Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Schnelles Ende oder langsamer Tod? Mein Blog nervt mich!

| 37 Kommentare

Es ist Januar 2017 und mein Blog nervt mich!

Eigentlich wollte ich mich im ersten Monat des Jahres mit der Reiseblogger-Planung beschäftigen, doch aus verschiedenen teils privaten, teils beruflichen Gründen klappt das aktuell nicht so wirklich.

In diesem Zusammenhang ist mir klar geworden, wie kacke ich meinen Blog finde. Es fehlt eine klare Ausrichtung, ich mache von allem ein bisschen und nichts richtig. Auf der einen Seite gefällt mir das, weil ich diesen Gemischtwaren-Blog aufgrund seiner Vielseitigkeit mag, auf der anderen Seite nervt es mich, weil es nichts Halbes und nichts Ganzes ist.

Fokussieren? Dezentralisieren?

Fokussiere ich mich auf meine Lauf-Leidenschaft? Baue ich meine Reise-Aktivitäten aus? Oder konzentriere ich mich auf die Literatur? Was mache ich mit dem Fußball-Part? Und was ist mit meinen persönlichen Texten, die mir viel bedeuten? Und was ist mit dem großen Klumpen, der unter „Vermischtes“ läuft? Fragen über Fragen, die nach Antworten dürsten.

Tags Schlagwörter Weblog BlogOder zerpflücke ich meinen bunten Themen-Strauß einfach und zerlege mein Multi-Themen-Blog in verschiedene Themen-Blogs mit eigenem Auftritt und eigener URL? So nach dem Motto „Ein Ostwestfale im Rheinland läuft“, „Ein Ostwestfale im Rheinland liest“, „Ein Ostwestfale im Rheinland schreibt Tagebuch“ und so weiter und so fort.

Und dann mein Theme! Das ist so altbacken und schreit förmlich nach einer Auffrischung. Aber welches Theme wähle ich, was kann ich ändern? Ich habe so viele Ideen, aber zu wenig Zeit zur Umsetzung. Außerdem fehlt mir das notwendige technische Wissen, um an der einen oder anderen Stelle zu schrauben. Ich habe aber auch kein Interesse, mich da groß reinzufuchsen. Schließlich bin ich kein Techniker – und möchte es auch nicht werden -, sondern Schreiber.

Im Backend von WordPress schlummern außerdem noch unzählige Texte in Rohfassung, die sich über eine Veröffentlichung freuen würden. Dazu müsste ich mich um deren Feinschliff und Bebilderung kümmern und so online stellen. Sie hätten es verdient.

Viele Ideen, wenig Zeit

Darüber hinaus flattern mir viele Ideen für weitere kleine Projekte und Themen im Kopf herum, die ich nur aus der Gedanken-Luft pflücken müsste, um sie anschließend in die Tat umzusetzen. Es ist einfach zum verrückt werden.

Lange Rede, gar kein Sinn: ich bin unzufrieden mit mir, meiner Performance und meinem Blog. Ich weiß nur nicht, wie ich es anpacken soll. Aber eins weiß ich. Ich möchte etwas ändern.

Und falls sich nichts ändert, droht entweder ein langsamer Tod oder ein schnelles Ende meines Blogs.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

37 Kommentare

  1. Ach ja, diese Unzufriedenheit, Unentschlossenheit – die kennt wohl jeder Blogger nur zu gut. Und auch die schlummernden Texte, den Gedanken „es muss sich was ändern“…

    Wenn es Dir auf die Sprünge hilft (so ein kleines <bisschen…): ich mag genau Deinen Gemischtwarenladen, ein Lauf- oder Fußballblog würde ich nie lesen – in Deine Beiträge schau ich rein – einfach weil sie immer auch das persönliche "etwas" haben. Also von daher: lass die Inhalte, wie sie sind und tu etwas an den anderen Dingen, die dich nerven – aber lass uns den Ostwestfalen im Rheinland!

