Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

#deinErsterMarathon: der Marathon und der Weg dorthin hat mein Leben verändert

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Laufen kann dein Leben verändern. Noch mehr verändert ein Marathon dein Leben. 

Diese Erfahrung habe ich gemacht, als vor einem guten Dreivierteljahr meine Reise zu meinem ersten Marathon begonnen hat. Aber der Reihe nach.

Vier Jahre als Läufer

Vor knapp vier Jahren habe ich mit dem neuen Hobby Laufen begonnen. Das erste Mal war für mich die Hölle, ich hätte nie geglaubt, dass drei Kilometer so lang sein können. Doch das Lauffieber hatte mich gepackt und ich habe mich kontinuierlich gesteigert.

Je länger und weiter meine Laufrunden geworden sind, umso weniger zeigte die Waage an. Das war ein netter Nebeneffekt, das Laufen gibt mir aber viel mehr. Egal ob Sonne, Wolken, Regen oder Schnee, egal ob Temperaturen über 25 Grad oder unter dem Gefrierpunkt: ich laufe, weil ich perfekt entspannen kann, Ruhe finde und auch beruflich die eine oder andere Nuss knacken kann, wenn ich allein durch die Felder renne.

Der Körper verändert sich – und auch der Geist

Die Veränderung aufgrund meines Laufens hat sich also nicht nur optisch bemerkbar gemacht (17 Kilo weniger Gewicht), sondern auch im Kopf und in meinem Wesen. Ich bin ausgeglichener, entspannter, vielleicht sogar auch selbstbewusster als vor dieser Zeit.

Als Krönung meiner bisherigen Laufbahn habe ich im April dieses Jahres in Rotterdam meinen ersten Marathon gefinisht. Diesem einmaligen Erlebnis sind neun Monate hartes Training vorausgegangen. Vier Mal die Woche Training, bis zu siebzig Kilometer
pro Woche bin ich in Laufklamotten unterwegs gewesen.
Intensive Tempodauerläufe, harte Intervall-Einheiten mit dem Laufkurs und lange Läufe bis zu 35 Kilometer am Stück waren an der Tagesordnung. Und dann kam der große Tag. Sonntag, 8. April 2018.Um kurz nach zehn erfolgte für mich und 16.000 weitere Läuferinnen und Läufer der Startschuss zu meinem bisher größten Lauf-Abenteuer: mein erster Marathon.

Der erste Marathon ist etwas ganz Besonderes

Ich wusste nicht, was mich erwartet. Ich wusste nur, dass ich fleißig trainiert habe und gut vorbereitet gewesen bin. Auf alles andere hatte ich keinen Einfluss. Weder auf das Wetter mit überraschend warmen Temperaturen noch auf das, was sich mental in meinem Kopf während der kommenden vier Stunden abspielt.
Körperlich war ich fit und bereit – doch wie läuft es mit der Psyche? Was ist, wenn der „Mann mit dem Hammer“ kommt? Es lief im wahrsten Sinne des Wortes gut, wenn auch nicht optimal.

Der erste Marathon ist etwas ganz Besonderes und wird immer im Gedächtnis bleiben. So habe ich es mir von erfahrenen Sportlern sagen lassen. Und es ist wahr.

Wenn du nach 42.195 anstrengenden, lehrreichen und auch unterhaltsamen Metern mit zahlreichen Gänsehaut-Momenten beim Wettkampf über die Ziellinie läufst, dann ist das ein unbeschreibliches, unvergessliches Gefühl, das dich für alle Entbehrungen der vergangenen Monate belohnt: Du bist jetzt ein Marathoni!

#deinerstermarathonIch bin Marathoni!

Gepostet von Marc Höttemann am Sonntag, 8. April 2018

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, #ProjektLaufen2015 #ProjektLaufen2016, #ProjektLaufen2017 und #ProjektLaufen2018.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Passionierter Läufer, Google-Fan, iPhone 7, ipad mini 2, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

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