sorgen eines werdenden Vaters berichtet, bevor Melchi mit Leonie für den musikalischen Höhepunkt mit Cello und Gitarre gesorgt haben.

 

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Abwechslungsreicher und unterschiedlicher ging es nun wirklich nicht – und das ist durchweg positiv gemeint 🙂

Wie läuft “Kunst gegen Bares”?

Nach den vier jeweils zwölf Minuten langen Acts waren die Zuschauerinnen und Zuschauer in der Korschenbroicher Aula an der Reihe und konnten die Geldbeutel zücken, um ihre Favoritenfür ihre Darbietung zu entlohnen.

Rosar gab den Gästen eine Kalkulationsgrundlage: Der Eintritt ist mit acht Euro vergleichsweise günstig kalkuliert. Vergleichbare Veranstaltungen kosten zwischen 15 und 25 Euro. Bei “Kunst gegen Bares” ist aber nicht nur ein Künstler am Start, sondern es wird abwechslungsreiches Entertainment geboten.

Entertainment, das definitiv mehr als acht Euro wert ist. Als Faustformel ist jede Performance mindestens drei Euro wert (oder mehr) – das sind dann 12 Euro zusätzlich, in Summe also 20 Euro.

Künstler, die ihr Geld wert sind

Diese Rechnung hat mich überzeugt und nicht nur ich bin über die kalkulierten 12 Euro für das Viererpack hinausgegangen. Denn es war wirklich gut. Richtig gut. Und so dachten auch viele weitere Zuschauer. Unterm Strich sorgten die mehr als 220 Zuschauer für Einnahmen von mehr als zweitausendeinhundert Euro, die nach dem Voting auf die Künstler verteilt wurden.

Am Ende konnte nur eine Act gewinnen. Und das Ergebnis war eindeutig. Sieger wurde Musiker Melchi , Rang 2 ging an Tobi Freudentahl und Eric Jansen und Sebo Sam teilten sich den dritten Platz.

Mein Fazit zu dem Abend: drei unterhaltsame Stunden mit einem Konzept, das förmlich nach einer Wiederholung schreit – die es übrigens schon am 23. April 2020 an gleicher Stelle geben wird!

Alle sind happy

Am Tag nach der Veranstaltung hat Lennard Rosar auf Facebook ein Fazit gezogen:

Wow, einfach nur wow!

Vielen, vielen Dank euch allen!

Danke für 220 Gäste bei einer Premiere und danke für die die größte Spendensumme (2101€) die dieses Format je erzielt hat!

Eine so große Summe die auf fantastische Weise aufstrebende, außerordentlich talentierte Künstlerinnen und Künstler unterstützt.

Ich bin mehr also stolz und es war der absolute Wahnsinn auf DER Bühne zu moderieren, auf der ich früher künstlerische Idole wie Volker Pispers bewundert habe❤️

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Autor: Marc

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