  2. Falls Du Beratung oder einfach nur ´nen Diskussionspartner für die Weiterentwicklung brauchst …

  3. Moin Marc,

    diese Unzufriedenheit kennt wohl sicherlich jeder Blogger. Gibt nicht auf und wenn Du technische Unterstützung oder Hilfe bei der Theme-Auswahl brauchst, bin gerne für Dich da. Lass uns ruhig mal zusammensetzen. 🙂

    Es gibt sicherlich auch genügend andere Blogger, die Dir weiterhelfen würden. Bloggen heißt auch leider oft, einen langen Atem zu haben.

  4. Ich kenne das nur zu gut, hatte und habe sehr ähnliche Gedanken. Neuer Anstrich fände ich jedenfalls klasse. Einen reinen Lauf- oder Literaturblog würde ich wohl nicht mehr recht verfolgen, daher gerne bei der Mischung belassen (oder auf ein, zwei, drei Themen fokussieren und die über getrennte Plattformen bespielen oder so). Am Ende gibt es kein Richtig, aber viele Möglichkeiten, dass du dich wieder wohl fühlst. Also am besten sammeln, priorisieren und machen. Dann kommt der Rest hoffentlich von alleine.

  5. Diese Unzufriedenheit kenne ich nur zu gut.

    Allerdings muss dir im Klaren sein, dass du dir dein Blog vermutlich sehr fehlen wird, wenn du ihn ganz einstampfst 🙂

    Lieber einmal eine Kreativpause gönnen und dann wieder voll durchstarten, als das Ding niederzutrampeln.

  6. Die Unentschlossekenne ich. Dabei ist sie quatsch. Dein Blog, Deine Themen, das sollte im Vordergrund stehen.

    Als Leser präferiere ich Mischblogs. Auf Nischenblogs schsue ich mal vorbei, wenn ich zu einem Thema Fragen habe. Auf Blogs mit gemischten Themen, auch einfach mal eine Geschichte aus dem Leben, schaue ich dagegen regelmäßiger vorbei.

    Jeder SEO Guru schlägt dabei die Hände über den Kopf zusammen. Nur überlege mal was Du willst. Top Rankings bei Google oder eine Stammleserschaft?

    Wobei ich selber ja auch einen Gemischtarenladen als Blog habe und mich über schlechte SERPS und wenig Besucher nun wirklich nicht beklagen kann.

    LG Thomas

    • Danke für deine Rückmeldung, Thomas.

      Nach einer Nacht drüber schlafen bin ich auch deiner Meinung, dass ein Zerlegen meines Blogs in einzelne Themen nicht das ist, was ich möchte.

  7. Sagen wir es mal so, ich schreibe im Blog über Dinge, die ich am Ende des Jahres auch gerne nochmal Revue passieren lasse. Ich war in Berlin, ich war auf ’ner Halde, aber auch ich habe einfach nur ein schönes Foto geschossen. Das geht manchmal auf Kosten der Aufrufe, aber Zahlen sind nicht alles. Manchmal schreibe ich (anscheinend) auch nur für mich. Früher hat man Blog mal mit Tagebuch übersetzt. Würdest du diesen oder jenen Beitrag in dein Tagebuch schreiben? Gemischtwaren sind nicht grundsätzlich verkehrt, aber so würde ich z.B., wenn ich laufen würde, was ich nebenbei nicht gebacken bekomme ;-), nur 1 x im Monat (oder wenn’s gerade paßt) über Fortschritte schreiben. Laß dich nicht streßen.

