Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Schnelles Ende oder langsamer Tod? Mein Blog nervt mich!

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Es ist Januar 2017 und mein Blog nervt mich!

Eigentlich wollte ich mich im ersten Monat des Jahres mit der Reiseblogger-Planung beschäftigen, doch aus verschiedenen teils privaten, teils beruflichen Gründen klappt das aktuell nicht so wirklich.

In diesem Zusammenhang ist mir klar geworden, wie kacke ich meinen Blog finde. Es fehlt eine klare Ausrichtung, ich mache von allem ein bisschen und nichts richtig. Auf der einen Seite gefällt mir das, weil ich diesen Gemischtwaren-Blog aufgrund seiner Vielseitigkeit mag, auf der anderen Seite nervt es mich, weil es nichts Halbes und nichts Ganzes ist.

Fokussieren? Dezentralisieren?

Fokussiere ich mich auf meine Lauf-Leidenschaft? Baue ich meine Reise-Aktivitäten aus? Oder konzentriere ich mich auf die Literatur? Was mache ich mit dem Fußball-Part? Und was ist mit meinen persönlichen Texten, die mir viel bedeuten? Und was ist mit dem großen Klumpen, der unter “Vermischtes” läuft? Fragen über Fragen, die nach Antworten dürsten.

Tags Schlagwörter Weblog BlogOder zerpflücke ich meinen bunten Themen-Strauß einfach und zerlege mein Multi-Themen-Blog in verschiedene Themen-Blogs mit eigenem Auftritt und eigener URL? So nach dem Motto “Ein Ostwestfale im Rheinland läuft”, “Ein Ostwestfale im Rheinland liest”, “Ein Ostwestfale im Rheinland schreibt Tagebuch” und so weiter und so fort.

Und dann mein Theme! Das ist so altbacken und schreit förmlich nach einer Auffrischung. Aber welches Theme wähle ich, was kann ich ändern? Ich habe so viele Ideen, aber zu wenig Zeit zur Umsetzung. Außerdem fehlt mir das notwendige technische Wissen, um an der einen oder anderen Stelle zu schrauben. Ich habe aber auch kein Interesse, mich da groß reinzufuchsen. Schließlich bin ich kein Techniker – und möchte es auch nicht werden -, sondern Schreiber.

Im Backend von WordPress schlummern außerdem noch unzählige Texte in Rohfassung, die sich über eine Veröffentlichung freuen würden. Dazu müsste ich mich um deren Feinschliff und Bebilderung kümmern und so online stellen. Sie hätten es verdient.

Viele Ideen, wenig Zeit

Darüber hinaus flattern mir viele Ideen für weitere kleine Projekte und Themen im Kopf herum, die ich nur aus der Gedanken-Luft pflücken müsste, um sie anschließend in die Tat umzusetzen. Es ist einfach zum verrückt werden.

Lange Rede, gar kein Sinn: ich bin unzufrieden mit mir, meiner Performance und meinem Blog. Ich weiß nur nicht, wie ich es anpacken soll. Aber eins weiß ich. Ich möchte etwas ändern.

Und falls sich nichts ändert, droht entweder ein langsamer Tod oder ein schnelles Ende meines Blogs.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Passionierter Läufer, Bücherfreund, iPhone 12, ipad mini 2, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, und Twitter zu finden.

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