    Gruß

    Michael

  8. Du hast zu viele Interessen 😉
    Und doch bist alles Du. Das kenne ich auch…

    Unabhängig von der eigenen Unzufriedenheit verwirrt eine Themenvielfalt manchmal den Leser. Mein Blog – und ich sag jetzt bewusst mit „aktuellem“ Reisefokus „Vielweib on Tour“ läuft auf der URL http://www.vielweib.de. Eine Domain, die es seit über sechs Jahren gibt, weit vorher, als mein Hauptthemenschwerpunkt das Reisen wurde. Es hat sich einfach so entwickelt. Und manchmal tut eine Reduzierung worüber man schreiben möchte gut und schafft mehr Zeit.
    Meinen Podcast und Bücherpodcast habe ich eingestellt, trotzdem finden sich in meinem Content auch bei neueren Texten durchaus Buchartikel, meistens aber jetzt mit einem anderen Fokus. Das ist bei DIY Themen und vor allem Kochrezepten ähnlich. Wenn ich sie aufgreifen möchte, dann haben sie meistens mit dem Thema Reise zu tun. Wenn es mir um Traffic ging, hätte ich beim Kochen und DIY bleiben sollen 😉 Aber die Hauptklammer um allen Themen bei meinem Blog, bin halt ich, das Vielweib – daher habe ich mich persönlich gegen eine Trennung und Aufsetzen von X Blogs entschieden.
    Persönlich glaube ich, dass frisst noch mehr Zeit und ein Blog ist für uns ja eher Hobby und Leidenschaft 😉

    Mein Tipp für Dich: Löse Deinen Blog nicht auf (was auch SEO-technisch unklug wäre). Strukturiere vielleicht den Blog neu und minimiere vielleicht Artikel, die Du früher vielleicht noch geschrieben hättest, aber vielleicht nicht mehr 100% zu Deinem neuen Fokus passen. Nichts ist für ewig. Wer weiß, was in X Jahren Dein Themenschwerpunkt wäre?

    Ich schreibe den Kommentar so ausführlich, weil wir vor einigen Monaten schon einmal das Thema hatten und ich glaube, mein Hinweis bzw. Frage ist damals nicht so verständlich angekommen. Man muss kein Reiseblog sein, um Koops mit Destinationen umzusetzen, aber Reisethemen sollten dann schon meiner Meinung nach im Blog vorhanden und auch ersichtlich sein.
    Persönlich mag ich Gemischtwarenblogs nicht ganz so gern, weil ich lieber einen Fokus habe, der wiederum aber durchaus breit gefächert sein kann. Du bist sportlich unterwegs, also Laufmensch, Dich interessiert Fussball und auf Reisen und unterwegs sicher auch aktive Dinge. Das meine ich mit Themenklammer.

    Ich mag die neuen Themes mit Magazin-Charakter. Da kann man prima auch verschiedene Themen auf der Startseite sehr übersichtlich präsentieren, dass sich jeder Leser seine Themen auch schnell aussuchen kann.

    Bei der technischen Umsetzung kennen wir beide mit Thomas ja einen guten Partner 😉 Darüber hinaus kann ich Dir Ingo vom Blog http://www.reise-wahnsinn.de empfehlen.

    Viel Glück,, bin gespannt, welche künftigen Wege Du mit Deinem Blog gehts.

    LG Tanja

  9. P.S. Ich mag die Elma-Themes. Sie sind gut in der Handhabung und auch von der Programmierseite stabil aufgesetzt.

  10. Also ich persönlich habe ja das Gefühl, dass ein Laufblag perfekt für dich wäre. Damit kannst du deine Lauf-Leidenschaft endlich nerdmässig (positiv gemeint!) ausufern lassen und gleichzeitig dabei deiner zweiten nachgehen, dem Schreiben. Zusätzlich läßt sich das Laufen doch wirklich wunderbar mit dem Thema Reisen verbinden. Laufen in xyz, die besten Strecken in… deine Büchertipps rund ums laufen kommen sicher gut an, ebenso die Produkttests von Schuhen über Shirts bis zu Uhren, Events dazu, Challenges. Für alles, was dich sonst so beschäftigt hast du dann eine Rubrik im Blog. Hach, ich sehe plötzlich eine echte Richtung für deinen Blog! <3 Und ich glaube, das täte ihm gut!

    Liebe Grüße,

    Heike

    PS technische Hilfe…da kann ich Null Komma Null helfen 🙂

  11. Moin Marc.
    Wie du liest: Du bist nicht alleine.
    Ich glaube Zerrissenheit im Blog und ein gewisses Maß an Kreativchaos macht viele Blogs erst lesenswert. Ich lese deinen Blog sehr gerne, auch wenn du schneller läufst und BVB Fan bist.
    Also. Tal verlassen, Kopf klar kriegen und NUR DER HSV!

  12. Überdenken oder Aufräumen kann nie schaden. Aber wie Tanja schon geschrieben hat, auf keinen Fall den Blog oder alle Artikel löschen! Das wäre SEO-mäßig keine gute Idee. Und Du würdest Dich auch irgendwann selber darüber ärgern, die Arbeit der letzten Jahre ins Nirwana geschickt zu haben.

    Gegen einen Gemischtwarenladen spricht aus meiner Sicht überhaupt gar nichts. Ist bei mir auch nicht anders. Eventuell solltest Du aber Deine wichtigen Themen wie Fußball, Laufen oder Reisen von den Kategorien her stärker in den Fokus stellen. Dabei kann Dich sicher auch ein anderes Theme unterstützen, das die Kategorien deutlicher von einander abhebt. In getrennte Blogs aufteilen würde ich den Blog aber auf gar keinen Fall.

    Wenn Du Dir nicht sicher bist, wie es weiter gehen soll, dann tritt einfach mal etwas kürzer. Nicht einen oder mehrere Artikel pro Tag auf Teufel komm raus, sondern auch mal ein paar Tage oder eine Woche Pause. Das schadet überhaupt nicht. Auf so Artikel wie „Links des Monats“ oder so super-kurze Artikel für einen YouTube-Netzfund würde ich komplett verzichten. Die bringen Dir ehrlich gesagt keinen Mehrwert. Eher im Gegenteil. Die kann man auch einfach twittern oder facebooken.

    Wie ich kürzlich schon bei Facebook geschrieben habe, scheine ich mit den paar Artikeln in meinem Blog, die ich pro Jahr schreibe fast mehr Besucher anzuziehen, als Du mit Deinen vielen Artikeln. Das hat mich ehrlich gesagt wirklich sehr überrascht. Ich bin von deutlich mehr Traffic bei Dir ausgegangen. Vor allem, da Du ja durchaus ein paar Themen/Kategorien hast, wo ich von vielen regelmäßigen Lesern ausgegangen bin.

    Bei technischen Fragen: weißt Du ja… 😉

    • Danke für deine Punkte, Thomas.

      Ich Freunde mich immer mehr mit einem Relaunch an, jetzt muss ich nur noch bei Elmastudio ein passendes Theme finden.

      Die Schreib-Frequenz ist gar nicht so sehr mein Problem, es ist vielmehr die fehlende Zeit. Ich habe so viele Artikel auf Halde, die nur darauf warten, veröffentlicht zu werden.

      Weil das Bloggen für mich mehr Hobby als Beruf ist – was auch vollkommen richtig und in Ordnung ist -, muss ich Prioritäten setzen.

  13. Töte bloß deinen Blog nicht, lieber Ostwestf4le!

    Ein neues Theme wäre tatsächlich mal fällig. Und eine Konzentration auf ein paar Kernthemen könnte nicht schaden. Du joggst und verreist mit deiner Familie? Joggen im Urlaub? Wäre doch schon mal was.

    Ich habe meinen Blog auch mal in verschiedene Blogs zerrupft. Und es hätte mich fast total aufgerieben, so dass ich jetzt nur noch 2 Blogs hauptsächlich bearbeite.

    Denn eines ist klar: das Bloggen ist anstrengender geworden.

    LG Sabienes

    • Danke für deine Meinung, Sabiene.

      Nach einer Nachr drüber schlafen ist mir eins definitiv klar geworden: ein Aufteilen des Gemischtwarenladens wird nicht stattfinden. Dafür ist das Zerrupfen und Pflegen zu aufwendig und außerdem raubt es meinem Blog die Seele, wenn ich mehrfach mono-thematisch unterwegs bin.

  14. Nimms mir nicht übel, wenn ich das nicht Ernst nehme, aber gefühlt hast du das Thema schon mehrfach gehabt. Wirkt etwas … naja … designed.

    Keine Ahnung, ob das jetzt seltsamer Humor ist oder nur phishing for compliments um letztlich doch weiter zu machen…

    • Lieber Sven,

      du solltest mich so gut kennen, dass es hier nicht um \“fishing for compliments\“ geht – das wäre selbst mir zu billig 😉

      Ich bin stattdessen auf der Suche nach Input und Inspirationen und ich bin regelrecht überwältigt, was an frischen Ideen, Verbesserungsmöglichkeiten und Ideen via Kommentar hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter hereingekommen ist.

    • Lieber Sven,

      du solltest mich so gut kennen, dass es hier nicht um \“fishing for compliments\“ geht – das wäre selbst mir zu billig 😉

      Ich bin stattdessen auf der Suche nach Input und Inspirationen und ich bin regelrecht überwältigt, was an frischen Ideen, Verbesserungsmöglichkeiten und Ideen via Kommentar hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter hereingekommen ist.

  15. Vor einigen Jahren hab ich mich entschlossen meinen Gemischtwarenladen „aufzugeben“. Ihn gibt es noch unter blo-g.info, aber seit einiger Zeit passiert nicht mehr so viel. Mehrere Blogs zu bedienen ist zu aufwendig, wenn das nicht Vollzeit passiert. Meine Empfehlung daher: „Finger weg“.

    Ich würde wie Tanja auch sagen „Schuster bleib bei deinen Rappen“. Ich habe vor knapp einem Jahr meine Berichte auf TZR komplett neu strukturiert und Tanjas Tipp befolgt. (Wobei das mit dem Fokus bei Kurzreise auch echt weit gefasst ist :))

    Es hilft wirklich um Klarheit zu bekommen. Ich hab mit Kategorien und Tags gearbeitet und nutze ein sehr flexibles Magazintheme, bei dem ich auch mal monatlich den Fokus ändern kann.

    Du machst das schon! Bin ich mir sicher!

    Bin gespannt wie es wird, ich bin als Gelegenheitsleser gerne mal hier bei dir!

    Gruss Janett

  16. Hall Marc,

    so lange das Bloggen Dein Hobby bleibt, solltest Du Dir damit nicht so einen Stress machen. Bleib locker. Der Spaß kommt und geht. Ist doch beim Laufen nichts anderes.

    Ich würde Dir empfehlen: ein frisches Theme, viiieel weniger Plugins und Widgets (vor allem die störende Werbung raus!) und Kategorien einführen. Damit kannst Du Deine Themen super trennen.

    Bei mir hab ich das auch gemacht, als ich mich fragte, ob ich nun über das Laufen oder das Bloggen schreiben will. Nun hab ich beides unter einen Dach unter gebracht. Und das kannst Du auch 🙂

    Und zum Schluss: ist doch egal, wenn Du mal 2 oder 3 Monate nichts schreibst. Geht mir nicht anders. Wenn man nichts zu sagen hat, dann hält man einfach die Klappe. Besser, als unter Druck irgend einen Blödsinn zu schreiben, nur weil es schon wieder Sonntag ist oder weil der Plan das so vorsieht. Wie gesagt: so lange es ein Hobby ist, sollte es dafür keine festen Regeln geben. Und ich denke, es sollte Dein Hobby bleiben.

    Viel Erfolg und schöne Grüße,

    Eddy

  17. Hi Marc,
    wie oben schon angedeutet, kennt wohl jeder Blogger ein bisschen – oder ein bisschen mehr – die Fragestellung vor der du stehst. Wie Eddy schon sagte: So lange es nur ein Hobby ist, solltest du dich nicht verrückt machen. Vielleicht gehst du einfach in dich und fragst dich: Warum mache ich das? Was will ich damit erreichen?

    Mir hat genau das damals geholfen. Auch wenn es schwer und anstrengend war und ist, habe ich mein „Gemischtwarenblog“ in zwei Themenbereiche (mit je eigenen Blogs) aufgeteilt, einen Themenbereich mehr oder weniger eingestampft und beim vierten bin ich mir noch nicht sicher, ob ich das auf eine eigenes Blog ziehe oder eine fremde PLattform bespiele oder auch einstampfe.

    Mein Hauptblog ist immer noch ein Gemischtwarenladen, aber lange nicht mehr so breit gefächert. Das finde ich auch gar nicht schlimm. Denn in erster Linie ist es eine Art Ventil, um meine Gedanken, Eindrücke und Gefühle los zu werden.

    Also: Wenn’s dir zu viel ist, nimm dir ruhig ne Pause. So ein Blog läuft ja nicht weg. Und auch ich finde es gar nicht schlimm, mal eine Weile lang nichts zu schreiben, wenn mir nichts einfällt oder ich keine Lust habe. Meine Brötchen verdiene ich ja sowieso woanders.

  18. Das mit den mehreren Blogs habe ich schon so oft probiert, aber nie lange durchgehalten. Man hat eben einen Favoriten und um den kümmert man sich hauptsächlich. Alle anderen Blogs vegitieren eben rum. Deswegen zumindest bei mir nur noch der eine mit den verschiedenen Themen.

    Aufgeben würde ich nicht so schnell. Auch ich hatte letzten Sommer so eine Tiefphase in der ich ans aufgeben dachte. Inzwischen bin ich aber wieder voll motiviert und fast schon schreibsüchtig. Nur auch mir fehlt die Zeit leider oft.

    Das wird schon alles wieder. Manchmal ist es auch ganz gut das ganze eine Zeit lang ruhen zu lassen.

  19. Kann ich nur zu gut nachempfinden. Zuerst habe ich workaBLOGic an den Nagel gehängt, da ich mich dort zu sehr eingeschränkt hatte. Mit offenesblog sollten keine Grenzen gesetzt werden, doch was mache ich… habe am Ende nun mit netzliga und selbstexperimente eigenständige Blogs – was mir dann doch besser gefiel als „alles in einen Topf“. Hatte auch noch andere Ideen doch man hat einfach nicht die Zeit dafür. In deinem Fall würde ich über themenspezifische Blogs nachdenken: laufen, bvb, reisen…

    Dann hast du 2-3 einzelne Blogs, die du dann aber immer so bedienst wie es gerade passt.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sich für mich gelohnt hat, das „allerlei“ Blog zu schließen und spezifischere dafür aus dem Boden zu stampfen. Macht mehr Spaß und genau den sollte man nun einmal beim Bloggen haben! 🙂

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  22. Hallo Marc,

    ein Gemischtwaren-Blog ist nun nichts schlimmes. Ich habe ja auch sowas seit 2009. Und ich würde es mir nicht nehmen lassen, das genau so weiter zu machen.

    Aber stimmt schon: Ein neues Theme und ein paar Plugins überdenken, damit ein neuer Wind durch den Blog weht. Elmastudio ist das Eine. Ich habe mit MH-Themes gute Resultate gehabt.

    Ich würde den Blog nicht aufsplitten. Gerade die Themenvielfalt macht es doch aus. Und ehrlich: Wenn mal ein paar Tage nichts passiert, ist das auch nicht schlimm. Wir sind ja nun einmal Hobby-Blogger. Da darf man auch mal aussetzen. Ich kenne Blogger, die bloggen manchmal monatelang nichts. Ich bin bei mir auch am Überlegen, ob ich nicht die „Schlagzahl“ verringere. Andererseits kommen mir so viele Themen unter, zu denen ich was sagen könnte.

    Unterm Strich kann dir niemand einen endgültigen Rat geben. Aber ich finde es gut, wenn sich Leser bereit erklären, dir weiter zu helfen, was die technische Umsetzung betrifft. Aber einstampfen würde ich den Blog nicht. Ich schreibe immer wieder bei mir, dass es schade um jede Geschichte ist, die nicht erzählt wird.

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